Linux deinstallieren - GRUB Bootloader




Gast
07.09.2004, 10:04 Uhr
Wie in dem Titel schon steht, möchte ich Linux (Red Hat 9) deinstallieren. Hab 2 Festplatten und auf einer hab ich WinXP und auf einer anderen kleinen hab ich mal zu Testzwecken RedHat9 aufgespielt. Hab dazu den GRUB- Bootloader installiert, der ein Bootmenü ist, bei dem ich beim hochbooten auswählen kann, welches OS ich starten will.
Da ich aber Linux gar nicht mehr benutze wollte ich es deinstallieren. Wusste aber nicht wie. Also hab ich die Linuxplatte einfach formatiert. Jetzt hat er beim hochbooten vergeblich nach dem Bootmenü gesucht oder so und nciht mehr gestartet. Hab dann Linux wieder installed. Jetzt gehts zwar wieder, aber ich habs halt immer noch drauf.
Wie kann ich RedHat9 und den Bootloader deinstallieren?
#1




Gast
07.09.2004, 10:17 Uhr
Also ich hatte das Problem auch schon mal und ich konnte es nur mehr durch neuinstallation von Windows XP lösen. Wäre aber auch für einen anderen Lösungsvorschlag dankbar.

Mein Tipp, so wie ich es jetzt handhabe, installier den Grub-Bootloader nur mehr auf Diskette und wenn ich Linux starten will, geb ich die Diskette hinein. Außerdem könnte man ja VMWare verwenden, mit dem man zum Testen ein System direkt im Windows installieren kann, also einen PC simuliert.
#2

Gast
07.09.2004, 11:11 Uhr
Es sollte funktionieren, wenn man über die Wiederherstellungskonsole von XP den MBR der Primärfestplatte neu schreibt. Darin ist der Bootloader von Linux verlinkt und versucht auf die Platte mit dem Linux zuzugreifen. Habs mit XP aber leider noch nicht ausprobiert und kann dir ned sagen, wie's zu machen ist.
#3

Gast
07.09.2004, 11:31 Uhr
ich glaub in der Wiederherstellungskonsole hab ich so ziemlich alles versucht, da ging nix
#4




Gast
07.09.2004, 11:34 Uhr
auf welcher paltte ist denn der boatloader??
Ich nehme jetzt mal an auf der 2ten (kleinen) mit linux drauf.
Starte windows xp und dann kannst du doch die boot.ini so einstellen, das nur noch winxp gestartet wird.
Hast du schonmal die startreihenfolge im bios umgestellt?
#5

Gast
07.09.2004, 11:40 Uhr
Das regelt aber nur die Startoptionen für XP. Der Loader ist im MBR drin und kommt in dem Fall vor XP. In der Konsole kannst auf jeden Fall den MBR neu schreiben. In DOS war das früher der Befehl fdisk /mbr. Vielleicht weiß es jemand von den Moderatoren, wie der Befehl heißt.
#6

Gast
07.09.2004, 11:55 Uhr
Is MBR = Master Boot Record?
Ich denke der Bootloader is auf der ersten (größeren) Platte, wo auch WinXP drauf ist.
Das wird nicht leicht, Dammmmmmnnnnnn!!
#7

Gast
07.09.2004, 11:59 Uhr
und geht es nicht, dass du einfach den boatloader löschst?
Oder auf die 2te platte (erste partition) die boot.ini legst, und eben dementsprechend umschreibst. (multi(0)disk(1)....)
#8

Gast
07.09.2004, 12:12 Uhr
Ich denke, dass sie boot.ini nur eine Windowsdatei ist. Bin mir aber nicht sicher. Ich wieß nicht wo ich den Bootloader finde? hab keine Ahnung welche Dateien das sind.
#9

Gast
07.09.2004, 13:00 Uhr
Boot.ini ist ne Windowsdatei. Regelt nur, wie XP/NT gestartet wird. Der Bootloader ist immer auf der Linuxplatte. Im MBR (Master Boot Record) wird auf den Boot Loader verwiesen und dann wird er von der Linux Platte gestartet. Wenn man den Loader löscht (meistens in einem versteckten Verzeichnis), dann bekommt man zu Beginn eine Fehlermeldung, weil der Loader nicht mehr da ist und das System hängt.
Die Weg geht definitiv nur über den MBR.
Hab mal zwei Befehle gefunden:
Fixboot schreibt einen neuen Startsektor auf der Systempartition.

