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VGA Kühler Roundup




Gast
01.03.2011, 21:44 Uhr
Einleitung

Wer kennt das nicht,
endlich ist die neue Grafikkarte da, das Loch in der Geldbörse hoch und die Freude dass das Lieblingsspiel flüssig läuft ist groß. Wäre da nicht der nervende Lüfter der neuen Grafikkarte.
Doch was kann man dagegen tun? Sobald der Lüfter der Karte gedrosselt wird, droht die Karte zu überhitzen. Es muss also die original Kühlkonstruktion getauscht werden, doch da kommt wieder das nächste Problem. Der VGA Kühler Markt ist groß und von 20€ - 80€ ist für jeden Budgetbeutel was dabei.

Wir haben uns dazu entschieden 4 beliebte Kühler zu testen, um heraus zu finden welcher Kühler das beste Gesamtpaket bietet.
Als Karte nehmen wir eine Sapphire 6950 2GB im Referenz Design. Der Lüfter der Karte ist zwar nicht laut, leise aber auch nicht.


Technische Daten der Kühler



*Dem Prolimatech MK-13 liegen keine Lüfter bei und müssen extra gekauft werden. Optimal sind zwei 120mm Lüfter die 90m³ befördern können.


Die Kühler im Detail

Arctic Cooling Accelero Twin Turbo Pro



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Der Twin Turbo Pro ist der Nachfolger des sehr beliebten und erfolgreiche Twin Turbo. Die Pro Variante ist zwar auch schon wieder 1 Jahr am Markt und offiziell wird die 6900er Serie nicht für den Pro gelistet, doch der Twin Turbo Pro kann auch eine 5870 kühlen, somit sollte eine 6950 kein Problem darstellen.
Ob wir mit unserer Einschätzung richtig liegen, werden wir im Laufe des Tests zeigen.

Twin Turbo Pro Aufbau



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Der Aufbau des Kühlers ist simpel. Vier 6mm Heatpipes transportieren die Wärme zu 35 Kühlfinnen und zwei 92mm Lüfter sorgen für die nötige Frischluft. Der Kühler samt Lüfter wiegt 450g, ist also kein Leichtgewicht aber auch nicht allzu schwer.

Zubehör



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Alle notwendigen Kühler für VRAM und Spannungswandler sind vorhanden. Dazu gesellen sich noch 2 Slotblenden, ein AC Aufkleber und ein Adapterkabel für die Lüfter. Arctic Cooling legt zwar nicht viel bei, doch ist es ausreichend und bei einen Preis von knapp 25€ kann auch nicht mehr verlangen.

Besonderheiten



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Eine Besonderheit vom Twin Turbo Pro sind die Lüfter, denn diese werden von der Grafikkarte gesteuert sofern sie an der Grafikkarte angeschlossen werden. Zudem gibt Arctic Cooling 6 Jahre Garantie auf den Kühler.
Wie man sieht, braucht der Kühler Platz. Wer also unter dem PCIe Slot eine weiter Sound oder Netzwerkkarte oder was auch immer stecken hat, muss diese so fern es geht, umstecken.
Ansonsten gilt, wer die 6950 mit dem Stockkühler ins Gehäuse bringt, der wird mit dem Twin Turbo Pro auch keine Probleme haben. An de Verarbeitung gibt es auch nichts auszusetzen, lediglich die Klebepads für die Kühler könnten besser sein. Die Anleitung ist selbsterklärend und auch für Anfänger leicht verständlich.


Arctic Cooling Accelero Xtreme Plus



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Der Accelero Xtreme Plus ist aktuell die Speerspitze der VGA Kühler von Arctic Cooling. Der Kühler sieht nicht nur gigantisch aus, er ist es auch, denn dank der hohen Kompatibilität kann er Problemlos aktuelle Karten vom Schlage einer GTX480/580 oder 6950/6970 kühlen.
Wenn man dem Hersteller Glauben schenken darf, hat der Kühler eine Kühlleistung von 250W was angesichts der Größe sicher keine Übertreibung ist.

Xtreme Plus Aufbau



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Der Aufbau des Kühlers ähnelt dem des Twin Turbo Pro, allerdings wurde der Xtreme Plus stark modifiziert. Fünf 6mm Heatpipes, satte 84 Kühlfinnen, ein Kühlkörper mit 30 Kühlfinnen und drei 92mm Lüfter sollen für unerreichte Kühlleistungen sorgen.
Doch das alles hat seinen Preis. Der Kühler wiegt satte 622g und braucht sich nicht vor CPU Kühlern zu verstecken.

