SpyBot - Search & Destroy

Um Hausbesetzer loszuwerden, muss ein Eigentümer den schweren Gang zum Gericht machen. Erst nachdem der Richter ihm Recht einräumt, darf er mit Hilfe der Polizei die Eindringlinge an die frische Luft befördern. Den Rausschmiss per Knopfdruck gibt es dort nicht. Wo es ihn allerdings gibt, zeigt der nun folgende Artikel: Denn die Software "SpyBot - Search & Destroy" macht ebenfalls Besetzer ausfindig, macht Jagd auf Schadsoftware, so genannter Spyware - und das auf Knopfdruck.

Der Spyware-Jäger im Test (Screenshot der Benutzeroberfläche)
Der Spyware-Jäger im Test (Screenshot der Benutzeroberfläche)

Überblick

Version 1.6.2
Sprache Deutsch
Website safer-networking.org
Betriebssystem ab Windows 98
Lizenz Freeware
Dateigröße 15.6 MB
Jetzt kostenlos herunterladen

Die Software SpyBot - Search & Destroy ist nicht nur Freeware, sie ist zudem auch noch recht gut. Das Programm durchsucht die komplette Windows-Installation nach Spyware, also Software, die nach Hause telefonieren kann. Womöglich sogar noch Schaden am Rechner selbst anrichtet. Die Installation von SpyBot ist recht einfach. Die .exe-Datei muss lediglich von den Servern der entsprechenden Anbieter heruntergeladen werden (siehe Bild). Wir haben uns für den Mirror von Computerbild entschieden und nach einem weiteren Klick auf "Download", startete auch schon der Assistent.

Die Installation

Ihr Rechner wird sie erst einmal fragen, ob Sie die Software installieren oder sofort ausführen möchten. Wir entschieden uns im Test für das sofortige Ausführen. Die Datei wird somit gleich auf den Rechner geschrieben und nicht erst als Datei heruntergeladen. Lediglich der temporäre Download-Ordner wird kurz angezeigt. Einfach Speichern klicken und schon startet die Datei. Sie wird zunächst entpackt und erneut gestartet. Das geschieht aber alles innerhalb von Sekunden. Jetzt werden Sie gefragt, ob sie den Installer starten möchten. Klicken Sie auf Ausführen um diesen Schritt zu bestätigen. Sollte im Hintergrund noch eine Firewall laufen, wird sich diese jetzt melden. Bestätigen Sie einfach die Meldung, dass SpyBot nun installiert werden darf. Das Setup fragt Sie nun nach der Landessprache, führt Sie über den Assistenten zu den AGB um dann mit Ihnen den Speicherort festzulegen. Lassen Sie zur Sicherheit C als Laufwerk eingestellt. Neben Name ändern, können noch spezielle Skripte mit installiert werden. Es empfiehlt sich, alles angehakt zu lassen. Änderungen können Sie auch später noch vornehmen. Nach der Installation kann es endlich losgehen.

SpyBot in Aktion

Sobald der Assistent geschlossen wird, die Haken alle gesetzt bleiben, beginnt die Software die Skripte zu starten. Weil SpyBot die gesamte Festplatte durchsucht und auch vor geschützten Ordnern kein Halten kennt, sollte eine Sicherung der vorhandenen Daten abgelegt/gespeichert werden. Im Test haben wir darauf verzichtet und die Software virtuell gestartet. Wer möchte, kann vor dem Start auch noch das Tutorial lesen. Diese Möglichkeit wird vor Beginn des Scans angezeigt - wie wir finden, eine gute Sache. Immerhin lässt man eine Software tief in den Rechner schauen. Natürlich kann man die Software auch anpassen und so einstellen, dass nur nach bestimmter Spyware gesucht wird. Sie sollten jedoch die Grundeinstellungen beibehalten.

Klicken Sie einfach auf "Überprüfen" und schon durchleuchtet SpyBot - Search & Destroy die Dateien. Je nach Größe, kann der Scan einige Zeit in Anspruch nehmen. 20 Gigabyte wurden in zirka zehn Minuten durchsucht. Im unteren Bereich des Software-Fensters können Sie den Verlauf sowie den Ordner einsehen, der gerade überprüft wird. Während unseres Tests wurde keinerlei Schadsoftware gefunden. Werden allerdings solche Programme ausfindig gemacht, werden diese in ein spezielles Verzeichnis abgelegt. Zunächst einmal sollten Sie wissen, dass es verschiedene Einträge gibt. Die roten Einträge stehen für Spyware und Ähnliches. Die grünen Einträge sind Gebrauchsspuren. Diese sollten sie belassen. Sie sind nicht groß und stören nicht weiter. Die roten Einträge stehen aber für Bedrohung und sollten gelöscht werden. Um ganz sicher zu gehen: Klicken sie einfach auf die Einträge und sie erhalten Informationen, um was für eine Art Spyware es sich handelt. Und ob es sich überhaupt um solche handelt. Diese Informationen werden Ihnen in einem Pop-Up Fenster angezeigt. Die Software ist kostenlos und wird ständig überarbeitet. Wer möchte, kann über die Software selbst eine kleine Spende tätigen. Pflicht ist dieses allerdings nicht.

Galerie: So installieren Sie SpyBot - Search&Destroy mit wenigen Klicks