Fixmbr repariert den Master Boot Code der Startpartition. Die Variable Gerät ist ein optionaler Name, der das Gerät angibt, das einen neuen MBR benötigt; lassen Sie diese Variable weg, wenn das Ziel das Startgerät ist.


Versuch erstmal den zweiten Befehl.
#10

Gast
07.09.2004, 13:06 Uhr
@gerryka erzähl nicht

mit fixboot/fix mbr macht die wiederherstllungskonsole den kompletten MBR platt und schreibt sich nen neuen
#11

Gast
07.09.2004, 13:09 Uhr
Und es wird auch der Linux Boot Loader rausgeworfen. Oder seh ich das falsch?
#12

Gast
07.09.2004, 13:22 Uhr
klar
#13

Gast
07.09.2004, 16:44 Uhr
natürlich killt das auch den Bootloader. Der MBR ist (afaik) 64kB groß. Dort versteckt sich der erste Teil des Bootloaders und holt sich den Rest auf der Linux-Partition im Ordner /boot/grub/* (abhängig von den Einstellungen)
schon oft genug Hilfetelefon spielen müssen, wenn Windows nach der Installation den Bootrecoard einfach ungefragt killt. *grummel*
und die Install macht auch nix anderes als fix mbr...
#14

Gast
07.09.2004, 16:56 Uhr
jaa das ist was feines , ne ..... aber inteligente leute stellen ja auch im bios ein das der MBR nicht überschrieben werden darf (und wunders sich dann warum das ned geht *fg*- so wie ich =p)
#15

Gast
08.09.2004, 07:45 Uhr
Sind Fixboot und Fixmbr Windowsbefehle oder Linuxbefehle?
Er erkennt sie in Win nicht. Oder funktioniert das nur bei der Wiederherstellungskonsole?
#16

Gast
08.09.2004, 08:42 Uhr
Sind Befehle aus der Wiederherstellungskonsole
#17

Gast
08.09.2004, 09:28 Uhr
Und wenn ich Fixmbr mal audführe, dann sollte es wieder funktionieren? Also er startet dann immer Windows, oder wie? Und es geht auch nix verloren?
#18

Gast
08.09.2004, 09:30 Uhr
Also unter Windows sollte nix verloren gehn. Du kannst halt die Linux Partition nicht mehr starten.
#19

Gast
08.09.2004, 10:06 Uhr
Ja, da geht nichts kaputt. Ich habe das auch schon gemacht. Ich hatte ja mal Suse und Mandrake drauf.
#20

Gast
08.09.2004, 11:01 Uhr
Was meint ihr? Welche Distribution hat das bessere Paket? Suse oder Mandrake?
#21

Gast
08.09.2004, 17:01 Uhr
Mir gefiel von der Standardoberfläche her Suse besser, aber Nemesis wird mir da zu stimmen, dass Mandrake besser als Suse ist. Besser im Sinne von Linuxmäßiger.
#22

Gast
08.09.2004, 18:03 Uhr
Hab halt von Linux fast überhaupt keinen Plan. Werd mir mal Suse drauf tun, weil ich denk, dass ich ned so viel auf der Kommandozeilen-Ebene was machen muss und somit "Newbie" freundlicher ist ;D
Suse kann man sich wenigstens umsonst vom FTP holen...:banana:
#23

Gast
08.09.2004, 18:10 Uhr
Man kann JEDE andere Linuxdistrubution auch kostenlos saugen, denn das ist ja auch das Prinzip OFFENER Software.
#24

