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Spiele - war früher alles besser?




Gast
07.11.2010, 20:22 Uhr
Die PCGameshardware stellt die Frage, ob früher alles besser war im Bezug auf Spiele (

[Zur Link-Ansicht bitte registrieren.]

). Da wollte ich die Gelegenheit nutzen, und hier die selbe Frage posten.

Meiner Meinung nach waren Spiele in der Masse nicht besser - aber es war eben noch die Zeit der neuen Konzepte, heute gibt es nur meist nur noch Fortsetzungen oder Adaptionen bekannter Genres. Das letzte Spiel, welches wirklich neue Ansätze verfolgt hat, war Mirror's Edge.

Früher (also am Anfang meiner bewussten Wahrnehmung) gab es Titel wie Descent, Tombraider, Half Life, etc.pp., die wirklich gefesselt haben - mittlerweile sehe ich Spiele zwar noch als nette Unterhaltung, aber mehr als 10 Jahre später gibt es nicht mehr so viel, was mich vom Hocker haut (gut, mag in meinem Fall daran liegen, das ich in der Branche arbeite).

Was ist eure Meinung? Waren Spiele früher besser oder helfen die Multimillionen-Dollar-Budgets?
#1




12die4
07.11.2010, 20:38 Uhr
Ich denke teilweise ist das richtig. Die Entwickler müssen heutzutage deutlich mehr Zeit mit der Programmierung verbringen, da die Ansprüche an Grafik, Physik und Sound deutlich gestiegen sind. Dadurch würden normalerweise die Kosten in die Höhe schnellen. Und um trotzdem einigermaßen vernünftig zu wirtschaften, wird eben an anderer Ecke Zeit eingespart: Konzept, Detaillösungen, Bugfreiheit etc pp.
Sind die Spiele dadurch schlechter? Nicht unbedingt. Nur unausgereifter und meist kürzer (SP-Spielzeit).
#2

Gast
07.11.2010, 20:47 Uhr
Zitat:
Zitat von 12die4
Ich denke teilweise ist das richtig. Die Entwickler müssen heutzutage deutlich mehr Zeit mit der Programmierung verbringen, da die Ansprüche an Grafik, Physik und Sound deutlich gestiegen sind. Dadurch würden normalerweise die Kosten in die Höhe schnellen. Und um trotzdem einigermaßen vernünftig zu wirtschaften, wird eben an anderer Ecke Zeit eingespart: Konzept, Detaillösungen, Bugfreiheit etc pp.
Sind die Spiele dadurch schlechter? Nicht unbedingt. Nur unausgereifter und meist kürzer (SP-Spielzeit).
Naja, dank der Konsolen steigen die Anforderungen an Grafiken nicht so schnell wie früher. Würden die Entwickler sich rein an High-End-Hardware orientieren (wie z.B. beim ersten Crysis) könnte ich es ja verstehen. Aber so? Was sieht denn bitte an Call of Duty: Black Ops besser aus als an Call of Duty: Modern Warfare 2?
#3

Gast
07.11.2010, 20:49 Uhr
naja, es kommt wirklich drauf an. früher gab es auch viele schrottige spiele, die ihr geld im grunde nicht wert waren. ich hab in letzter zeit das ein oder andere spiel angetestet, und finde nicht, dass sie den alten unbedingt hinterherhinken. gerade die neuen möglichkeiten in sachen grafik oder einfach komplexität (z.b. bei der realität) machen die heutigen spiele teilweise schon ziemlich interessant (call of duty wär ein beispiel). ebenfalls klasse finde ich den online-aspekt. da hat sich einiges getan, vor allem in hinblick auf weiterentwicklung und berücksichtigung von spielerfeedback. ich spiele viel und intensiv league of legends, und da es permament weierentwickelt wird, nimmt auch der spaß nicht ab. insgesamt finde ich also nicht, das damals alles besser war. außerdem: die alten spiele kann man ja immer noch spielen (eine runde worms armageddon ist einfach traumhaft)
#4




Gast
07.11.2010, 21:29 Uhr
Was mir aufgefallen ist man findet in aktuellen Spielen kaum noch einen lokalen Multiplayer Modus. Find ich sehr schade, da ich auch gern mal neue Spiele auf LAN Partys ausprobieren würde.
#5

12die4
08.11.2010, 08:37 Uhr
Das stimmt. Gegen unbekannte online zu spielen interessiert mich überhaupt nicht. Mit Freunden daddeln schon. Aber bevor ich das übers Inet mache, ist mir eine gute alte LAN doch deutlich lieber.
#6

Gast
08.11.2010, 08:46 Uhr
Ja übers I-net wenn dann mit Leuten, die man kennt und TS. Kommt aber natürlich an ne LAN nicht hin.
#7

Gast
08.11.2010, 09:21 Uhr
das ist in der tat ein guter aspekt. der gute alte LAN modus wird wirklich zu sehr vernachlässigt. gegen das reine online-zocken habe ich aber im grunde nichts. wenn man ein team hat, ists super - ansonsten kann man aber eben auch mit und gegen fremde spielen; das ist immer noch besser als gegen bots. und wenn das spiel ein halbwegs gutes matchmaGast system hat, funktioniert das auch auf einem relativ guten niveau.
@die: ne lan zu organisieren ist aber immer noch ein mehraufwand (trotz laptops), und wenn wir zusammen zocken wollten, würde das übers internet doch wesentlich einfacher sein
#8

