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Eure Meinung zu Linux!




Gast
19.03.2007, 17:08 Uhr
servus leute

wir machen in der ausbildung gerade nen kurs rund um die administration von linux. nach etlichen alleinversuchen muss ich mich jetzt zwangsweise damit auseinandersetzen. mein erster eindruck von suse10.2 ist sehr sehr durchwachsen...

als alter windows hase fällt es mir grundsätzlich schwer mit der mentalität von linux zurecht zu kommen. klar, ist ne gewisse gewöhnungsphase! aber mir gefällt es jetzt schon nicht das man immer wieder auf die harte eingabe von text gezwungen wird. das ist nicht gerade sehr benutzerfreundlich... meine eltern haben schon mit xp teilweise probleme und würden sich unter suse (immer noch die einfachste distribution dank KDE oberfläche) total verloren finden.

auch finde ich das paketmanagement über welches ja treiber und programme eingebunden werden ziemlich beschissen. man besorgt sich treiber aus dem internet und findet keinerlei hilfestellung was man damit machen soll... man muss das ganze erst umständlich mit einem eigenen paketprogramm implementieren... und selbst das funktioniert nicht immer auf anhieb...

habe über ein, bei suse integriertes, update programm einen neuen treiber eingebunden. nach einem neustart konnte die KDE oberfläche nicht mehr geladen werden... nur noch texteingabe möglich... die installation des treibers konnte nicht mehr rückgängig gemacht werden => neuinstallation war die lösung. da lob ich mir windows mit dem abgesicherten windows

was mir dagegen sehr gut gefallen hat, ist die möglichkeit das man soviele oberflächen nebeneinander generieren kann wie man gerade bock hat. der x-server machts möglich :-) man hat eine "UR"-oberfläche aus denen man beliebig viele instanzen bilden kann. auch lässt sich jede individuell voneinander konfigurieren.

mal schaun was linux noch für interessante oder abschreckende funktionen bietet

was haltet ihr so von linux? bitte keinen direkten vergleiche zu windows ziehen. linux ist nicht immer mit windows vergleichbar. beide systeme verfolgen ein anderes ziel.

:tschau:
#1




Gast
19.03.2007, 18:14 Uhr
Naja, also Suse ist unter Linuxern nicht Linux
Mit dem Umständlichkeit gebe ich dir recht, nach zu vielen gescheiterten Versuchen Graka Treiber zu installieren hab ich dann doch envy genutzt, diesmal mit Erfolg.
Das Paketmanagement ist klasse. Gaming unter Linux, soweit bin ich noch nicht. Einerseits eben die Treiberaktualität und dann eben fehlendes Wine Knowhow.
Am Sonntag (Cebit, Heise Stand) war um 12:00 Klaus Knopper am Stand, der Mensch des Knoppixes. Man sieht ganz deutlich, welche Vorteile man durch ihn gewonnen hat. Ein Debian (?) Basiertes System mit allen Programmen, dass auf ne Live DVD passt. Damit ist man sehr Mobil und hat überall die gewohnte Oberfläche, wenn man will. Kombiniert mit nem größeren USB Stick (ab 5gb) kann man eben Knoppix aufn Stick machen und hat auch gleich noch Speicherplatz zur Verfügung.
Ich hab hier Ubuntu 64 bit, will aber wieder 32 bit um mich in sachen Wine weiterzubilden.
Linux würde ich generell auf jedem Office only Rechner als Primäre, oder eben auf jedem anderen Rechner als Sekundäres OS empfehlen.
Wer Linux only betreibt ist entweder bekennender Linuxer, oder eben einer, der den Computer nur zu einem wirklich kleinen Teil "nutzt".
#2

Gast
20.03.2007, 14:56 Uhr
Die wirklich benutzerfreundlichste Distribution ist wohl Ubuntu und dessen Vertreter (z.B. Kubuntu...). Ist extra auf Benutzerfreundlichkeit getrimmt worden. Benutze selber SuSE 10.2, da es für mich alles das hat, was ich will, um meinen Einstieg in die Linuxwelt zu wagen. Aber du hast schon recht, dass man in der Linuxwelt noch sehr viel an Kommandos selber eingeben muss. Aber gerade das ist es, was den charme an Linux ausmacht denke ich. Linux ist ein sehr komplexes OS hat aber auch ein riesen Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. Von einem einfachen privat PC als Surfstation bis zum profi Webserver, einem Internet-Gateway oder einem Fileserver. Dann kommt auch noch dazu, dass für Linux weitaus weniger Viren programmiert werden, was der Sicherheit zugute kommt. Ich finde es einfach klasse.
Kann dir zum einstieg Michael Kofflers Buch "Linux" (auch der Koffler genannt) empfehlen. Es hilft sehr gut für den Einstieg. Es werden ebenso viele Anwendungen für den privat PC Alltag erklärt, wie auch viele grundsätzliche Linuxfunktionen und Programme. Einfach empfehlenswert.
#3

Gast
20.03.2007, 16:15 Uhr
wir bekommen jetzt erstmal grundkenntnisse in 3 tagen reingepaukt und dann kenntnisse rund um die administration. ist lustig wie einfach man unter linux das administrator kennwort verändern kann soviel zum thema sicherheit.
man kann auch linux ganz einfach hacken wenn man nur weis wie

langsam gewöhnt man sich an die bedienung und es macht auch irgendwo spaß :-) aber ich frage mich immer noch wiso mich das zu einer parallelen nutzung bewegen sollte? die dinge die du genannt hast kann ich auch mit leichtigkeit mit windows server realisieren. mit den viren hast du natürlich recht aber die könnte man im gegenzug auch für linux programmieren.

es ist in etlichen dingen schlanker und schneller als windows, gerade wegen der textuierten oberfläche.

je mehr ich von unix/linux lerne, umso interessanter aber auch gleichzeitig abstoßender wird es für mich. find ein paar dinge super aber andre kotzen mich regelrecht an.

ich werd bei windows als haupt-os bleiben

:tschau:
#4




Gast
20.03.2007, 18:53 Uhr
So geht es mir auch!

Gaming & Linux -> bei mir noch nicht drinne..
#5


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