FAQ
Häufige Probleme mit nVidia-Grafikkarten:
Der PC stürzt bei 3D-Anwendungen ab!
Neue Grafikkarte stellen immer höhere Anforderungen an System und Komponenten.
Oftmals sind schwache Netzteile im System der Grund.
Für moderne Grafikkarte gilt daher:
Ein Markenetzteil (Enermax, Tagan, BeQuiet, Sharkoon etc.) ist Pflicht.
Zudem sollten die Amperewerte der 12V-Schiene stimmen.
Für Mittelklasse-Grafikkarten wie die GeForce 6600GT sollten
es 16A, für High End-Grafikkarten mindesten 18A sein.
Die Werte eures Netzteils sind auf der Seite des Netzteils aufgedruckt.
Oftmals verursachen auch Treiberupdates oder der Umstieg von ATi auf eine
nVidia-Grafikkarte für Probleme.
Um Treiberprobleme zu vermeiden sollte man vorher alle Grafikkartentreiber jeglicher Art vollständig entfernen.
Das Tool
[Zur Link-Ansicht bitte registrieren.] leistet dabei gute Dienste.
Temperaturprobleme sind ebenfalls eine häufige Quelle von Problemen.
Für nVidia-Grafikkarten gilt: 85 Grad ist das absolute Maximum.
Bei mehr droht der Hitzetod der Grafikkarte, früher oder später, und das System wird instabil.
Besonders Grafikkarten der 6600GT-Reihe (mit Referenzkühler) machen häufig Probleme mit Überhitzung.
Vergewissert euch, dass die Gehäusekühlung ausreicht und rüstet ggf. Gehäuselüfter nach
Für optimale Stabilität empfiehlt es sich Funktionen wie Fast Writes im Bios zu deaktivieren
Meine Grafikkarte ist zu langsam!
Die Geschwindigkeit der Grafikkarte hängt von vielen Faktoren ab.
Eine 7800GT auf einem 2Ghz Pentium macht keinen Sinn, da die Grafikkarte nicht ausgereizt wird.
Mittelklasse-Karten wie die 6600GT machen erst ab etwa 2,4Ghz (oder äquivalent) Sinn, High End-Grafikkarten wie die 7800GT oder die X850XT erst ab einem 3,2Ghz Prozessor.
Für optimale Performance ist es unerlässlich aktuelle Chipsatz-Treiber zu installieren.
Die Treiber der jeweiligen Chipsätze findet ihr hier:
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Vergewissert euch zudem, dass im Treibermenü keine übertriebenen Qualitätseinstellungen wie Anti-Aliasing oder Anisotropischer Filter erzwungen werden
Auch die Qualität des Mobos spielt eine große Rolle.
Billig-Mobos, wie sie in OEM-PCs gerne verbaut werden, und die Asrock-Boards sind natürlich nicht geeignet um Geschwindigkeitsrekorde zu brechen
Für ältere Grafikkarten empfehlen sich nicht die neuesten Treiber.
Karten der GeForce 4-Reihe liefern mit Detonator 45.xx-Treibern die beste Performance.
Vergewissert euch, dass keine unnötigen Hintergrundprogramme den PC bremsen.
Reinigt eure Festplatte von Spyware
Tools wie
[Zur Link-Ansicht bitte registrieren.] sind eine gute Hilfe
Wichtig: GeForce-Karten der 7800er-Serie lassen bei nicht ausreichender Stromzufuhr keine Warnmeldung mehr erscheinen,
sondern takten sich unbemerkt herunter, was sich negativ in der Performance niederschlägt!
Daher unbedingt darauf achten.
Meldung: Die Grafikkarte bekommt zu wenig Strom!
Falls im Spielebetrieb die Meldung erscheint, dass die Karte zu wenig Strom bekäme,
checkt die Stromverbindung des Stromsteckers ander Grafikkarte.
Sitzt dieser korrekt und muss sich nicht die Leitung mit anderen Verbrauchern
teilen? Die Grafikkarte sollte auf jeden Fall eine Stromverbindung, an der
keine anderen Komponenten wie Laufwerke gleichzeitig angeschlossen sind.
Vergewissert euch zudem, dass die Netzteilvoraussetzungen laut Hersteller
(siehe auch oben) erfüllt sind. Billig-Netzteile haben hin und wieder mit
Spannnungsabfällen zu kämpfen. Ein neues qualitativ gutes kann hier
weiterhelfen.