Zubehör



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Zubehör ist praktisch nicht vorhanden. Der potenzielle Käufer muss eines von 5 VR Sets mit bestellen, da keine Kühlkörper beiliegen. Vor der Bestellung sollte man also die Homepage besuchen. In unserem Fall brauchten wir das VR001 Set.
Ansonsten legt Arctic dem Kühler eine Slotblende, ein Adapterkabel für die Lüfter und einen AC Aufkleber bei. Bei einen Preis von 40€ + 6€ für das VR Set ist das wenig bzw. nichts.
Doch der Kühler soll schließlich mit der Kühlleistung überzeugen, dennoch hätten wir uns eine bessere Lösung für die Kühlkörper gewünscht. Zumindest sollte man die Händler dazu bringen die Notwendigkeit der VR Sets zu kennzeichnen, sonst kann der Kauf schnell ins Auge gehen.

Besonderheiten



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Wie beim Twin Turbo Pro, lassen sich auch die Lüfter beim Xtreme Plus von der Grafikkarte bzw. dem Grafikkarten Bios regeln und die 6 Jahre Garantie bekommt man beim Xtreme Plus ebenso.
Wie schon erwähnt sind keine Kühlkörper vorhanden und müssen extra mitbestellt werden, diese Kühlkörper werden dann allerdings nicht mit Klebepads am VRAM und dann Wandlern angebracht, sondern mit einem Wärmeleitkleber. Dadurch halten diese auch bombenfest.
Wie man auch bei den Fotos erkennen kann, ist der Xtreme Plus wirklich Xtreme. Der Kühler selbst ist 29cm lang und wenn er mal montiert ist, ist die Grafikkarte satte 32cm lang. Somit sollte man unbedingt vorher überprüfen, ob solch ein Monster auch im heimischen Gehäuse Platz findet. Zum Glück verfügt unser Testmainboard über mehrere PCIe Slots, sonst hätten wir Platzprobleme. Was nicht heißt, dass er ohne Demontage des HDD Käfigs im Sharkoon Nightfall Platz hätte.


Prolimatech MK-13



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Der MK-13 ist das Erstlingswerk von Prolimatech im VGA Bereich. Prolimatech richtet sich mit dem MK-13 an Kunden die keine Kompromisse eingehen wollen, ist aber offiziell nicht für die 6900 Serie freigegeben. Doch wie beim Twin Turbo Pro, wenn der Kühler eine 5870 in Schach halten kann, dürfte eine 6950 ein Kinderspiel sein.
Ob der Kühler unserer Einschätzung gerecht wird, wird der Test klären.

MK-13 Aufbau



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Sechs U-Förmige Heatpipes, 75 Kühlfinnen und 555g Kampfgewicht. Der MK-13 sieht jeden Falle aus als könnte er High End Hitzköpfe kühlen, zumal die Entscheidung welche Lüfter zum Einsatz kommen dem Käufer überlassen wird und die Befestigung kann bis zu vier 120mm Lüfter aufnehmen.
Auch an dieser Stelle sei nochmal erwähnt, dass keine Lüfter im Lieferumfang vorhanden sind.

Zubehör



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Prolimatech lässt sich hier nicht lumpen und legt überdurchschnittlich viele Kühler für VRAM und Spannungswandler bei. Dazu gesellen sich 3 Kabelbinder und eine Halterung für Lüfter. Der MK-13 kostet aktuell rund 45€ ohne Lüfter und ist somit der Teuerste Kühler im Test.

Besonderheiten



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Was sofort auffällt, mit der Lüfterhalterung ist auf einem Standard ATX Board fast kein Platz mehr. Wer also vorhat einen MK-13 zu kaufen, der sollte genügend Platz haben.
Dazu kommt noch, dass der MK-13 ohne Lüfte daher kommt. Es müssen also noch 2 Lüfter gekauft werden und da ist man schnell bei einem Preis von rund 70€ und mehr, je nach Qualität der Lüfter.
Wir haben uns für Noiseblocker PL2 entschieden, diese sind der beste Kompromiss zwischen Leistung und Lautstärke.


