Morgen möchte der Vorstand des Branchen Verbandes BIU vieler Spiele-Publisher die Entscheidung bezüglich eines Umzuges der Games Convention nach Köln bekannt geben. Doch sind bereits angebliche Namen für die Spiele Messe in Köln in den Zeitungen aufbgetaucht.
Falls der BIU tatsächlich eine eigene Spiele-Messe in Köln veranstalten möchte, muss man sich für einen eigenen Namen entscheiden, da die Rechte an dem Markennamen "Gams Convention" immernoch bei der Leipziger Messe liegen. Diese wird die Namensrechte wohl auch nur ungern abtreten.
In der Frankfurter Allgemeinen zeitung und der Lepiziger Volkszeitung sind nun angebliche Namen der kommenden Kölner Spiele-Messe aufgetaucht. So soll ein Vorstandsmitglied der BIU gegenüber der Leipziger Volkszeitung den Namen "games.dot.com" erwähnt haben, während die FAZ den Namen "Games Con" vermeldet, da dieser weiterhin im Zusammenhang mit dem Kürzel GC genutzt werden kann.
Als Grund für den Umzug nannte die BIU die bessere internationale Verkehrsanbindung Kölns und eine höhere Zahl an Fünf-Sterne Hotels in Köln, ausserdem sei "ein sehr entgegenkommendes Angebot der Kölner" ein weiterer Grund für den Umzug. Was ein durchschnitts-Messebesucher mit einem teuren Fünf-Sterne Hotel anfangen soll, ist fraglich. Für den Teil der Fachbesucher sind in Leipzig ebenfalls genügen hochwertige Hotels zu finden. Es steht also immernoch der Verdacht im Raum, dass sich der Publisher Electronic Arts, mit Sitz in Köln, einen Vorteil durch den Umzug erhofft und hier seine Finger im Spiel hat.
Die Leipziger Messe wird einen eventuellen Umzug nicht so einfach hinnehmen. Man will nächstes Jahr trotzdem den Entwicklern und Publishern die Möglichkeit geben an der Games Convention teilzunehmen. Des weiteren hat ein sächsicher Bundestagsabgeordneter Bundeskanzlerin Merkel darum gebenten sich bei der Standortentscheidung mit einzumischen.
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