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Review BitFenix Survivor Core




Gast
20.03.2011, 17:56 Uhr
Hallo,

im Folgenden möchte ich euch das BitFenix Survivor Core vorstellen.
Das Gehäuse hatte aufgrund des praktischen Tragegriffs meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Ein weiterer Vorteil ist das Kühlungskonzept mit bis zu zwei 200mm Lüftern und einem zusätzlichen 120er an der Rückwand – aber dazu später noch mehr.


Unboxing
Das Gehäuse wird in einem relativ stabilen Pappkarton geliefert, dessen Aufdruck schoneinmal einen Eindruck davon vermittelt, was sich in ihm befindet.
Öffnet man das Paket so ist der Blick direkt auf die Front des Gehäuses mit seiner eleganten Softlack Lackierung gerichtet. Beim weiteren Auspacken des Gehäuses fällt das weiße, sich vom sonst komplett in mattem schwarz gehalten Gehäuse absetzende, BitFenix Logo auf.



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Das Exterior
Werfen wir nun einen genaueren Blick auf die äußere Hülle des Survivors.
Die Haptik der Oberfläche ist sehr gut, sie ist griffig, gleichmäßig und auch relativ unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Im Gehäusedeckel befinden sich ein I/O Panel, der Tragegriff sowie zwei große Gitterflächen, die der Luftzirkulation dienen.

I/O Panel
Hinter der Abdeckung des I/O Panels befinden sich zahlreiche Schalter und Anschlüssen. Im Deckel des Survivor Core befinden sich ganze 4 USB-Anschlüsse (in der teureren Variante je 2 USB 2.0 und USB 3.0), rechts daneben liegen ein e-SATA Port und die Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon.
Auf der linken Seite sind drei Schalter eingelassen, dabei handelt es sich um die beiden üblichen Power und Reset Switches sowie einem zusätzlichen Schalter, mit dem sich die Belechtung schalten lässt.
Das Survivor Core besitzt keine LED-Lüfter, dennoch ist eine entsprechende Platine vorhanden, mit der sich das Logo sowie weitere Beleuchtungseinrichtungen schalten lassen.



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Der Tragegriff
Umgeben von zwei Lüftungsgittern ist der Tragegriff bündig im hinteren Teil des Gehäusedeckels versenkt. Drückt man leicht auf den vorderen Teil des Griffs, so rastet dieser aus seiner Arretierung aus, springt ein paar mm hervor und kann dann problemlos ausgeklappt werden. Ist der Griff erst einmal in der Transportstellung eingerastet, kann das Gehäuse angehoben werden. Der Griff selbst macht einen stabilen Eindruck, auch bei leichter Neigung des Gehäuses verformt sich dieser nicht.



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Ein echter Eyecatcher am BitFenix Survivor ist das rot beleuchtete Logo oberhalb der Laufwerksschächte.
Das Logo besteht aus einer massiven Kunststoffplatte an deren strukturierter Rückseite eine weiße Folie angebracht ist, die zusätzlich dafür sorgt, dass der Hintergrund gleichmäßig ausgeleuchtet wird.
Als Lichtquelle wird eine einzelne LED eingesetzt, die von oben in die Platte leuchtet.



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#1




Gast
20.03.2011, 17:56 Uhr
Die Frontseite
Das Design des BitFenix ist schlicht und elegant gehalten, so zeigt auch die Frontseite des Gehäuses eine klare Form ohne übertriebene Konturen, wie man sie leider häufig an Gaming-Gehäusen findet.
Im oberen Teil der Frontblende sind drei 5,25“ Laufwerksschächte integriert – ein weiterer nicht von außen zugänglicher - Schacht befindet sich hinter dem Logo.
Dieser hat nach vorne hin nicht die volle Tiefe, könnte aber z.B. zum Einbau von Festplatten oder anderer Komponenten genutzt werden. Zum Einbau eines 3,5“ Laufwerkes legt BitFenix einen Adapter bei, dessen
Vorderseite ebenfalls mit einer Gummierung versehen ist und sich somit gut in die Front integrieren lässt. Baut man den Adapter leicht nach hinten verschobenein, kann er ebenfalls als Einbaurahmen für eine 3,5“ Festplatte oder evtl. auch für 2 SSDs genutzt werden.



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Mit einer etwas dickeren Strebe abgesetzt, beginnt unterhalb der Laufwerksschächte eine große Belüftungsöffnung.
Auf der Rückseite der Streben befindet sich ein Staubfilter, der den kompletten Bereich abdeckt.

Wie beispielsweise von Lian Li bekannt, lässt sich die Frontblende ohne Werkzeug nach vorne abziehen.
Beim Survivor sollte man vorher jedoch darauf achten, dass die Leitungen für die Beleuchtung des Logos ausreichend lang sind, da das Entfernen der Front etwas Kraft in Anspruch nimmt und diese sich dabei recht ruckartig löst. Ebenso sollte man bei der Montage darauf achten, dass keine Kabel eingeklemmt werden.
Darauf ist insbesondere im Bereich der großen Kabeldurchführung zu achten, da sich ein Führungsstift unmittelbar daneben seinen Weg ins Blech bahnt.



