Umfrageergebnis anzeigen: LineageII oder WoW? Was ist euer HighLight!
LineageII 1 16,67%
World of Warcraft 1 16,67%
Was anderes... 0 0%
Ich mag solche Spiele nicht! 4 66,67%
Teilnehmer: 6. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

Umfrage: Welchen Browser nutzt ihr?




Gast
12.03.2005, 18:00 Uhr
Hallo,
welchen Browser nutzt ihr?

- Was mich unabhängig von der Umfrage interessiert, ist wie ihr den neuen Browser von Netscape (7.1) findet, der auf dem Firefox basiert?
#1




Gast
12.03.2005, 18:15 Uhr
diesen tread lasse ich mal da es das als direkte umfrage lange nichtmehr gab (nur mal ein textonly tread)

zum thema netscape ich ahbe mir grad mit 3kb/s den neuen netscape durch die leitung gezogen, ziemlich schlecht muss ich sagen, dagegen ist longhorn eher schlicht gestylt und ansonsten ist es eben ein firefox mit 3-4 plugins

ich bleibe wohl beim mozilla

edit: ich habe die umfrage auch mal etwas mehr spezifiziert
#2

Gast
12.03.2005, 20:25 Uhr
Ok,
du hast abre einen Fehler gemacht.
Nicht bis Netscape v.6.0 sondern, ab Netscape v.6.0.
#3

Gast
12.03.2005, 22:08 Uhr
ok, ist korrigiert (hat auch noch keiner dazu abgestimmt
#4




Gast
12.03.2005, 22:18 Uhr
Was ist mit AOL?
#5

12die4
13.03.2005, 09:13 Uhr
-> ANDERE. Wenn wir den AOL einzeln reinnehmen müssten, bräuchten wir auch den T-Online Browser oder den MSN Explorer. :lol:
#6

Gast
13.03.2005, 11:20 Uhr
aol basiert auf dem IE und gehören wohl irgendwie zu netscape, verstehen muss man die leute ned
#7

Gast
13.03.2005, 20:56 Uhr
Natürlich nutze ich den Firefox. So wie sich das gehört.
#8

Gast
17.03.2005, 13:20 Uhr
Zum Thema:

Erste Details zu der für Sommer 2005 geplanten Version 7 des Microsoft Internet Explorer dringen an die Öffentlichkeit. Wie Geschäftspartner von MS anonym äußerten, soll das unter dem Codenamen "Rincon" firmierende Programm unter anderem mit Tabbed Browsing ausgestattet sein -- eine Funktion zur Darstellung mehrerer Webseiten innerhalb des Browsers, die der norwegische Webbrowser Opera, die Websuite Mozilla und der Mozilla-Browser Firefox populär gemacht haben. Anzeige

IE 7 soll nun auch internationalisierte Domain-Namen (IDN) unterstützen -- ob Microsoft hier wie Opera und Firefox schon Maßnahmen zum Schutz vor Phishing-Attacken über manipulierte IDNs vorgesehen hat, ist bislang nicht bekannt. Der IE 7 soll die Fähigkeiten des Bildformats PNG ausreizen -- IE 6 zeigt PNG-Bilder zwar an, kommt jedoch nicht mit halbtransparenten Flächen zurecht. Geplant sind auch ein integrierter RSS-Reader und eine vereinfachte Druckfunktion. Allerdings soll der IE 7 offenbar immer noch nicht vollständig den sechs Jahre alten Web-Standard CSS 2 unterstützen.

Das Hauptaugenmerk der Entwickler liegt auf dem Thema Sicherheit. So sollen die Voreinstellungen restriktiver sein und die Benutzer-Schnittstelle für verschlüsselte Kommunikation via SSL verbessert werden. Cross-Domain-Skripting wird nicht mehr möglich sein. Der Browser soll mit dem künftigen Anti-Spyware-Programm von Microsoft (das derzeit als Beta-Version getestet wird) zusammenarbeiten können.