Gast
08.09.2004, 18:32 Uhr
Boot einfach von der win Xp cd
hatte das problem auch und dann geh auf windows xp reparieren oder so
und da gibt es irgendwo ne befehlsliste wo du die befehle nachgucken kannst
ich glaub der befehl ist einfach schon wie oben erwähnt fixmbr

bei mir hats funktioniert


viel glück
#25

12die4
08.09.2004, 18:36 Uhr
He? Ich dachte SuSe hätte einige Programme, die sie bei ihrer Distri mitliefern doch geschützt, weswegen man es eben nicht runterladen darf. Oder war das nur bei SuSe Pro der Fall?
#26

Gast
08.09.2004, 19:00 Uhr
Ne das ist bei der Personal schon auch der Fall. Aufm FTP ist die Version nicht 100%ig identisch als die Kaufversion. Eben wegen ein paar Programme. Also 30 Euro ausgeben, nur um eine handvoll Programme mehr zu haben, ist ja auch ned lohnenswert. Pro kann man gar nicht runterladen.

@Baum: So in etwa war es auch gemeint :nick:
#27

Gast
08.09.2004, 19:53 Uhr
@12die4: nein meines wissens ist das NICHT MEHR so. Seit Novell SuSE gekauft hast ist da einiges passiert. u.a. ist YAST endlich mal OpenSource geworden.
Außerdem sind die Pakete wie der Realplayer von der CD runter und ins Update gewandert. Somit ist die CD wieder komplett GPL-kompertibel.
(also hauptsächlich GPL/LGPL Software, neben dem Apache Lizens und der Mozilla Lizenz)

trotzdem rate ich IMMER von SuSE ab. Seit der 7.3 kommt da nix mehr stabiles raus. und hatte sowohl mit der 8.1 als auch mit der 8.2 extrem schlechte Erfahrungen.
Ein Unix das keine Woche ohne Absturz packt ist kein Unix und gehört verbannt.
Ist definitv kein Hardwarefehler, denn mit Redhat 9 lief der Rechner ununterbrochen 40 Tage. Danach war meisten ein Kernelupdate fällig oder ich in Urlaub ;o)
Aber vielleicht geb ich SuSE mit der 9.2 mal wieder ne Chance, scheint ja so als ob Novell außnahmsweise nicht der Todesengel für eine Firma ist.
#28

Gast
08.09.2004, 19:54 Uhr
Also ich habe mir damals die aktuellsten Versionen vom FTP der Uni Chemnitz gesaugt.
#29

Gast
08.09.2004, 20:04 Uhr
Zitat:
Zitat von Baumhouse
Man kann JEDE andere Linuxdistrubution auch kostenlos saugen, denn das ist ja auch das Prinzip OFFENER Software.

uhhhh GANZ FALSCH !
OpenSource != Kostenlos !

Ich weiß nicht wer die Lüge verbreitet das OpenSouce mit Kostenlos gleichzusetzen ist.
Wenn ich dir ein Programm verkaufen würde, auf der CD die Quellen mitliefere und dafür 20000Euro verlange, ist die Software IMMERNOCH OpenSource ! Aber kostenlos ist was anderes
Bitte lese dir mal die GPL durch. Da steht nirgendswo etwas von kostenlos. Nur das bei bereitstellung des Programmes ebenfalls der Quellcode zu freien Verfügung stehen muß.

Das du allerdings die Software kostenlos an einen dritten weitergeben kannst steht auf einem anderen Blatt. Du mußt nur wieder die Quellen beilegen.

somit wäre es dieser Fall durchaus denkbar.
Eine Firma hat ein Problem, sie hat keine eigene EDV-Abteilung, also läßt sie sich ihr Programm von einer EDV-Firma schreiben, verlangt aber ein OpenSource Programm. So nun schreibt die Firma die Software für unsere Problemfimra und kassiert 200.000 Euro.
Somit die Problemfirma sogar den Vorteil, eventuelle Erweiterungen oder Verbesserungen bei einer anderen Firma zumachen (weil sie bei Firma A nicht zufrieden war oder sie pleite ist oder man mittlerweile ne eigene EDV-Abteilung hat)
#30

Gast
08.09.2004, 20:15 Uhr
Uups! Wieder was gelernt.
#31

Gast
09.09.2004, 09:52 Uhr
JA. Jedenfalls hats hingehauen mit FIXMBR. Alles wieder Paletti! THX
#32

 

Facebook

Jahresarchive