Scythe Musashi



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Der Scythe Musashi ist der älteste und auch flachste VGA Kühler im Test und hat fast schon 3 Jahre auf dem Buckel. Diese lange erfolgreiche Zeit verdankt der Kühler seiner sehr hohen Kompatibilität und den guten Kühleigenschaften auch bei aktuellen Karten.
Offiziell wird die 6900 Serie nicht als kompatibel geführt, doch der Kühler war für Karten vom Schlage einer 4890 gedacht und das war ein Heizkraftwerk.
Ob der Musashi auch noch eine 6950 kühlen kann, werden wir im Test feststellen.

Musashi Aufbau



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Zwei U-Förmige Heatpipes leiten die Abwärme zu einem kleine Kühlblock und 75 Kühlfinnen, auf den Finnen sind zwei 10mm Lüfter befestigt. Der Kühler ist mit 375g ein Leichtgewicht verglichen mit den anderen Kandidaten und sieht etwas filigran aus.

Zubehör



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Scythe legt jede Menge Kühler für RAM und Spannungswandler bei, die allerdings zum Teil echt winzig und leicht sind. Dazu gesellt sich ein Kupferspacer der die Auflagefläche vergrößern soll, da diese etwas klein ist. Wärmeleitpaste und ein Adapterkabel für die Lüfter runden das Paket ab.
Aktuell kostet der Musashi rund 30€ und gehört somit zu den günstigeren Kühlern. Doch günstig muss nicht schlecht bedeuten.

Besonderheiten



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Der Musashi ist weder noch hoch, noch besonders lang und passt in jedes ATX und sogar in manche qATX Gehäuse. Dies verdankt er nicht zuletzt den flachen 10mm Lüfter. Zum Glück legt Scythe eine Lüftersteuerung bei, denn leise sind die beiden Lüfter nicht.
Auch beim Musashi müssen wir die Klebepads auf dem Kühlern bemängeln, denn diese fallen gerne mal ab. Dazu kommen noch die filigranen Kühlfinnen, den Musashi sollte man mit Samthandschuhen anfassen.


Testsytem
  • CPU: Intel Core I5 2500K
  • RAM: Corsair 2x 4GB 1333 CL9
  • Mainboard: Asus P8P67 Pro
  • Grafikkarte: Sapphire 6950 2GB
  • SSD/HDD: Crucial Real SSD 64GB / Hitachi 500GB SATA II
  • Netzteil: Coarsair HX750W
  • Gehäuse: Sharkoon Nightfall Schallgedämmt, 1x 180mm Lüfter vorne, 1x 140mm Lüfter oben, 1x 120mm Lüfter hinten. Alle Lüfter laufen mit 5Volt.


Testmethode

Um die Kühler auch unter realistischen Bedingungen testen zu können entschieden wir uns für verschiedene Settings, da jeder Käufer andere Anforderungen an die Grafikkarte und deren Leistung stellt. Zur Ermittlung der Kühlleistung haben wir den Unigene Heaven 2.1 Benchmark benutzt. Den Benchmark haben wir 30min lang laufen lassen, bei einer Raumtemperatur von 25°
  • Setting 1: 6950 Taktraten 800/1250MHZ, Spannung 1.10 Volt
  • Setting 2: 6950 Taktraten 800/1250MHZ, Spannung 0.98 Volt
  • Setting 3: 6950 Taktraten 880/1375MHZ, Spannung 1.06 Volt
  • Setting 4: 6950 Taktraten 1050/1400MHZ, Spannung 1.225 Volt

Bei den Verschiedenen Taktraten haben wir versucht jeden Geschmack gerecht zu werden. Nicht jeder ändert die Taktraten, sondern will einfach nur eine leise Karte. Dann gibt es welche, die wollen eine leise Karte die weniger verbraucht. Genügsame Übertakter wählen meist den besten Kompromiss aus Mehrleistung bei etwas Mehrverbrauch. Und zu guter letzt, die Hardcore-Übertakter die dass letzte MHz aus dem Chip kitzeln wollen.


Lautstärke

Mangels Test Equipment muss ein Lautstärke Test ausfallen.
Unsere Eindrücke schreiben geben wir trotzdem zum Besten. Mit 12V sind alle Lösungen zum Teil deutlich hörbar. Der 6950 Referenz-Lüfter heult auf wie ein Turbinentriebwerk und bringt den gedämmten Tower zum schwingen.