Internet Explorer 7 wird unter Windows XP mit Service Pack 2 laufen sowie unter den demnächst zur Veröffentlichung vorgesehenen 64-Bit-Windows und Windows Server 2003 Service Pack 1. Microsoft hatte ursprünglich geplant, die neue Version des Browsers erst mit dem für 2006 geplanten Nachfolger von Windows XP herauszubringen, hat aber offenbar aufgrund schwindender Marktanteile seine Pläne geändert.



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#9

Gast
17.03.2005, 14:14 Uhr
Irgendwie misse ich eine Markier-Funktion beim Firefox, die die Google Toolbar z.b. anbietet.
Wenn Firefox die noch reinbringt, dann wären alle meine Anforderungen, die ich an einen Browser stelle erfüllt.

Was mich auch stört ist noch die etwas verbuggte Maus-Scroll Unterstützung beim Fuchs.
An einigen Stellen scrollt die Maus dann nicht bzw. es bewegt sich nichts.

Auch stockt der Firefox einbißchen bei der Geschwinidgkeit, während der IE wie Seife flutscht.

Aber der Fuchs ist ja erst am Anfang. Da wird sich noch hoffentlich viel tun.
#10

Gast
17.03.2005, 15:04 Uhr
Stöber einfach mal

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vorbei. Dort kannste dir Plugins saugen und den Browser damit anpassen. Ist bestimmt was für dich dabei.

@IE7: Ich sage mal da versucht einer den Firefox zu kopieren. Und die Betonung liegt auf 'versucht'. :lol:
#11

Gast
23.03.2005, 21:13 Uhr
Symantec: Firefox Browser unsicherer als Internet Explorer

Auch mit steigender Popularität wird der Open-Source-Browser Firefox wesentlich sicherer bleiben als seine Konkurrenzprodukte aus dem Hause Microsoft. Mit dieser Versicherung trat Mozilla-Präsidentin Mitchelle Baker einem Bericht des US-Sicherheitsanbieters Symantec entgegen. Symantec will, heißt es im aktuellen Sicherheitsreport des Unternehmens, bei Firefox mehr Sicherheitslücken gefunden haben als beim Markt beherrschenden Internet Explorer.

"Nichts ist perfekt", sagte Baker bei einer Diskussion. "Aber Firefox weist noch immer nicht so viele Lücken auf wie der Internet Explorer und die steigende Popularität des Browsers wird darin nichts ändern. Es gibt die Anschauung, dass der steigende Marktanteil alleine für mehr Schwachstellen sorgt, aber diese Anschauung kann rational nicht begründet werden", erklärte Baker laut einem Bericht des Branchendienstes Cnet. Das bessere Sicherheits-Profil ihres Browsers begründete Baker unter anderem mit den Bedingungen, unter denen er entwickelt worden ist. "Nicht in einem Betriebssystem drinnen zu sein, ist für uns ein phänomenaler Vorteil", sagte Baker. Ein weiterer Vorteil liege darin, dass Firefox keine Active-X-Plug-ins unterstütze. "Das ist nur so lange ein scheinbarer Nachteil, bis man gehackt wird", erklärte die Mozilla-Präsidentin.

Bakers Sicherheits-Optimismus über das eigene Produkt wird nicht von allen geteilt. "Es gibt die Auffassung, dass Firefox als Open-Source-Produkt sicherer ist, aber der Browser hat genauso viele Schwachstellen wie andere Produkte - wenn nicht sogar mehr", sagte John Donovan von Symantec Australien bei der Vorstellung des Security-Reports seines Unternehmens. Der Report ortet 13 Schwachstellen beim Internet Explorer, aber 21 bei den Mozilla-basierten Browsern. Dabei wurden neun der Schwachstellen bei den Microsoft-Produkten als sehr schwerwiegend eingestuft. Bei den Mozilla-Browsern waren es elf.


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__________________________________________________


Zitat:
Zitat von ShinShan

Aber der Fuchs ist ja erst am Anfang. Da wird sich noch hoffentlich viel tun.
Der ist überhaupt nicht erst am Anfang.

