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jo der C3 ... nachfolger des eher unbekannteren Sockel-7 Prozessor -> WinChip C6.
Da der Apfel bekanntlich nicht weit vom Stamm fällt und da der Prozessor vom selben Ingeneur entworfen wurde nur ein kleine Info über die Zielsetzung des WinChips (und damit auch des C3)
- möglichst Simple Prozessorarchitektur (back to RISC-Basics) , dadurch kleine DIE-Größe -> dadurch geringe Prozessorwärme -> und Leistungsaufnahme -> und billig zu Produzieren (Große Anzahl von Prozessoren pro Wafer)
auf gut neu-Deutsch der C3 ist klassischer Speed-Deamon mit niedrigem
Befehle pro Takt Wert. Ich meine mich an Benchmarks zu entsinnen indem ein Samuel 1000Mhz von einem 600er Pentium vernascht wurde. Vorallem die Fließkommaberechnung war katastrophal.
Jedoch wurde am Nehemiah-Kern einiges verbessert. Und das 1,2Ghz Exemplar sollte zumindestens einem 800 Pentium etwas entgegen zu setzten haben.
Trotzdem ist und bleibt die Zielsetzung des C3 eben. Verzicht auf komplexe interne Schaltlogik zugunsten eines schlanken Prozessordesigns. Wobei der Nehmiah schon etwas von der Zielsetzung abweicht. Denn mit einer SSE Einheit kann man das Ziel schlecht verfolgen, was sich auch gleich dadurch niederschlägt, das der C3 mit Nehmiah mindestens einen Passivkühler braucht. Der Samuel dagagen auf niedrigen Taktungen sogar ohne irgendwas lief ;o)
Abgesehen davon ist der C3 eher ein Konkurent zum Transmeta Crusoe als zu klassischen Desktopprozessoren. Für Router, Mediaboxen, Surf-Terminals sicher die Richtige wahl. Ansonsten würde ich kadder recht geben. Nen Sempron oder nen Duron ist vorzuziehen
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