In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass die 39 Euro, die ich bei M-Net für folgendes bezahle nicht mehr angemessen sind:
- ISDN-Anschluss (2 Leitungen, 3 Rufnummern)
- 16 MBit/DSL (effektiv 12 Mbit)
Was ich nach wie vor gerne hätte:
- ISDN (da Telefone etc. vorhanden)
- schnelles DSL (mindestens eben das, was ich jetzt habe)
- zuverlässig (die Hotline sollte mich möglichst nicht kennenlernen)
- kurze Kündigungsfrist
Ich habe mir schon 1&1 VDSL angeschaut, 50/10 Mbit (Down/Up) klingt natürlich verlocken, allerdings gibt es da irgendwie keinen richtigen Telefon-Anschluss, sondern ich müsste mein Gigaset an den S0-Bus des "Homeservers" (anscheinend eine Fritzbox-Variante) anschließen.
Ansonsten wäre noch Kabel Deutschland eine Variante, aber auch hier kein richtiger Telefon-Anschluss.
Jemand Erfahrung mit dem VDSL-Angebot von 1&1? ist wohl Telekom-Reseller.
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echten telefonanschluss bekomsmte glaube nur bei 1&1 und der telekom .... hansenet weiß ich grad nicht, sosn viele mir aber keiner ein
| | #2 | Zitat: | echten telefonanschluss bekomsmte glaube nur bei 1&1 und der telekom .... hansenet weiß ich grad nicht, sosn viele mir aber keiner ein | Soweit ich es gelesen habe ist beim VDSL kein richtiger Telefon-Anschluss dabei, jedenfalls kein ISDN (da steht bei, dass man für ISDN den Homeserver 50.000 braucht - bei "richtigem" DSL packe ich mein Telefon an den NTBA und gut ist).
| | #3 | |
Bin ja auch bei Kabel D, ist ja leider quasi Voice over IP, aber es funktioniert dennnoch. Bin zufrieden mitd er Telefonqualität.
Bie kD kannste ja auch sowas ähnliches wie ISDN ahben mit der Homebox von KD
| | #4 |
Wenn ich mir deine Datenraten angucken: das ist zwar nett, aber ein Ping von 91ms?! [Zur Link-Ansicht bitte registrieren.]
Da ist die Übertragungsrate zwar deutlich schwächer, aber man achte auf den Ping...
Niemand Erfahrung mit VDSL? Ein Kumpel von mir hat das bei 1&1 bestellt, aber da läuft der Prozess noch...
| | #5 | |
der Ping schwankt auch ne, aber schneller seitenaufbau garantiert.
| | #6 | |
Seitenaufbau hat auch wenig bis gar nichts mit der Ping zu tun.
Warum das bei dir so mies ist, frage ich mich aber auch.
@kadder: Normal ist so ein Wert nicht. Ich habe auch unter 10ms Ping mit Kabelinternet. Vielleicht liegt's aber auch an irgendeiner Einschränkung bei Kabel Deutschland (bin bei KabelBW).
| | #7 | |
Naja, ich zockt halt auch online - und da ist nach wie vor der Ping wichtig
| | #8 | |
Von meinen Zockerkollegen hör ich immer: "Finger weg von Kabel-DSL. Da haste hohe Pingschwankungen, vor allen Abends zur Rush Hour." Keine Ahnung, ob da was dran ist. Ich selbst habe mir für Januar 32MBit bei KabelDeutschland bestellt. Nach meinem Umzug hab ich 60er Ping bei der T-Com, was nicht gerade so heilbringend in CS ist. Sollte der Ping gleich bleiben bei KD, so zocke ich weiterhin ein wenig CS, wenn nicht, dann hör ich auf. Ist mir am Ende egal.
Aber ich spare Geld im Monat und sollte eine höhere Bandbreite haben. - Darauf kommt's mir an.
| | #9 | |
Das ist Schwachsinn.
Bei Kabel brauchst du nicht extra "Fastpath" bestellen, wie es bei DSL oft der Fall ist. Außerdem ist das Kabelnetz dauerbelastet und deshalb auch dafür ausgelegt. Darüberhinaus hast du echte Glasfasergeschwindigkeit. Dass DSL auf Kupferleitungen angewiesen ist, sollte ja bekannt sein. Der elektrische Widerstand des Kupfers ist deutlich höher als der optische der Glasfaserkabel.