Das Alter des Firefox muß man relativieren. Der stammt nämlich aus der Codebasis vom Mozilla (im Prinzip ist es "nur" ein Mozilla ohne Composer, Mailclient etc.). Und Mozilla stammt vom Netscape ab, insgesamt ist der Firefox damit sogar älter als der IE, denn Netscape 1.0 kam vor dem IE vor ca. 10 Jahren raus.

Man sollte sich also nicht nur von neuen Namen und Versionsnummern täuschen lassen.
#12

Gast
23.03.2005, 21:39 Uhr
Zitat:
Zitat von Lecaro
"Es gibt die Auffassung, dass Firefox als Open-Source-Produkt sicherer ist, aber der Browser hat genauso viele Schwachstellen wie andere Produkte - wenn nicht sogar mehr", sagte John Donovan von Symantec Australien bei der Vorstellung des Security-Reports seines Unternehmens. Der Report ortet 13 Schwachstellen beim Internet Explorer, aber 21 bei den Mozilla-basierten Browsern. Dabei wurden neun der Schwachstellen bei den Microsoft-Produkten als sehr schwerwiegend eingestuft. Bei den Mozilla-Browsern waren es elf.


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Das sagt ausgerechnet jemand, dessen eigene Software nicht gerade selten Sicherheitslücken aufweist. :lol:
#13

Gast
24.03.2005, 14:28 Uhr
SYMATEC .. sagt allex
#14

Gast
24.03.2005, 14:35 Uhr
Firefox rockt das Haus :banana:
#15

Gast
24.03.2005, 17:29 Uhr
ich bin mit meinem i-net explorer von windoof zufrieden ;D
#16

Gast
24.03.2005, 17:49 Uhr
Haste denn schonmal was Anderes ausproiert?
#17

Gast
26.03.2005, 10:24 Uhr
Wie man dem aktuellen Sicherheitsreport des Unternehmens Symantec entnehmen kann, hat der Open-Source-Browser 'Mozilla Firefox' mehr Sicherheitslücken als Microsofts 'Internet Explorer'.

Der Symantecreport brachte 13 Schwachstellen des 'Internet Explorers' ans Tageslicht, wovon nur neun als 'sehr schwerwiegend' eingestuft wurden, der 'Mozilla Firefox' wies dagegen 21 Schwachstellen auf, wovon elf 'sehr schwerwiegend' sind.

quelle


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:lol:

bin ja mal nu auf die ff freaks hier gespannt wie sie versuchen werden, das runter zu spielen ^^
#18

Gast
26.03.2005, 10:49 Uhr
Hab's mal zusammengeführt. Ausserdem hatten wir es schon merke ich gerade.... -_- Ich hätte es auch einfach schließen können.... :klatsch:

@ruth: Wie du siehst hatten wir das schon diskutiert. :P
#19

Gast
26.03.2005, 10:52 Uhr
ich will ja nur dass ihr auf dem laufenden bleibt
#20

Gast
26.03.2005, 11:05 Uhr
Wieso auf dem Laufenden? :hmm:

Fakt ist, dass die Studie von Symantec veröffentlicht wurde --> soviel also zu Sicherheit und Glaubwürdigkeit. :haha:
Fakt ist auch, dass Lücken im FF wesentlich schneller gefixt werden, da es keinen 'Patchday' á la MS gibt.
Ebenfalls ist Fakt, dass der IE immer noch der meist genutzte Browser ist. Solange das noch so ist, werden Angriffe von Crackern und Skriptkiddies auf den FF weniger interessant sein. Wenn der FF dann die Marktführung übernommen hat, werden seine großen Sicherheitslücken bereits gestopft sein. :P
#21

Gast
26.03.2005, 11:13 Uhr
Möcht ich alles gar nicht bestreiten
aber wenn ff die marktführerposi eingenommen hat, werden sie mit dem flicken der löcher gar nicht mehr hinterherkommen und ebenfalls nen patchday einführen.
fakt ist auch, das du von deinem system ganz schön überzeugt bist ^^
#22