Grafikkarte läuft nur im AGP 2x- oder AGP 4x-Modus!
Falls externe Tools immer anzeigen, dass die AGP-Grafikkarte nur im AGP 2x- oder AGP 4x-Mode läuft, liegt der Grund meist in nicht vorhandenen oder veralteten Chipsatz-Treibern.
Links zum Download siehe oben
Neue Grafikkarte eingebaut: Kein Monitorsignal von der Grafikkarte, PC fährt gar nicht erst hoch!
Hin und wieder melden uns User, dass ihre neue Grafikkarte einfach kein Signal an den
Monitor sendet und der PC auch gar nicht booten will, während eine andere Karte
problemlos funktioniert und die neue Karte auf anderen Systemen problemos ihren Dienst
verrichtet. Wichtig ist es daher, besonders bei älteren Mainboards, vor der Installation der
neuen Karte das aktuellste erhältliche Bios aufzuspielen, um eventuellen Inkompatibilitäten aus
dem Weg zu gehen. Falls es dazu zu spät ist oder ihr euch nicht traut gleich ein neues Bios zu flashen,
versucht jedenfalls das CMOS eures Bios zu reseten (Bios auf Default). Das geht entweder per
CMOS-Jumper oder durch kurzzeitiges herausnehmen der Batterie. Mehr zum CMOS-Reseten
erfahrt ihr in der Anleitung eures Mainboards.
Häufig Probleme in der Hinsicht machen offenbar ältere Asrock-Mainboards.
Zudem prüft den Stromanschluss eurer Grafikkarte und probiert ggf. verschiedene
Netzteilstränge aus. Natürlich muss das Netzteil genügend Power liefern können, das
sollte euch vor dem Einbau bewusst sein.
Meine Grafikkarte produziert Bildfehler!
Der häufigste Grund für Grafikfehler ist Überhitzung der Grafikkarte.
Überprüft die Temperatur (>85 Grad), checkt den Grafikkartelüfter, entstaubt ihn ggf. und achtet auf einen regelmäßigen Luftaustausch im Gehäuseinneren.
Lasst den PC mit geöffneter Seitenklappe laufen um herauszufinden ob es sich wirklich um ein Temperaturproblem handelt.
Artefakte wie schwarze Bildpunkte sind ein Zeichen, dass der Grafikchip überhitzt. Fehler wie langegezogene Texturen sind ein Zeichen, dass der Speicher überstrapaziert wird.
Falls ein Temperaturproblem auszuschließen ist, installiert einen neuen Treiber und löscht vorher den alten mit Driver Cleaner (siehe oben).
Wie schalte ich bei meiner Grafikkarte Pipelines frei?
Erstmal zum Klarstellen:
Nach aktuellem Kenntnisstand sind nur bei Grafikkarten mit GeForce 6800- (NV40), GeForce 6800LE-, GeForce 6800GS AGP (NV40)- und GeForce 6200-Chips Pipelines freizuschalten.
GeForce 7800GT- und 7800GS-Karten haben auch deaktivierte Pipelines, bisher gibt es noch keine Möglichkeit diese freizuschalten.
Eine ausführliche Anleitung gibt es von Hell Scream:
[Zur Link-Ansicht bitte registrieren.] Pipelines mit Riva Tuner freigeschaltet: Windows bootet nicht mehr!
Falls es nach dem Freischalten eventuell deaktivierter Pipelines per Riva Tuner
dazu kommt, dass Windows nicht mehr booten will, startet per F8 beim Hochfahren den abgesicherten Modus von Windows XP und deinstalliert dort über Systemsteuerung>Software den nVidia Grafiktreiber (nVidia Display Drivers) sowie Riva Tuner selbst. Danach sollte Windows wieder normal booten und ihr könnt den Grafiktreiber wie gewohnt neu aufspielen.
Da Riva Tuner die Pipelines nur softwareseitig freischalten kann, sollte die Karte keinen Schaden genommen haben.
Achtung: Solche und andere Fehler in Verbindung mit Pipeline-UnlocGast deuten darauf hin, dass die deaktivierten Pipelines schlicht defekt sind. Der Grafikchip wurde dann von nVidia einfach auf einer einfacheren Grafikkarte restverwertet. Das ist allerdings kein Umtauschgrund.
GeForce 7800GS AGP kämpft mit massiven Leistungseinbrüchen
Wir hatten in unserem Forum Berichte, wonach nVidias AGP-Spitzenmodell GeForce 7800GS (AGP) direkt nach dem Einschalten und auch später mit massiven Leistungseinbrüchen zu kämpfen hatte oder auch wenn ein Kühler eines Drittherstellers montiert wurde.