Außerdem kann ich aus erster Hand sagen: Meine Ping ist IMMER unter 10ms.
Im Übrigen ist Kabelinternet KEIN DSL. Der Ausdruck "Kabel-DSL" ist also in Sich schonmal paradox.
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Digital Subscriber Line
Digitaler Teilnehmeranschluss
Ist genauso per TV-Kabel - dessen Seelen übrigens auch aus Kupfer sind
Und von da aus geht es dann, wie bei den Telefonleitungen, über Verteiler in das Glasfasernetz.
Im Grunde nimmt sich das also nichts.
Nur liegt der Frequenzbereich bei den TV-Kabeln besser, sodass nicht so viel Daten auf dem Wege verfälscht werden wie bei den Telefonleitungen zum nächsten DSLAM.
| | #11 | [Zur Link-Ansicht bitte registrieren.]
Glasfaser.
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ich hatte vorhin nen Ping von 33, alsod as schwangt, wie bei telekom auch.
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Dann tret Kabel Deutschland mal kräftig in den *****. Dein Anschluss spinnt.
| | #14 | |
Hat man ein vertragliches Recht auf einen bestimmten oder gar konstanten Ping?
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nein haste nciht. Und ich zocke nciht daher störts mich net. meine downstream von 3-6 MB ist OK
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Pipapo. Was vertragliches Recht ist und worüber man sich beschweren kann, weil es kein normales Verhalten ist, sind zwei Paar Schuhe.
| | #17 | Ab dem Verteilerring deines Kabelnetzes. Ja und? Das ist auch bei ADSL oder sogar Funkverbindungen wie UMTS eine Glasfaseranbindung. Das TV-Kabel selbst ist ein stinknormales Kupfer-Koaxialkabel, säg einfach mal eines durch. Die höheren Bandbreiten entstehen im Vergleich zu einer Kupferdoppelader entstehen in erster Linie durch den weitaus massiveren Aufbau und die Schirmung.
Das Problem des Kabelnetzes ist, dass es im Gegensatz zu einer klassischen ADSL/VDSL-Leitung bis auf den letzten Meter ein shared Medium ist, d.h. die sehr hohe Gesamtbandbreite teilt sich durch alle angeschlossenen Nutzer. Momentan ist das noch kein riesiges Problem, die durchschnittlich geschaltete Bandbreite wächst aber immer weiter - haben irgendwann einmal typische ~200 Nutzer pro Netzknoten alle 100MBit Anschlüsse gibt auch das TV-Kabel keine garantierte Maximalbandbreite mehr her, was zu den Stoßzeiten zum Problem werden kann. Kabel Deutschland drosselt ja lokal schon aktuell Dienste wie Bittorrent zu den Hauptnutzungszeiten.
| | #18 |
@Unregistriert: Und der Verteilerring beginnt bei Kabelinternet nunmal schon auf der Straße vorm Haus und nicht erst beim nächsten Telefonknotenpunkt. Kupferkabel gibt es nur im Hausverteilernetz.
Mal ein Zitat aus Wikipedia zur Netzebene 3 (die einzige noch kleinere Netzebene ist die des Hauses): Zitat:
Netzaufrüstung und Ringstruktur
In den neunziger Jahren wurde die Netzebene 3 zunächst projektweise, ab 2000 auch großflächig in ihrer Topologie umgebaut. Statt des hierarchisch organisierten Baumnetzes wurden zwischen den Einspeisestationen Ringe aus Glasfaser gelegt. Dabei versorgen regionale Ringe ein großes Gebiet mit einem Einzugsbereich von Millionen Teilnehmern. Diese können von einem zentralen Netzwerkknoten die empfangenen Signale großflächig in beide Richtungen weiterleiten. Die über einen solchen Ring angeschlossenen Kopfstationen werden damit zu untergeordneten Netzwerkknoten und benötigen keine eigenen Empfangseinrichtungen mehr. Von diesen Stationen aus zweigen weitere Glasfaserringe ab, die die alten Koaxialstrecken ersetzen und die Knoten der einzelnen Stadtviertel miteinander verbinden. Um den Datentransport in Richtung der Teilnehmer zu optimieren, werden dahinter Stichleitungen aus Glasfaser bis zu den Straßenverteilern gelegt, in denen die Glasfaserstrecke endet und der Übergang zum bereits vorhandenen Koaxialnetz hergestellt wird. Diese Übergänge werden Glasfaserknoten, optische Knoten oder Fiber Nodes genannt. Hinter einem Glasfaserknoten liegen in der Regel zwischen 1.500 und 6.000 zu versorgende Wohneinheiten. Damit sind die grauen Kästen auf den Bürgersteigen ein wichtiges Glied der Multimediaversorgung geworden.
