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Seagate erwartet bis 2010 300-Terabyte-Festplatten
Mit der wachsenden Popularität von hochauflösenden Videoinhalten steigt auch der Bedarf für Festplatten mit großer Speicherkapazität. Deshalb sucht man derzeit nach Wegen, mehr Daten auf einer herkömmlichen Festplatte unterzubringen.
Beim Marktführer Seagate sorgt man sich vor allem um die eigene Position. Schließlich haben aktuelle Festplatten allmählich ihre Kapazitätsgrenze erreicht und nur durch neue Wege, die Bits auf der Platte anzuordnen sind weitere Steigerungen der Speicherkapazität derzeit möglich.
Seagate will diese Methoden weiter verfeinern um letztenendes mit Hilfe des so genannten "Heat-assisted Magnetic Recording" (HAMR), bei dem die Daten mit Hilfe von Wärme kompakter angeordnet werden können, neue Rekorde zu setzen. Für das Jahr 2010 erwartet das Unternehmen, 3,5-Zoll-Festplatten mit 300 Terabyte Kapazität anbieten zu können.
In Laborversuchen konnte man bereits 421 Gigabyte Daten auf einem Quadratzoll Platter-Oberfläche speichern. Bis 2010 will man diesen Wert auf 50 Terabyte erhöhen. Dadurch könnte es bis dahin möglich werden, weit über 6000 Blu-ray-Discs auf einer Festplatte abzulegen, berichtet Wired.