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MXM Upgrade: Gericom 1st Supersonic mit einer 8600M GT




Gast
07.06.2009, 19:37 Uhr
Hallo zusammen,

da bei meinem Gericom 1st Supersonic Notebook die Grafikkarte Ausfallerscheinungen zeigte (siehe

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), hab ich mir Gedanken über einen möglichen Tausch des MXM Moduls gemacht bzw. diesen durchgeführt.

Hier also mein kleiner Erfahrungsbericht mit HowTo :-)

Erste Infos:
Das Gericom 1st Supersonic KN1 Notebook wurde eigentlich von Quanta hergestellt und lediglich über Gericom vertrieben (wie es bei vielen Notebooks der Fall ist).
Die Seite MXM-Upgrade.com gab mir letztendlich Aufschluss darüber ob sich in dem Notebook ein MXM Modul befindet und mit welchen Komplikationen bei einem Tausch des Grafikmoduls zu rechnen sind.

Quanta verbaut(e) im KN1 eine GeForce Go 6600 des MXM Typ II. Es gibt viele Foreneinträge darüber dass Quanta seine Grafikmodule bzw. die Notebooks selber mit speziellen Bios Versionen versieht, um einen Tausch der Grafikkarte zu verhindern. Erstaunlicherweise trifft dies beim KN1 nicht zu, weshalb einem Tausch nichts im Wege steht.

Beschaffung eines geeigneten Moduls:
Für den Tausch wird also eine Grafikkarte mit dem MXM Typ II (Typ I geht auch) benötigt, aber auch auf die TDP der Karte muss geachtet werden! Bei der GeForce Go 6600 wird je nach Taktung eine TDP zwischen 12 - 20 Watt angegeben.

Diese Grenze sollte mit dem neuen Modul nicht zu stark überschritten werden, da der Notebookkühler die Hitze evtl. nicht schnell genug abführen kann.

Leistungstechnisch sollte die Karte mindestens auf dem gleichen Niveau liegen oder besser! Somit steht die engere Auswahl der Karten fest:
- Go 7600
- 8400M GS
- 8600M GS / GT
- 9500M GS
- 9600M GS / GT

Die Auswahl der Module hat bei Ebay zwar zugelegt, ist aber immer noch nicht berauschend. Teilweise muss man einfach nehmen was man bekommt ops:

Meine Wahl viel dann auf eine 8600M GT mit 512MB GDDR2, welche ich dann für 95€ mein Eigen nennen durfte.

Beim Kauf sollte man darauf achten dass eine geeignete backplate für das MXM Modul vorhanden ist.

Genauere Betrachtung beider Module und Modifizierung des Kühlers:

Go 6600



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8600M GT



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Bei der 8600M GT ist eine der beiden Spulen wesentlich größer als bei der Go 6600. Diese Spule ist zu hoch für den Notebookkühler, weshalb dieser an einer Stelle abgefeilt werden muss.
Es empfiehlt sich dabei sehr vorsichtig vorzugehen! Das Aluminium wird an dieser Stelle sehr sehr dünn und kann sehr schnell aufreißen! Mir ist das leider passiert :übel:

Kühler davor:



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Kühler danach:



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Jetzt kann das Notebook mit der neuen Karte und dem modifizierten Kühler bestückt werden

Tipps und Problemlösungen:

Allgemein:
- vor dem Umbau das aktuellste Bios aufspielen
- Grafikkartentreiber deinstallieren

Kein Bild nach Umbau:
- externen Monitor anschließen und einfach mal warten bis das Windows bootet (viele Notebooks booten auch ohne Grafikkarte ins Betriebssystem), mit etwas Glück bekommt man unter Windows ein Bild und kann über den Clone-Mode auch eines auf dem Notebook LCD erzeugen.
- original Nvidia Grafikkartenbios flashen! Bei techpowerup gibt es eine große Sammlung! Mit Bootdiskette und autoexec.bat lässt man die nvflash.exe mit den Optionen -4 -5 -6 ablaufen. Viele erhältlichen MXM Module (u.a. die Acer und Quanta Module) haben ein gelocktes Bios und funktionieren nur in den original Notebooks, mit dem flash eines original nvidia Bios umgeht man diese Sperre.