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Lies dein Zitat doch mal genau.
"Hinter einem Glasfaserknoten liegen in der Regel zwischen 1.500 und 6.000 zu versorgende Wohneinheiten."
Glasfaser verbindet nur die einzelnen Kopfstationen, die du als Gegenstück zu einer DSL-Vermittlungsstelle betrachten kannst. Nur ist das TV-Kabel ab diesem Punkt nuneinmal ein shared Medium (wenn auch mit sehr hoher Bandbreite) mit allen daraus resultierenden Problemen. Mal zum Vergleich: Ein VDSL-Outdoor DSLAM mit 24/48 Ports ist per 1x/2x GBit-Ethernet angebunden, ergibt eine garantierbare Bandbreite von >40MBit pro Teilnehmer. Per TV-Kabel nach DOCSIS 3.0 kannst du einem einzelnen Teilnehmer zwar sehr viel mehr als die aktuellen 50MBit/s bei VDSL schalten, bei typischer Ringgröße aber niemals so hohe Minimalbandbreiten garantieren.
| | #21 | |
Hab heute mit M-Net telefoniert, jetzt haben sie erstmal meine Bandbreite limitiert, um Verbindungsabbrüche zu vermeiden - die Leitung gibt nicht mehr her, die TAL ist zu lang
Mal schauen, was es jetzt hilft - aber glücklich macht es mich nicht. Zumal es bei M-Net nur 6 oder 18 MBit gibt - jetzt hab ich 12, zahl aber 18...nicht so gut.
| | #22 | |
Solche Verbindungsabbrüche kenn ich auch von KD... so wie ich die maximale Anzahl an Verbindungen ausreize (jDownloader z.B.) bricht die komplette Verbindung ab -.- sehr ärgerlich...
Ich hab mich dann einfach mal an die maximale Verbindungsanzahl herangetestet und dementsprechend limitiert.
| | #23 | Zitat: | die Leitung gibt nicht mehr her, die TAL ist zu lang | Da wirst du bei einem anderen Anbieter aber auch nicht mehr bekommen. Da an deinem Anschluss 12-MBit/s anliegen ist in der Gegenstelle ÜVt/HVt bereits ADSL2+ Technik verbaut. Du kannst das Ganze also wenn überhaupt günstiger bekommen.
Was du probieren könntest wäre ein Interleaving-Profil schalten zu lassen. Dann gibt es durch die Fehlerkorrektur mehr Bandbreite, aber der Ping geht ein wenig hoch. Bei Telefónica-Anschlüssen sind das bis zu 16ms. Also nicht wirklich der Rede wert. Ob man diesem Anbieter aber nach der unnötig großen und sinnfreien Entlassungsaktion noch Geld in den Rachen werfen möchte muss jeder für sich selbst entscheiden.
| | #24 | |
Naja, sollte VDSL nicht irgendwie davon unabhängig sein? Und damit auch bessere Bandbreiten bieten? Sonst hätten sie ja keine extra-Kästen in die Landschaft stellen müssen.
Das, wenn ich zu einem anderen DSL-Anbieter wechsel, es mir keinen Vorteil bringen wird, ist mir auch klar.
| | #25 | |
Ja, VDSL bringt natürlich mehr Speed. Aber wenn jetzt 12MBit/s möglich sind wirst du allerhöchstens 25MBit/s bekommen, da du über einen Kilometer bis zum nächsten Hauptverteiler hast.
Willst du ISDN dabei haben gibt es eigentlich nur die Deutsche Telekom AG, alle anderen realisieren das Ganze meines Wissens nach über VoIP. Wenn du bei dir VDSL-Kästen der DTAG in der Nähe hast, dann kriegst du natürlich 50MBit/s.
| | #26 | Zitat: | Wenn du bei dir VDSL-Kästen der DTAG in der Nähe hast, dann kriegst du natürlich 50MBit/s. | Ich werd die Tage mal schauen, wo hier der nächste Kasten ist.
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