Gast
26.03.2005, 11:51 Uhr
Nein, einen Patchday wird es auf keinen Fall geben. Löcher werden unmittelbar nach dem entdecken analysiert und ein entsprechendes Update ist meist nur wenige Stunden bis Tage verfügbar.
Warum MS einen Patchday eingeführt hat ist mir bis heute schleierhaft. Lücken haben sofort gestopft zu werden und nicht dann wenn es MS am Besten passt.

btw. weißt du überhaupt was ich mit 'Patchday' meine? Und von welchem System bin ich überzeugt? :hmm:
#23

Gast
26.03.2005, 11:58 Uhr
natürlich weiss ich was der patchday ist. im übrigen hat auch Apple einen Patchday. In sofern scheinen sich die Macher dabei schon was gedacht haben. Ich denke, das Mozilla in ferner Zukunft gar nicht anders kann ausser ebenfalls einen solchen tag einzurichten, denn sonst sind sie nur dabei tag für tag irgendwelche patches zu uppen.
zum system, meinte dein softwarepaket was du so auf der pladde hast
#24

Gast
26.03.2005, 12:17 Uhr
@ruth: Die News hab ich schon gepostet. :P

@Topic:

Zitat:
SPIEGEL ONLINE - 25. März 2005, 10:02
URL:

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Internetbrowser

Übersteht Firefox die Microsoft-Attacke?

Von Christoph Seidler

Mit rasant wachsenden Marktanteilen hat der alternative Browser Firefox in den vergangenen Monaten im Web für Furore gesorgt - vor allem auf Kosten von Microsofts Internet Explorer. Nun rüstet Microsoft zur Gegenoffensive. Nicht zuletzt deswegen dürfte 2005 zum Jahr der Entscheidung über den nachhaltigen Erfolg von Firefox werden.



Firefox: schnell, sicher, komfortabel
Fragt man Darin Fisher, was an seinem Produkt so einzigartig ist, lässt die Antwort nicht lange auf sich warten: "Firefox macht es einfacher, das Web zu benutzen." Fisher muss es wissen, denn er ist einer der Entwickler des alternativen Browsers, der auf eine unglaubliche Erfolgsgeschichte zurückblicken kann. Weil Firefox schneller, sicherer und deutlich komfortabler ist als der Internet Explorer, der träge und anfällige Platzhirsch aus dem Hause Microsoft, hat das Programm in den vergangenen Monaten die Herzen und Festplatten vieler Websurfer erobert.

Neben den bereits standardmäßig installierten Features wie dem "tabbed browsing" - der benutzerfreundlichen Darstellung mehrerer Webseiten in einem Fenster - sind die unendlichen Erweiterungs- und Personalisierungsmöglichkeiten das Plus von Firefox: angepasste Menüzeilen und Mausgesten, um die Navigation leichter zu machen, Werbeblocker, um allzu aufdringliche Werbeanzeigen verschwinden zu lassen, und vieles mehr haben dem Browser gerade in Deutschland überdurchschnittliche Popularität verschafft.

Herausforderungen - von innen und von außen

Wie nachhaltig der Erfolg von Firefox tatsächlich ist, darüber wird wohl das Jahr 2005 entscheiden. Der Browser, der von der gemeinnützigen Mozilla-Foundation und zahlreichen freien Programmier-Enthusiasten entwickelt wird, steht vor großen Herausforderungen - von innen und von außen.

Intern hat es in der Firefox-Entwicklergemeinde zuletzt immer wieder Unruhe gegeben. So hatten im Januar mit Ben Goodger und Darin Fisher gleich zwei wichtige Programmierer des Alternativ-Browsers bei Google angeheuert. Was die beiden dort genau tun, weiß niemand. Allerdings betonen sie, auch weiterhin bei Firefox im Boot bleiben zu wollen: "Ich habe mir vorgenommen, auch weiter aktiv am Projekt mitzuarbeiten", erklärt Darin Fisher auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE.



