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Teufelskreis: Online-Gewinnspiele, komme nicht mehr raus




eUncle
25.07.2011, 16:35 Uhr
Hallo Forum,

ich nahm letzten Monat an einem Gewinnspiel (Apple-Produkte) teil und in der Klausel stand irgendwas von "Ihre Daten werden an 86 Firmen weitergegeben"...
Aus Leichtsinn und Dummheit auf OK geklickt und nun bekomme ich täglich mehrere Anrufe.

Heute war es einer von einer ARD-Verlosung und als Sponsor (für mich) automotorsport oder so etwas in der Art.
Ich sagte ich hätte kein Interesse, dann meinte er, ich habe nicht zu Lachen und er leitet das nun weiter an die zuständige Storno-Abteilung.
Alles weitere folge per Briefpost und mich erwartet eine Stornogebühr von 389,- EUR.
Wenn ich will, kann ich gern mit Ihren Anwälten streiten, das ist dann nicht mehr seine Sache und hat aufgelegt...

Wie komme ich aus der ganzen Sache raus? Brauche ich wirklich einen teuren Anwalt?
Ich möchte endlich wieder Ruhe, und dass die ganzen Firmen meine Daten löschen!
Komm ich um die ganzen Stornogebühren (vllt. folgen weitere?!) herum?

Ich bin ziemlich verzweifelt, denn das Geld bring ich vermutlich nicht aufgetrieben...



Vielen Dank



Gruß,
Bernd
#1




tech.no
26.07.2011, 10:07 Uhr
Hallo Bernd, dass solche Unternehmen ihr Unwesen treiben sollte hinreichend bekannt sein.
Dass die Auskunft am Telefon so ausgefallen ist ,wie sie ausgefallen ist zeigt mir dass hier versucht wird die Gewinnspieleteilnehmer über den Tisch zu ziehen und sie abzuzocken.
Ich würde Dir raten nun nicht in Panik zu verfallen und schlaflose Nächte in Kauf zu nehmen.
Warte nun erstmal die Reaktion der Gegenseite ab, auf eine Zahlungsaufforderung reagierst Du mit einem Widerspruch ( Einschreiben mit Rückschein ) . danach ignorierst Du die weiteren Zahlungsaufforderungen,

in der Regel lassen diese Betreiber bei hartnäckiger Ignoranz ihre Scheinforderung fallen und wenden sich ängstlicheren "Kunden" zu.

Also erstmal abwarten, dann kannst Du immer noch reagieren,
in der regel scheuen diese Firmen die juristische Auseinandersetzung.

arbol
#2

eUncle
26.07.2011, 23:29 Uhr
Hi,

danke erstmal für deine Antwort.
Wie sollte so eine Widerspruch aussehen? Was muss da drin stehen? Muss ich das über einen Anwalt veranlassen?
Was ist, wenn nach dem ersten Widersrpuch (oder mehreren) eine Mahnung (eventuell mit Bußgeld) folgt?

Dankesehr.
#3

tech.no
29.07.2011, 19:17 Uhr
Zitat:
Zitat von Gast
Hi,

danke erstmal für deine Antwort.
Wie sollte so eine Widerspruch aussehen? Was muss da drin stehen? Muss ich das über einen Anwalt veranlassen?
Was ist, wenn nach dem ersten Widersrpuch (oder mehreren) eine Mahnung (eventuell mit Bußgeld) folgt?

Dankesehr.
Hallo Bernd , war etwas verhindert deshalb meine verspätete Antwort.

ein Widerspruch sollte ein Widerspruch gegen die Forderung der Gegenseite sein.

Du wartest jetzt eine Zahlungsaufforderung des Gewinnspielbetreibers oder dessen Klienten ab, darauf antwortest Du mit einem Widerspruch , das heisst Du legst gegen die Forderung einen Widerspruch ein.
Auf die eventuelle Forderung reagierst Du indem Du die Forderung nicht anerkennst und dieselbe als ungerechtfertig bezeichnest.

Diesen Widerspruch gibst Du auf Deiner Post auf indem du " Einschreiben mit Rückantwort " verlangst.

Der ganze Aufwand beträgt in etwa 8.-€.

Das finde ich ist immer noch billiger als der Abzockmasche nachzugeben.


ich hoffe Dir ein bisschen geholfen zu haben.

mfg arbol

PS: Einen Anwalt brauchst Du erst wenn die Gegenseite uneinsichtig ist und weitere Schritte
gegen Dich unternimmt. Vor einem Bussgeld musst Du keine Angst haben denn die werden von Privatpersonen nicht erhoben.
#4





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