Widerstände berechnen




Gast
01.08.2003, 00:29 Uhr
Ich dachte ich poste mal wie man Vorwiderstände von LEDs berechnet, denn diese Thematik tritt ja beim modden recht oft auf.


also beispiel: wir schliessen eine LED an 12V an. Die LED braucht 1,85 V und verbraucht 25mA


dann rechnet man 12V - 1,85V = 10,15V ,dass heisst die Spannung muss um 10,15 Volt abgesenk werden.
um dies zu erreichen müssen wir den nötigen widerstand berechnen: dafür teilen wir dann die 10,15 V : 0,025A = 406 OHM

Folglich benötigt man einen 405 vielleicht 410 Ohm widerstand. der 410 ohm widerstand schon zudem die LED.

werden nun LEDs parallel geschaltet benötigt jede LED seinen eigenen Widerstand.

In reihe geschaltet sieht das ganze anders aus: dabei addiert man die benötigten Spannungen der LEDs also z.b. 1,85+1,85+1,85 (bei 3 leds in reihe) und subtrahiert diese betrag wie gehabt von der Volt zahl an der die leds angeschlossen werden sollen, meist 12V

----> 12V - 5,55V =6,45

dieser wert von 6,45V wir nun durch die leistung einer led geteilt, also 25mA (man muss in A umrechnen)

----> 6,45 : 0,025 =258 OHM


man benötigt einen 260 OHM wiederstand.



ich hoffe ich konnte damit jemandem helfen, mit dem modden anzufangen und das ich alles richtig erklärt habe, wenn nicht, sagt bescheid dann editiere ich den beitrag
#1




12die4
01.08.2003, 10:27 Uhr
Erstmal gute Idee und gut umgesetzt.

Dazu könnte man vielleicht noch sagen, dass man LEDs besser parallel schalten sollte. Denn Reihenschaltungen sind recht instabil. Jede nachfolgende LED hängt von der vorausgehenden LED ab, sodass kleine Schwankungen größe Auswirkungen haben können. So genau krieg ich das auch nicht mehr zusammengepusselt, warum parallel besser war. Is aber so.
#2

Faiko
01.08.2003, 11:08 Uhr
am bes´ten ist dann doch, wenn man so viele leds parallel hängt, dass sie summa sumarum soviel spannung brauchenm, wie die leitung hergibt... sei es 12v oder 5v... dann kann man sich auch die widerstände sparen oder??
#3

12die4
01.08.2003, 11:37 Uhr
Ne, leider nicht. Denn die Spannung ist bei Parallelschaltungen überall gleich.

D.h egal wieviele LEDs du parallel schaltest, alle bekommen erstmal 12V ab. Und das vertragen die nicht so sehr. Deshalb braucht man immer einen Widerstand davor.

Bei 2-3 LEDs in Reihenschaltung sollte es noch keine Probleme geben, aber es ist auf jeden Fall nicht empfehlenswert 5 oder mehr LEDs hintereinander zu betreiben...
#4




Faiko
01.08.2003, 11:54 Uhr
bei ner parallelschaltung ist doch U-gesamt = U1 + U2 ...
dh wenn du zwei abnehmer mit gleichem widerstand an der 12v leitung hast dann bekommen beide abnehmer 6V spannung ab??
#5

12die4
01.08.2003, 12:08 Uhr
Neee.

Igesamt = I1 + I2 + ....

und

Ugesamt = U1 = U2 = ...
#6

Faiko
01.08.2003, 12:18 Uhr
narf... dann war das bei ner reihenschaltung so, dass sich die spannungen so aufteilen oder???
#7

12die4
01.08.2003, 12:20 Uhr
Jupp.
#8

Faiko
01.08.2003, 15:19 Uhr
weiß jemand wie hoch die spannung ist, die aus dem mainboard für power und hdd led kommt?? weil die led die ich da ebén ranpappen wollte (mid 3v) geht schonmal nicht
#9

Gast
01.08.2003, 17:44 Uhr
ich glaube das waren so um die 2 volt...bin aber nicht zu 100% sicher
#10

Gast
01.08.2003, 18:38 Uhr
öhm bei meinem ASUS A7v333 sind es 5V-PLED (Powerled ) und HDD au 5V-MLED
#11

Gast
01.08.2003, 23:22 Uhr
aber wie soll das gehen, wenn ich eine 2vled im case hab, dann geht die nach 5sec kapuut....oder musst du da die leds extra einbauen? kann ich mir nicht vorstellen....
#12

Gast
01.08.2003, 23:27 Uhr
Also ich kenne mich da net aus.. Aber so orginal steh es im Handbuch und meine LED (ultrahell) geht eigentlich auch nur bis 2,5 V (oder so) aber im Kabel ist auch kein Wiederstand :stupid:....

naja falls die wirklich auf 5V läuft (also meine LED) dann kriegts sie nen Bonus:respekt: von mir
#13

Gast
02.08.2003, 14:59 Uhr
ich glaube eher nicht, dass deine led das aushalten würde......sehr komisch
#14

Gast
02.08.2003, 15:01 Uhr
Ich dachte eigentlich immer, dass die LEDs vom MB 3,5V bekommen...