Screenshot: Tabs und angepasste Menüs
Eine weitere schlechte Nachricht aus den Kreisen der Firefox-Entwickler kam unlängst von Mike Connor, einem Programmierer, der sich vor allem darum kümmert, Programmfehler im Quellcode zu finden. In seinem Weblog beklagte er sich unlängst öffentlich darüber, dass er de facto der einzige sei, der noch als Korrekturleser für Firefox arbeite. Und das, so fürchtet Connor, könnte fatale Folgen für die Weiterentwicklung des Programms haben: "Ich sehe nicht, wie die ambitionierten Pläne für die neue Version 2.0 vor Ende 2006 durchführbar sein sollen." Ursprünglich sollte Firefox 2.0 bereits in einigen Monaten auf den Markt kommen.

Schlechte Karten für die Firefox-Entwicklung also? Tristan Nitot von der Mozilla Foundation Europe sieht das gelassen: "Ich habe keinen Zweifel, dass die Mozilla Foundation und die Community die Entwicklung von Firefox bewältigen können. Firefox hat eine enorme Eigendynamik und eine sehr aktive Community", sagt er im Interview mit SPIEGEL ONLINE.

Die Grenzen des Wachstums

Doch die Herausforderung bei der Entwicklung der Software sind längst nicht die einzigen dunklen Wolken am Firefox-Horizont. Nach einer Phase des schier unglaublichen Wachstums werden die Macher dieser Tage zum ersten Mal ganz sanft an die Grenzen des Wachstums erinnert. Jüngste Statistiken belegen, dass der Marktanteil von Firefox in den vergangenen Monaten zwar weiter angestiegen ist, das Wachstum aber gleichzeitig an Fahrt verloren hat.

Die "Early Adopters", die Frühumsteiger also, haben inzwischen alle ihren Firefox. Jetzt müssen neue, schwerer zu erschließende Anwenderkreise erreicht werden. In einem Bericht erklären Ray Valdes, David Mitchell Smith und Whit Andrews, allesamt Analysten der Firma Gartner, dass bis dato vor allem Privatpersonen auf Firefox umgestiegen seien. Das Herz von Business-Kunden hätte der Alternativ-Bowser bisher kaum gewinnen können.

Firefox wird zum Angriffsziel für Hacker

Gerade im Business-Segment sollte Firefox eigentlich mit einem Pfund wuchern können, bei dem er der Konkurrenz von Microsoft haushoch überlegen ist: der Sicherheit. Im Gegensatz zum als ausgesprochen löchrig geltenden Internet Explorer galt Firefox bislang fast so sicher wie Fort Knox. Doch auch das gerät ins Wanken. Denn je populärer der Alternativ-Browser wird, desto mehr wird er zum attraktiven Angriffsziel für Hacker.



Frühere Firefox-Version: Überleben am Massenmarkt?
Einen Vorgeschmack was das bedeutet, bekamen die Firefox-Nutzer in den vergangenen Wochen: Allein seit Februar wurden ein gutes Dutzend Sicherheitslücken veröffentlicht. Und im Handumdrehen sah sich die in diesem Punkt bislang verwöhnte Mozilla-Foundation ganz ungewohnten Schlagzeilen über Sicherheitsprobleme gegenüber. So sorgte ein Schwachstelle bei der Unterstützung von sogenannten Internationalized Domain Names (IDN) dafür, dass Bösewichte Firefox-Nutzern täuschend echt nachgemachte Webseiten unterjubeln konnten, um dort auf die Jagd nach Kreditkartendaten und ähnlich brisanten Informationen zu gehen.

Inzwischen ist das Problem behoben. Doch die Herausforderung bleibt, bei zukünftigen Firefox-Versionen noch mehr auf die Sicherheit zu achten. Eine Herausforderung, die angesichts des bereits angeführten Rumorens im Entwicklerteam nicht unbedingt leichter zu bewerkstelligen ist.