Arctic Cooling Accelero Twin Turbo Pro

Dank der Möglichkeit die Lüfter an die Grafikkarte zu hängen und diese vom Grafikkartenbios regeln zu lassen, sind die Lüfter immer unhörbar. Bei 12V werden die beiden Lüfter hörbar, allerdings nicht störend. Wer mit Headset oder Boxen spielt wird die Lüfter nie hören. Bei 7V hört man ein leichtes Rauschen, was nicht weiter auffällt.

Arctic Cooling Accelero Xtreme Plus

Für den Xtreme Plus gilt das gleiche wie für den Twin Turbo Pro. Dank der Möglichkeit die Lüfter von der Grafikkarte regen zu lassen, sind diese immer unhörbar.
Bei 12V sind die drei Lüfter hörbar, von störend kann da aber keine Rede sein. Die Geräuschkulisse ist auch bei 7V auf Twin Turbo Pro Niveau was auch nicht weiter verwundert. Schließlich kommen die gleichen Lüfter zum Einsatz.

Prolimatech MK-13

Da Prolimatech keine Lüfter beilegt haben wir uns für Lüfter von Noiseblocker entschieden. Diese stellen den besten Kompromiss aus Lautstärke und Durchsatz da und kosten rund 12€ pro Lüfter. Bei Händlern wie CaseGast sind Bundles mit 2 Lüftern erhältlich, die rund 70 – 75€ kosten.
Bei 12V sind beide Lüfter hörbar, bei 7V hört man beide Lüfter nur wenn man mit dem Ohr sehr nah beim Lüfter ist. Ab einem Abstand von etwa 30 – 35cm hört man die Lüfter nicht mehr aus dem System.

Scythe Musashi

Da die 10mm Lüfter beim Musashi nur rund 12mm hoch sind, wird der Luftdurchsatz durch hohe Geschwindigkeit erkauft, das wirkt sich natürlich negativ auf die Lautstärke aus.
Bei 12V sind die Lüfter die Lautestesten der alternativen Lüfter im Testfeld. Bei 7V sind beide Lüfter leise, allerdings ist ein leichtes Brummen zu vernehmen.


Heaven Benchmark 2.1 @ 12V



Heaven Benchmark 2.1 @ 7V



Die Ergebnisse überraschen doch etwas.

Zuerst das Positive. Der Accelero Xtreme Plus kommt mit jeder Situation ohne Probleme klar und wird unseren Erwarten mehr als gerecht. Selbst das extrem OC Setting lässt den Kühler kalt und es wäre noch Luft nach oben, sofern man eine 6950 findet die mehr als 1050MHz Chiptakt macht.
Der Twin Turbo Pro ist die große Überraschung. Der 25€ Kühler kann zwar mit dem Xtreme Plus nicht ganz mithalten, der 70€ MK-13 Kombi bietet er die Stirn und ist in 3 von 4 Settings gleich auf.
Der Scythe Musashi kann sich auch noch gut behaupten, lediglich mit 7V kann er die 1050MHz nicht mehr bewältigen und ab 83° schmiert der Heaven Benchmark ab.

Zum Negativen. Negativ klingt zwar hart, aber wir sind vom MK-13 enttäuscht. Der Kühler mit den beiden Lüftern ist der teuerste im Test und muss sich nicht nur vom Xtreme Plus geschlagen geben, der kleine Bruder Twin Turbo Pro kann dem Prolimatech Kühler gut die Stirn bieten.


Heaven Benchmark 2.1 @ Automatischer Lüftersteuerung



Wir haben erwähnt, dass der Accelero Twin Turbo Pro (was für ein Zungenbrecher) und der Accelero Xtreme Plus die Möglichkeit bieten die Lüfter vom Grafikkartenbios steuern zu lassen.
Wir empfehlen das auch so zu machen, da man entweder das Bios über die Drehzahl der Lüfter entscheiden lässt oder mittels MSI Afterbruner die Lüfter auf eine gewisse Drehzahl fixiert oder eine eigene Lüfterkurve erstellt.