Gast
08.11.2010, 15:30 Uhr
Viele Spiele haben auch für mich den Reiz wegen fehlenden LANs verloren. Wen intressieren schon meine Online erspielten Erfolge. Selbst meine Freunde zocken alle seperate Spiele und man kann da echt wenig teilen selbst im gleichen Spiel. Auf der Lan ist das anders, da kommt man sich viel geiler vor bei nem Double Header weil es einfach sofort ein Feedback gibt etc... Habt ihr mal die Koreaner beim Gewinnen gesehen, da sieht man das gut was ich meine mit Spaß am Online Zocken. Ungefähr so eine Freunde: -_-

(lol)

@topicquest: ich vermisse auch die Inovationen. Und den Spielspaß. Für mich was Halflife 2 und Doom 3 so das Ende des Aktion Genres. Danach war die Grafik, Physik und das Handling so realistisch, dass einfach der "Spielaspekt" für mich nicht mehr da war. Wenn Blutfluß bei Leichen realistisch dargestellt wird, und dann noch der Schatten von der Leiche realistisch berechnet wird, erinnert mich das viel zu sehr an die Realität. =/ Vielleicht brauch ich aber auch einfach nur etwas mehr Phantasie um mich bei so nem Geballer auch noch reinsteigern zu können. ;) Aber ich finde schon: je realistischer, desto weniger Phantasie und damit auch Identifikation mit dem Spiel. Könnt ja mal wieder Sieder 4 spielen Leute, nachdem ihr Anno 5 gezockt habt. Na was macht mehr Spaß und warum? ;)
#9

Gast
08.11.2010, 16:07 Uhr
Ob besser oder schlechter ist ne schwere Frage. Genres, die eher auf Optik und Realismus wertlegen sind in der heutigen Zeit besser aufgehoben. Spiele die auf ausgefeilte Spielkonzepte, Langzeitmotivation oder tiefgreifende Story setzen waren früher besser.

MIr fehlt aber ein Punkt den noch keiner angebracht hat: die Pussiefizierung der Spiele. Wo früher die Spiele noch echt schwer waren(und trotzdem ohne trail and error lösbar ^^) und den Spieler herausvorderten hat später der die Kamera immer genau dorthin geschwenkt wo es weitergeht und heute wird eine Infobox eingeblendet, die sagt wie man sich einen Felsvorsprung hochzieht der immer wenn dies möglich ist natürlich anfängt mit leuchten. Früher wurden kleinigkeiten in der Story eingebaut, die den Blickpunkt völlig verändern, wenn man diese bedenkt, jedoch so versteckt und nur als kleine Anmerkung, das man sie oft gar erst beim zweitenmal Durchspielen endeckt. Heute wird einen das auf die Nasegebunden, nochmal schön mit Rückblende, damits auchd er Letzte Supermarktkassierer versteht. Schönes beispiel ist da Fable - ich möchte fable1 jetzt nicht zu den guten alten spielen zählen, aber es war doch ganz nett --> in fable 2 und 3(welchees ich übrigens sehr genossen hab, obwohls so einfach ist das man es mit der zunge hätte spielen können) kann man nichtmal meht sterben, man kippt um verliert die erfahrungspunkte seit dem letzten level (levelup dauert weniger als ne munute kampf) und steht sofort wieder auf ohn e das sich die gegner resten oder sonstwas.
#10

Gast
08.11.2010, 22:39 Uhr
auf die frage im titel - Jein
es gibt einfach mehr spiele als damals. damals gabs wenige und recht viele davon waren gut. heute gibts tausende und recht wenig sind gut. z.b. Fallout 1 - ein game das ich 10x durchgespielt habe. sicher nicht wegen der tollen grafik, sonder wegen der genialen dialogoptionen und der spielerischen freiheit. selbiges bietet aber auch fallout new vegas. das problem ist nur dass es soviele 0815 konsolen-einerlei-drexgames gibt die mit 5 stunden spielspass und verwaschenen texturen versuchen einem 50 euro aus der brieftasche zu ziehen. darauf darf man als "alter hase" halt nicht reinfallen.
zur zeit spiele ich fallout nv (wobei, ich habs nun schon 2x durch, aber ein drittes mal wird wohl folgen), starcraft 2 (ok, is eigentlich ein altes game mit neuer grafik :fresse: ), iracing (DIE rennsimulation schlechhin, kann man mit der nascar racing reihe oder GPL vergleichen) und battlefield bc2 (der multiplayer modus ist genial, nie zuvor hatte ich ein derartiges mittendrinn-statt-nur-dabei feeling, wenn um einen rum baeume fallen, waende weggesprengt werden usw...)
alles in allem, mir ists egal wenn 0815 konsolen kiddies BILLIGE (nicht guenstige) 0815 games um 50 euro kaufen - solange ich alle paar monate mal ein echt gutes pc-spiel zu kaufen bekomm.
#11

Gast
09.11.2010, 01:24 Uhr
mir kommt vor früher gings eher ums spiel ansich, also mehr um handlung, tiefe, können. heute hauptsächlich halt nur noch um schöne grafik.

es interessieren mich eigentlich grundsätzlich wenige neue spiele. im moment spiele ich sc2 (wobei ich eigentlich enttäuscht bin, vor allem wegen dem fehlenden lan modus), heroes of newerth (bestes dota :P), und CS:S

Also ich mag spiele mit "altem" hintergrund
#12

Gast
31.01.2011, 22:46 Uhr
Ich habe gerade StarCraft 2 in der Singleplayer-Kampagne abgeschlossen - da muss ich echt zugeben, dass es nicht alleine die Grafik war, sondern auch sonst das Spiel an sich stimmig war. Soundtrack hat gepasst, Story war zwar vorhersehbar, aber gut erzählt.

Da habe ich mal wieder gerne 30€ ausgegeben (was Aktion auf Amazon).
#13


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