@ 12die4
Hast du schonmal nachgemessen?
#15

12die4
02.08.2003, 15:27 Uhr
Nein, hab ich nicht.

Aber das ist 100pro die offizielle Spezifikation von IBM.
Denn bei OC-Card werden z.B. extra deswegen nur LEDs verkauft, die für 3,5V ausgelegt sind.

@Faiko: Warum deine LED da nicht geht, kann ich mir aber auch nicht erklären. :stupid:
Vielleicht leuchtet sie schon, nur ganz schwach, sodass du das nicht richtig gesehen hast?
#16

Gast
03.08.2003, 20:03 Uhr
kann mir mal jemand sagen, welche wiederstände ich brauche. ich hab bei conrad nachgeschaut....da gibt es:

drahtwiederstände
kohleschichtwiederstände
metallschichtwiederstände
usw...

welchen brauch ich, damit ich zB. ein window beleuchten kann??

sorry, wenn die frage etwas bloed kommt aber ich bin ein modding-noob
#17

Faiko
03.08.2003, 20:03 Uhr
naja... du weißt ja um welche leds es sich handelt... die liefen ja auch auf 3V nicht, obwohl sie sollten... hab sie dann man auf 4V gehabt... da liefen sie supergeil... also sind die auch definitiv heil... also wenn sie geleuchtetet haben sollte dann ist es jmir so echt viel zu wenig hell *G*
#18

Gast
04.08.2003, 00:02 Uhr
aber bei reichelt,, gib es keine normalen leds mit 4v.....also ich denke, die hben höchstens 3,6v...welche widerstände du brauchst hängt zum einen davon ab wie du löten willst. ich denke du willst sie direkt an die leds löten und dann an kabel. dann würde ich dir zu sowas raten. also metallschichtwiderständen. :devil:

#19

12die4
04.08.2003, 02:18 Uhr
Is eigentlich scheißegal, ob du Kohleschicht oder Metallschicht nimmst. Das Ergebnis ist dasselbe. Die beiden Sorten sehen auch abgesehen von dem andersfabigen Package identisch aus. Der Farbstrichcode ist natürlich auch gleich. Nur bei den Drahtwiderständen weiß ich nicht, ob die so einfach zu verwenden sind.



BTW: Widerstände sind nicht die einzige Methode, die Spannung herunterzusetzen. Sehr elegant ist auch der Einsatz von Zehner-Dioden (Z-Dioden). Diese Dioden werden entgegen der Durchlassrichtung eingebaut und haben gegenüber Widerständen den großen Vorteil, dass sie immer eine konstante Spannung blockieren. Bei Widerständen verändert sich die resultierende Spannung nämlich abhängig vom Stromverbrauch (in Ampere) des Verbrauchers. Mit Z-Dioden muss man sich darum keine Sorgen machen und hat so, egal ob man nur eine LED oder die gesamte Gehäusebeleuchtung anschließt, immer z.B. 5V statt 12V.

Der Nachteil ist allerdings, dass die meisten Z-Dioden nur für wenig Leistung ausgelegt sind. Übertreibt man es also mit den an der Diode angeschlossenen Abnehmern, kann die Diode auch aufgrund der dann sehr hohen Wärmeentwicklung durchbrennen.
#20

Gast
04.08.2003, 10:49 Uhr
omg ich blick garned mehr durch!!!

wes bedeutet denn das???

WIDERSTAND METALL 0,25W 1% 100R/100STÜCK

kann man so einen verwenden??? zB. um LED´s anzuschließen???


sagt mal bitte einer welche wiederstnde man da genau braucht (bezeichnung)!!!!
#21

Gast
04.08.2003, 12:37 Uhr
Wär nen metallschicht Widerstand.
max. 0,25W Belastung
1% Toleranz (im Widerstand, also um wieviel der schwankt)
und 100R... könnte 100 Ohm bedeuten.