Wie das Ergebnis zeigt, von 7V auf die Autoregelung ist der Unterschied bei beiden Kühlern sehr gering.
Die Lüfter beim Twin Turbo Pro drehen im Setting 1 & 2 immer auf 23% was das Minimum darstellt, beim Setting 3 drehen die beiden auf 30% und beim Setting 4 fällt die 35% Marke. Allerdings hört man die Lüfter nie, selbst bei Silentsystemen wie unserem sind die Lüfter erst ab 45% wahrnehmbar.

Die Lüfter beim Xtreme Plus drehen bei den Settings 1, 2 & 3 immer mit 23%, erst beim Setting 4 geht die Anzeige auf 26%. Bei der Lautstärke macht dies allerdings keinen Unterschied aus, es kommen schließlich die gleichen Lüfter wie beim Twin Turbo Pro zum Einsatz und dank der Masse und einem dritten Lüfter hat der Xtreme Plus sehr viele Reserven.


Fazit

Kommen wir nun zu den einzelnen Fazits.

Arctic Cooling Accelero Twin Turbo Pro

Leistung: 4/5
Preis: 5/5
Ausstattung: 5/5
Verarbeitung: 4/5

Der Twin Turbo Pro aus dem Hause Arctic Cooling bietet ein Rundum-Sorglos-Paket. Die Kühlleistung ist angesichts des Preises von 25€ unschlagbar und wird nur vom Xtreme Plus aus gleichen Hause übertroffen.
An der Ausstattung gibt es nichts zu meckern, die Kühlkörper sind ausreichend vorhanden und sind auch nicht zu klein. Lediglich die Klebeeigenschaften könnten besser sein.
Die Verarbeitung ist ebenfalls OK, nur der letzte Schliff fehlt. Ab und an sieht man ein paar kleine Kratzer auf den Kühlfinnen.




Arctic Cooling Accelero Xtreme Plus

Leistung: 5/5
Preis: 4/5
Ausstattung: 3/5
Verarbeitung: 4/5

Rein von der Kühlleistung ist der Xtreme Plus klare Nummer 1. Wer keine Kompromisse eingehen will und über Gehäuse mit genügend Platz verfügt, der kann getrost zum Xtreme Plus greifen.
Der Preis geht für die gebotene Kühlleistung in Ordnung.
Einzig bei der Ausstattung schwächelt das Kühlmonster. Wir hätten uns eine bessere Lösung bei den Kühlern genutzt, den die müssen extra bestellt werden und kosten nochmals rund 6€ extra. Dafür werden diese aber auch mit einem Wärmeleitkleber befestigt und hallten dann bombenfest.
Bei der Verarbeitung gibt es eigentlich auch nichts zu meckern, man hätte etwas mehr auf Eyecandy achten können wie es Prolimatech beim MK-13 getan hat.




Prolimatech MK-13

Leistung: 4/5
Preis: 3/5
Ausstattung: 4/5
Verarbeitung: 5/5

Der MK-13 aus dem Hause Prolimatech macht es uns nicht leicht.
Die Kühlleistung ist zwar gut und der Kühler kommt mit jedem Setting zurecht, die beiden Acceleros sind aber ebenfalls gut.
Der Preis ist ohne Lüfter mit 45€ recht happig, denn bestellt man noch zwei 120 mm Lüfter mit, kommt man schnell auf 70€ aufwärts je nach Lüfter. Das ist angesichts der Kühlleistung zu viel.
Die Ausstattung ist sehr gut, es sind Kühlkörper in Hülle und Fülle vorhanden und diese sind auch recht massiv. Einzig die Klebeeigenschaften könnten besser sein. Da im Lieferumfang keine Lüfter dabei sind, gibt es einen Punkt Abzug.
Die Verarbeitung ist die Beste im gesamten Feld. Versteht das bitte nicht falsch, die anderen Kühlern weisen keine Mängel auf, aber Prolimatech hat alles vernickelt und man sieht weder Kratzer noch sonst irgendwas was stört.