Microsoft wacht auf

Neben den internen Problemen wird Firefox im Jahresverlauf auch ein Problem von außen bekommen. Denn Microsoft ist aufgewacht und will nicht mehr tatenlos zusehen, wie der Internet Explorer Monat für Monat Marktanteile verliert. So gilt der Erfolg von Firefox als Hauptgrund für Bill Gates' überraschende Ankündigung, die Markteinführung des neuen Browsers aus seinem Hause dramatisch nach vorn zu verlegen. Der Internet Explorer 7 soll nun schon in diesem Sommer auf den Markt kommen - und nach Microsofts Willen vor allem mit verbesserter Sicherheit zu punkten. Doch auch von Alternativbrowsern wie Firefox oder Opera bekannte Features wie "tabbed browsing" soll das neue Programm aus Redmond beherrschen.

Das Überleben von Firefox am Massenmarkt wird nicht zuletzt davon abhängen, wie die Mozilla Foundation den Gegenangriff von Microsoft kontern wird. Allein beherztes Handeln kann Firefox davor bewahren, denselben Weg zu gehen wie vor einigen Jahren Netscape. Der Marktführer von einst konnte sich nämlich nicht gegen den Internet Explorer behaupten und vegetierte nach einem langen und traurigen Niedergang, an dem vor allem AOL Schuld trägt, nur noch als leere Hülle, als Markenname vor sich hin. Jüngst startete eine Handvoll Programierer eine neue Version - Erfolg ungewiss.

Tristan Nitot ist optimistisch, dass Firefox so etwas nicht passiert. Er glaubt, dass die Euphorie der unentgeltlich arbeitenden Open Source Community stark genug ist: "Firefox unterscheidet sich grundlegend von Netscape weil es Open Source ist. Netscape starb, weil Microsoft ihm die Luft abgeschnitten hat. Das kann Firefox nicht passieren. Es gibt keine Luftzufuhr, die abgeschnitten werden könnte."

Umarmung durch den großer Bruder

Am Niedergang von Netscape war neben Microsoft allerdings auch AOL beteiligt, das eigentlich als eine Art großer Bruder angetreten war, um Netscape zu retten. Und auch Firefox hat so einen großen Bruder. Es handelt sich um Google. Die Personalien Goodger und Fisher zeigen, wie nah der Suchmaschinenriese an Firefox dran ist. Gleiches zeigt auch Vereinbarungen, wonach Google die standardmäßig eingestellte Websuche im Alternativ-Browser ist. Und seit geraumer Zeit geistern - stets prompt dementierte - Gerüchte durchs Netz, dass Google die Entwicklung eines eigenen Webbrowsers plant. Wenn diese Gerüchte doch zutreffen würden, dann würde Firefox Konkurrenz mehr oder weniger aus dem eigenen Haus bekommen.

Tristan Nitot von der Mozilla-Foundation hat keine Angst, bei der Umarmung von Google erdrückt zu werden: "Google ist neben anderen Firmen wir Sun Microsystems und IBM einer unserer Sponsoren. Die Mozilla Foundation sorgt dafür, dass es eine Balance zwischen ihnen gibt." Programmierer Darin Fisher mag sich zu solch delikaten Themen nicht äußern. Er arbeitet ja, wie gesagt, inzwischen bei Google.
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Am meisten zu beachten ist jedoch folgendes:

Zitat:
Eine weitere schlechte Nachricht aus den Kreisen der Firefox-Entwickler kam unlängst von Mike Connor, einem Programmierer, der sich vor allem darum kümmert, Programmfehler im Quellcode zu finden. In seinem Weblog beklagte er sich unlängst öffentlich darüber, dass er de facto der einzige sei, der noch als Korrekturleser für Firefox arbeite. Und das, so fürchtet Connor, könnte fatale Folgen für die Weiterentwicklung des Programms haben: "Ich sehe nicht, wie die ambitionierten Pläne für die neue Version 2.0 vor Ende 2006 durchführbar sein sollen." Ursprünglich sollte Firefox 2.0 bereits in einigen Monaten auf den Markt kommen.
Wenn die da ihr "Personal" nicht aufstocken, dann sieht es schlecht aus für Firefox im Wettstreit mit dem IE.
#25

 

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