Offenbar ist die fehlerhafte Temperaturüberwachung in einigen Karten dieses Types schuld an der Misere.
Mithilfe einer Bios-Modufikation konnte das Problem bei vielen Nutzern behoben werden.
Benötigte Tools:
NiBiTor
nvFlash
Anleitung:
1.Orginal Bios mit NiBiTor sichern
2.Bios mit nibitor.v.2.7 bearbeiten (unter Option
temperature "disable temp.monitoring" Häckchen setzen)
3.Das bearbeitete Bios mit nvFlash.v5.25 auf Karte Flashen Fertig!
Ausführliche Anleitung, weitere Tipps und Erfahrungen:
[Zur Link-Ansicht bitte registrieren.] Achtung: Bei einer Veränderung des Bios kann im Schadensfall die Garantie entfallen.
Jegliche Modifikation geschieht auf eigene Gefahr! Probleme mit GeForce 6600GT (AGP) und SIS-Chipsätzen
Es hat sich in der Vergangenheit oft gezeigt, dass die AGP-Version der beliebten GeForce 6600GT
offenbar sehr schlecht mit SIS-Chipsätzen harmoniert. Häufige Symptome: temporäre Freezes, Abstürze und Grafikfehler.
Es ist unerlässlich in einem solchen Fall zu aktuellen Grafiktreibern und vor allem aktuellen AGP-Treibern von
SIS zu greifen!
Treiber zum Download:
[Zur Link-Ansicht bitte registrieren.]
Zudem sollten Funktionen wie Write Combining (Start->Systemsteuerung->Anzeige->Erweitert->Problembehandlung) und
Fast Writes deaktiviert werden. Ebenfalls Pflicht: Ein aktuelles Bios für das Mainboard!
Prominente Beispiele: ALDI-PCs MD8000 und MD8008 mit SIS648-Chipsatz.
Meine Grafikkarte taktet langsamer als vom Hersteller angegeben!
Bei so gut wie allen neuen Modellen ab GeForce 6600GT und GeForce 7xxx taktet sich die Grafikkarte im
2D-Betrieb automatisch herunter um Strom zu sparen und den Kühler zu entlasten. Externe Tools zeigen dann
hin und wieder einen niedrigeren Takt an. Im 3D-Betrieb taktet die Karte mit voller Leistung.
Achtung bei der Speichertaktung: Manche Shops oder Hersteller geben bei modellgleichen Karten
teilweise erheblich unterschiedliche Taktungen an. Manchmal wird die reale Taktung des Speichers, manchmal
auch die effektive angeben. Zurückzuführen ist das auf den verbauten (G)DDR-Speicher, der gegenüber
dem alten SD-Ram mit praktisch doppelter Geschwindigkeit arbeitet. Darauf beim Kauf unbedingt achten!
Texturflimmern auf nVidia G70 in Verbindung mit anisotropen Filter
Einer der größten Nachteile der sonst sehr überzeugenden G70-Reihe (GeForce 7800er) ist das qualitativ
schlechte anisotrope Filtern. Oftmals flimmern Texturen auf große Entfernung.
Das lässt sich zu einem großen Teil durch aktuelle Treiber kompensieren.
Benutzt desweiteren folgende Treibereinstellungen, um das Flimmern zu minimieren:
Geht auf Leistungs-und Qualitätseinstellungen und wählt
"Globale Treibereinstellungen".
Wählt im Kontextmenü "Erweiterte Einstellungen"
Stellt Systemleistung auf "Hohe Qualität" und deaktiviert
die trilineare Optimierung, die anisotrope Map-Filter-
Optimierung und die Optimierung des anisotropen
Musters
Hilfe, ich komme mit dem neuen nVidia Control Panel nicht klar!
Eine Neuheit der Forceware 90-Serie ist das neue Control Panel,
das nun wie bei ATi über direkte Vorschaufunktionen verfügt.
Einigen Leuten sagt dieses Menü leider gar nicht zu, da
gegenüber der alten Version eine gänzlich andere Menüstruktur
aufwartet und diese auch nicht immer fehlerfrei ist.
Ihr könnt aber ganz leicht das alte Menü hervorzaubern.
Wählt einfach den auf dem
[Zur Link-Ansicht bitte registrieren.] gezeigten Eintrag und
ihr bekommt das alte Menü zurück.