Scythe Musashi

Leistung: 3/5
Preis: 4/5
Ausstattung: 4/5
Verarbeitung: 4/5

Der älteste Kühler im Feld liefert eine gute Leistung. Aufgrund seines niedrigen Gewichtes und der "nur" 2 Heatpipes kann er mit etwas Abstand mithalten und wer wenig Platz hat, wird mit dem Musashi sicher Freude haben.
Der Preis von rund 30€ geht voll in Ordnung.
An der Ausstattung gibt es wenig Kritik, Kühler sind ausreichend vorhanden nur die Klebeeigenschaften sind nicht die Besten.
Die Verarbeitung ist ebenfalls gut, nur der Anpressdruck des Kühlers könnte besser sein und bei der Montage sollte man auf die filigranen Kühlfinnen acht geben, denn diese lassen sich sehr leicht biegen, was unschön aussieht und den Luftstrom negativ beeinflussen kann.


Wir hoffen wir konnten etwas Licht in den VGA Kühlermarkt bringen und bei der ein oder anderen Entscheidung Hilfestellung geben.
Wie immer gilt, für Fragen, Anregungen und Beschwerden würden wir uns freuen.

Autor: Gast aka Ralf Torner
#1




Gast
01.03.2011, 23:18 Uhr
Wow,

du hasts einfach drauf!^^ Darauf hab ich schon gewartet.^^

Das sind eigentlich genau die Ergebnisse, die ich erwartet habe. Allerdings dachte ich, dass der Musashi etwas besser abschneidet...

Und ich nehme an, du hast bei dir auf einer Karte den TTP und auf der anderen den XP verbaut?^^

Der Test bestätigt mich in meinem Kauf. Der TTP ist wirklich unschlagbar, was das Preis- Leistungsverhältnis angeht.

Wie lange haste schätzungsweise für den Test gebraucht?^^
#2

Gast
02.03.2011, 07:18 Uhr
Danke
Nein ich nur mehr eine 6950 im Sytem verbaut und auf der sitzt der Xtreme Plus. Der Musashi schneidet eigentlich gut ab, für 2 Heatpipes und 10mm Lüfter die nicht besonders viel Luft schieben.
Etwas verwundert bin ich allerdings über den MK-13, der sollte eigentich besser kühlen.

Wie lange ich gebraucht habe?
Mit wartezeit auf den Xtreme Plus waren es 4 Tage
#3

Gast
02.03.2011, 13:17 Uhr
Mmh,

ich hatte den Musashi auf meiner HD5850 und hab da so gute Temps gehabt, dass ich gedacht habe, die HD6950 würde er besser kühlen, aber naja. Im Vergleich zu den anderen sieht er nicht sonderlich gut aus.

Und für den Preis des MK-13 mit Lüfter sollte der wirklich besser kühlen.

Das mti den Awards ist eine gute Idee...^^
#4




Gast
02.03.2011, 14:59 Uhr
hab vor kurzem auch den TT Pro gekauft und bin zufrieden
#5

Gast
02.03.2011, 15:07 Uhr
Zitat:
Zitat von Gast
Mmh,

ich hatte den Musashi auf meiner HD5850 und hab da so gute Temps gehabt, dass ich gedacht habe, die HD6950 würde er besser kühlen, aber naja. Im Vergleich zu den anderen sieht er nicht sonderlich gut aus.

Und für den Preis des MK-13 mit Lüfter sollte der wirklich besser kühlen.

Das mti den Awards ist eine gute Idee...^^

Der Musashi lies sich leicht hin & her bewegen, obwohl die Schrauben fest waren. Du darfst auch nicht vergessen das der Heaven Benchmark mehr belastet als die Games. Und schlecht kühlen tut der Musashi nicht.
#6

Gast
02.03.2011, 19:36 Uhr
Zitat:
Zitat von Gast
Der Musashi lies sich leicht hin & her bewegen, obwohl die Schrauben fest waren. Du darfst auch nicht vergessen das der Heaven Benchmark mehr belastet als die Games. Und schlecht kühlen tut der Musashi nicht.
Ja, das ist mi klar, aber im Vergleich zur Konkurrenz sieht er nicht sonderlich gut aus und daran muss man sich eben auch messen lassen.
#7

Gast
03.03.2011, 06:58 Uhr
Da hast du recht, die Bauweise und die schwachen Lüfter vordern ihren Tribut. Gerade bei Gehäusen wo wenig Platz ist, wie z.B. HTPC ist der Musashi die einzige Alternative. Der Nachfolger "Setsugen 2" ist aufgrund der Breite keine wirkliche Alternative in engen Gehäusen. Schade dass Scythe das Musashi Konzept aufgegeben hat.
#8


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