Benchmarks:

Pentium M 1,73GHz
1024MB DDR2-533
Windows XP Professional SP3
Treiber GeForce 186.08

3DMark05



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3DMark06



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X3 Terran Conflict



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Temperatur:

Go 6600: 72°C bei einer Stunde FurMark

8600M GT: 79°C bei einer Stunde FurMark

HowTo Video:


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Anregungen, Kritik usw sind erwünscht

mfg

Gast
#1




Gast
07.06.2009, 21:06 Uhr
na das war ja mal ein voller erfolg, 2-3 fache leistung bei nur ein par grad mehr hitzeentwicklung:-)

wie siehts eigentlich mit der akkulaufzeit aus?
#2

Gast
07.06.2009, 21:14 Uhr
Jap, hat sich echt rentiert die Aktion :-) Mal gucken, evtl rüste ich die CPU noch auf den schnellsten Pentium M mit 2,06GHz und den Speicher auf die maximalen 2GB auf.

Also an der idle-Akkulaufzeit hat sich in meinen Augen nix geändert, evtl 10-15min Unterschied. Nachdem auf dem Notebook aber eh nur gezockt wird ist mir die Akkulaufzeit ziemlich egal ^^ Unter Volllast bricht der Akku eh auf ca 1 Stunde ein. Der Akku ist halt schon nicht mehr der frischeste
#3

Gast
07.06.2009, 22:55 Uhr
Cool Aktion Löschi

Das hat sich ja wahrlich gelohnt, vor allem, wenns zum Zocken benutzt wird.
Das Video find ich auch ziemlich gelungen

Was für ein Zeitaufwand war denn für den kompletten Umbau grob überschlagen nötig?
#4




Gast
08.06.2009, 14:59 Uhr
bau doch noch en 9 oder 12 zellen akku ein xD
#5

Gast
08.06.2009, 20:29 Uhr
Mit dem Umbau selber war ich in ca 1-2h fertig. Der Kühler war ja gleich abgeschliffen und sonst ist der Einbau ja auch kein Hexenwerk :-) Für das Video hab ich den Umbau (ohne abschleifen natürlich) nochmal durchgeführt und dabei nur um die 5 min gebraucht

Das ganze Projekt hat sich aber bestimmt 2 Wochen hingezogen... erstmal die ganzen Infos "ergoogeln" und bei Ebay muss man sein Glück ja auch versuchen bzw was passendes finden.

Bin aber selbst etwas überrascht, dass es sonst keinerlei Probleme gegeben hat, da war schon etwas Glück dabei Siehe v.a. die Sache mit den Bios Sperren.

Zitat:
bau doch noch en 9 oder 12 zellen akku ein xD
Ich nehm halt einfach ne Panzerbatterie und wandel die Spannung auf die benötigten 19V

Ne, der Akku reicht bei einem Stromausfall völlig aus :-) Also bei LANs werde ich zumindest keine Probleme bekommen

Die Grafikleistung hat echt ordentlich zugelegt, nur die CPU ist nen bisschen mau... Singlecore halt.

:tschau:
#6

Gast
22.09.2009, 19:56 Uhr
Sodala, hab mich nochmal über mein Notebook hergemacht

Die zwei alten 512MB DDR2-533er Module wurden durch 2x 1GB DDR2-667er Riegel ersetzt :-)
Gerade bei X3TC und Gothic 3 entfallen jetzt die nervigen Nachladeruckler.

Die CPU war mir aber auch zu langsam, also hab ich diese gleich mal übertaktet

Mit dem Tool setFSB und dem passenden clock generator (ICS954123CGLF) konnte ich den FSB ohne weiteres auf 153,9MHz anheben :-)

Das ergibt einen Takt von 2001MHz

Mehr ist ohne Spannungserhöhung aber leider nicht möglich... ich kenne leider auch kein Programm mit dem ich die Spannung anheben kann, zum verringern finde ich genug.

Die Ergebnisse haben sich wie folgt verändert:
X3TC: 20,667fps -> 23,533fps

3DMark05:
CPU: 3275 -> 3885
Gesamt: 6372 -> 6880

3DMark06:
SM2.0: 1510 -> 1615
SM3.0: 1380 -> 1484
CPU: 722 -> 844
Gesamt: 3140 -> 3443

Das OC hat sich schon ziemlich bemerkbar gemacht :-)
#7

Gast
22.09.2009, 20:08 Uhr
Und das, ohne Geld auszugeben... Bis auf den Ram halt
#8

Gast
22.09.2009, 20:49 Uhr
38€ im PC Laden gleich um die Ecke.

Das Notebook ist jetzt wieder richtig schnell :-)

Hätte mir bei der CPU noch etwas mehr erwartet Wenn ich nur wüsste wie ich die Spannung softwaremäßig anheben kann...
#9

Gast
22.09.2009, 21:20 Uhr
Ich habe irgendwann mal in diesem Zusammenhang was von dem Programm CPUCooL gelesen.
Aber sicher bin ich mir nicht.
#10

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