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Das Interieur
Widmen wir uns als nächstes dem Inneren des BitFenix Survivor Core.
An die Innereien des Survivors zu gelangen ist bekanntermaßen nicht ganz einfach, so sind die Seitenbleche zwar mit per Hand entfernbaren Schrauben fixiert, jedoch bedarf es zum Öffnen noch 4 weiterer Schrauben, die sich nur mit einem langen, dünnen Schraubendreher erreichen lassen.
Diese 4 Schrauben halten jeweils die Abschlussblenden am oberen und unteren Teil der Rückseite und blockieren im montierten Zustand ein Entfernen des Seitenbleche.
Will man den Staubfilter unterhalb des Netzteils reinigen, führt ebenso keine Weg um die Demontage der unteren Blende umher. Einige Minuten später entschädigt jedoch der Blick auf das aufgeräumte und ebenfalls in einem mattem Schwarz lackierte Innere des Survivors.



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Auffällig sind hier die zahlreichen Kabeldurchführungen im Bereich um das Motherboard, genauso wie die zwei HDD Käfige. Diese lassen sich bei Bedarf mit je bis zu 3 3,5“ Festplatten bestücken, welche dann entkoppelt gelagert sind.
Zur Optimierung des Airflows oder um eine sehr lange Grafikkarte unter zu bringen, kann der obere Festplattenkäfig ohne Werkzeug entfernt werden (der untere wird mit 6 Nieten gehalten).



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Ein Blick auf die Rückseite des Motherboard-Tray zeigt die großzügige Aussparung im Bereich der CPU, die es ermöglicht auch ohne Ausbau des Motherboards von hinten verschraubte Kühler zu wechseln. Die Stabilität des Trays ist dennoch gegeben.
Des weiteren ist der großzügige Platz zwischen Rückwand und Motherboard-Tray zu nennen, der es erlaubt auch dickere oder eine große Anzahl an Kabeln dort zu verlegen.



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Richtet man den Blick nach oben, so findet man dort einen 200mm BitFenix Spectre non-LED Lüfter.
Dieser kommt von der Laufruhe zwar nicht an einen Bequiet Silent Wing 120 heran, ist insgesamt aber leise und bietet zudem eine recht hohen Luftfördermenge. Da das Gehäuse als Gaming PC ausgewiesen ist, sollte der Lüfter sowieso im Geräuschpegel aktueller Grafikkarten untergehen . Trotz des Tragegriffs ist die Belüftungsöffnung an der Oberseite großzügig, sodass dem Airflow nicht viel im Wege steht.
#2

Gast
20.03.2011, 17:57 Uhr


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Weitere Details
Da sich die Blende des I/O-Panel an meinem Survivor zu Beginn nicht vollständig schließen lies, demontierte ich den Deckel. Dieser ist mit 4 Schrauben am Deckel des eigentlichen Gehäuses befestigt und muss auch demontiert werden, falls der Lüfter ausgetauscht werden soll. Unter dem Kunststoffdeckel sieht es dann folgendermaßen aus:



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Die Abdeckung lies sich schnell wieder gangbar machen; da sie nur auf den letzten mm zu eng in der Führung saß.



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Abschließende Worte
Das BitFenix Surivor Core ist ein solides Gehäuse mit gutem Kühlungskonzept. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut: Der Softlack ist gleichmäßig, an viele Details wurde gedacht und eine scharfe Kante sucht man in dem Gehäuse auch vergebens. Der sonst sehr hochwertige Eindruck wird lediglich durch
Kleinigkeiten wie dem leicht klappernden Staubfilter an der Front getrübt. Den Gamer wird’s vermutlich nicht weiter stören und der erfahrend Modder kann dem schnell Abhilfe schaffen.
Etwas umständlich ist auch das Öffnen der Seitenbleche. Das schlichte aber elegante Design überzeugt ebenso wie die innovativen Lösungen wie beispielsweise dem integrierte Tragegriff.
Mit einem Leergewicht von fast 10 kg ist das Bitfenix trotz der dünnen, aber stabilen Blechkonstruktion im Vergleich zu einem Alu-Case kein Leichtgewicht – der Tragegriff macht es jedoch wieder gut transport- und LAN-fahig. Man darf für einen Preis von ca. 75€ kein Lian-Li erwarten, jedoch denke ich, dass das BitFenix Survivor Core ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bietet und sich nicht vor der Konkurrenz verstecken braucht.
#3

Gast
20.03.2011, 20:14 Uhr
@kadder: Ab damit auf die Hauptseite.
#4




Gast
20.03.2011, 21:29 Uhr
Zitat:
Zitat von Baumhouse
@kadder: Ab damit auf die Hauptseite.
Kommt. Morgen oder übermorgen, heute nicht mehr. Aber schönes Review!
#5

Gast
20.03.2011, 21:56 Uhr
Das ist wahr und soweit ich das auf die Schnelle erkennen konnte sogar gescheite Fotos. :top:
#6

Gast
29.03.2011, 20:10 Uhr
Gut geschrieben.
Bilder mit verbauter Hardware wären jetzt natürlich noch toll!
#7

Gast
29.03.2011, 21:32 Uhr
soweit ist es leider nicht gekommen - das Case hatte einen leichten Transportschaden, der mir auch nicht gleich aufgefallen war.
#8

Gast
29.03.2011, 21:41 Uhr
ok verstehe
schade eigentlich
#9


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