Ähm, bestell die LEDs am besten bei eska-technik.de . Da steht auch immer mit dabei, was du fürn Widerstand brauchst
#22

Gast
04.08.2003, 15:02 Uhr
ok des werd ich machen danke!!!

sorry für spam
#23

Gast
04.08.2003, 15:08 Uhr
aber da ist es sicherlich teurer und wie man es berechnet, hab ich ja erklärt. so ein widestand würde gehen.....nimmst die richtige ohm zahl und nen metallschichtwiderstand....
#24

Gast
04.08.2003, 17:28 Uhr
oh amn ich bin dumm wie ein päckchen brot!!! welche der ganzen zahlen in meinem beispiel ist den die OHM-zahl???

den rest peil ich ja! also des rechnen usw.
#25

Gast
04.08.2003, 18:00 Uhr
also 100r wird die ohm zahl sein, du hast ja anscheinend bei reichelt auf dei details des widerstands geklickt, ich glaube in der übersicht ist es deutlicher zu erkennen....ich schau mal eben...

[Zur Link-Ansicht bitte registrieren.]

findest du z.b. einen widerstand mit einem ohm, steht ja auch da...

sorry link geht nicht....musst widerstand eingeben bei reichelt und dann auf metallschicht....so sehen details von einem widerstand aus....


METALL 1,00 <--- so heisst die bestellnummer
Metallschichtwiderstand 1,00 Ohm <----- Typ und wert des widerstandes....


Besonders kleine Bauform, geringes
Rauschverhalten, sehr niedriger
Temperaturkoeffizient und enge Toleranzen
zeichnen diese Präzisions-Metallfilm-
Widerstandsreihe aus.
Nennlast: 0,25 bzw. 0,4 Watt <----- das ist, was das teil aushält, spielt bei einer led aber keine rolle....
max. Dauerspannung: 250 Volt <---- da ist für dich auch egal......
Arbeitstemperatur: -55 bis 155°C <---- ddas im pc bereich wohl auch....
Toleranz: 1% <--- gibt an wie viel der widerstand abweichen kann vom wert der angegeb ist...
Temperaturkoeffizient: TK100 <--- keine ahnung aber lax....


und M bzw. M-Ohm heisst das mega oder kilo ohm, wirst du aber auch nicht erreichen...sonst sag mir was du für nen widerstand bruchst also ohm zahl oder die daten der led und wo du die anschliessen willst und ich sag dir die bestellnummer.....:devil:
#26

12die4
20.09.2003, 13:17 Uhr
So, ich hab das Topic eben mal oben festgehalten. Erweißt sich ja als sehr nützlich.
#27

Gast
01.10.2003, 13:45 Uhr
ah ich hab mir ein glow-pad gemacht und hab da 5 Leds in parallelschaltung angebracht und mit einem widerstand bestückt. und siehe da bis jetzt leuchten sie noch. hab ich da irgenwas falsch verstanden oder hab ich da ein technisches wunder gebaut?
#28

12die4
01.10.2003, 15:21 Uhr
Gegen Parallelschaltungen sagt doch niemand was? Oder meinst du wegen nur einem Widerstand? Hast du mal geguckt wie heiß der R wird? Kann nämlich u.U. ziemlich ungemütlich werden nach längerem Betrieb...
#29

Gast
02.05.2004, 17:02 Uhr
Zitat:
Zitat von J.A.N
Ich dachte ich poste mal wie man Vorwiderstände von LEDs berechnet, denn diese Thematik tritt ja beim modden recht oft auf.


also beispiel: wir schliessen eine LED an 12V an. Die LED braucht 1,85 V und verbraucht 25mA


dann rechnet man 12V - 1,85V = 10,15V ,dass heisst die Spannung muss um 10,15 Volt abgesenk werden.
um dies zu erreichen müssen wir den nötigen widerstand berechnen: dafür teilen wir dann die 10,15 V : 0,025A = 406 OHM

Folglich benötigt man einen 405 vielleicht 410 Ohm widerstand. der 410 ohm widerstand schon zudem die LED.

werden nun LEDs parallel geschaltet benötigt jede LED seinen eigenen Widerstand.

In reihe geschaltet sieht das ganze anders aus: dabei addiert man die benötigten Spannungen der LEDs also z.b. 1,85+1,85+1,85 (bei 3 leds in reihe) und subtrahiert diese betrag wie gehabt von der Volt zahl an der die leds angeschlossen werden sollen, meist 12V

----> 12V - 5,55V =6,45

dieser wert von 6,45V wir nun durch die leistung einer led geteilt, also 25mA (man muss in A umrechnen)

----> 6,45 : 0,025 =258 OHM


man benötigt einen 260 OHM wiederstand.



ich hoffe ich konnte damit jemandem helfen, mit dem modden anzufangen und das ich alles richtig erklärt habe, wenn nicht, sagt bescheid dann editiere ich den beitrag
Mir hast du geholfen Gruß Kuntakinte
#30

Gast
02.05.2004, 17:26 Uhr
was ist Rückwärtsspannung: ?
#31

 

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