Vorab: Der Thread passt hier nicht wirklich rein! ich bin dafür dass es noch ein Forum gibt für Webseiten allgemein^^
Hallo zusammen!
Das hier ist schon fast ein Philosophischer Artikel, ich möchte klarstellen, was für mich einen guten Webmaster ausmacht und ab wann man sogar von einem guten Webprojektmanager sprechen kann. Eure Meinung dazu interessiert mich natürlich auch.
Also erstmal:
Ein Webmaster ist jemand der eine Webseite verwaltet.
Er ist für den Inhalt verantwortlich und auch für die Technik
Ein Webdesigner ist jemand der das Erscheinungsbild (Design!) von Webseiten macht und damit ist dann auch die Programmierung der Page gemeint.
Man kann durchaus ein guter Webdesigner sein wenn man nichts mit dem Content am Hut hat. Der Webdesigner erstellt die Seite ja auch oft im Auftrag eines anderen.
Im Umkehrschluss, kann eine Webseite auch gut sein, wenn ihr design nicht so herausragend ist - der Webmaster es nicht selbst gemacht hat oder er bei Features auf kostenlose Anbieter zurückgreifft!
Natürlich ist eine Webseite professioneller, wenn sowohl Inhalt als auch Design/Technik gut sind!
Die professionalität der Webseite ist auf den Webmaster zurückzuführen!
Insbesondere bei großen Projekten, denn an denen arbeitet nicht nur einer!
Je größer das Projekt desto größer der Aufgabenbereich des Webmasters.
Meist verwaltet er das Design d.h. er spricht es mit den Leuten ab die es machen... arbeitet mit der Technik zusammen, kümmert sich um den Content (ggf. besteht eine Redaktion) und ist im Normalfall der rechtliche Ansprechpartner!
Also nur ein gutes Webdesign macht keinen guten Webmaster aus.
Bei größeren Projekten erlaube ich mir einfach mal von einem Webprojektmanager zu sprechen, der eben wie ein Unternehmensmanager arbeitet.
Angenommen wir haben ein Onlinemagazin oder ähnliches.
Dann gibt es in den meisten Fällen eine Abteilung für Design (die sich auch mit der Typografie beschäftigt - vergessen viele gern!)
Dann braucht man eine Abteilung für die Funktionalität und Technik der Seite. Diese kümmert sich zB auch ums Hosting.
Dann gibts noch ne Redaktion die den Content schafft, der Content muss gegengelesen werden, online gestellt (Technik) typografisch bearbeitet (Design, sofern es dafür nicht sogar ne extra Abteilung gibt) Bilder müssen nachbearbeitet werden und fürs Web optimiert werden (Design)
Dann gibts da Beauftragte für Werbung. Sie kaufen Werbung auf anderen Webseiten, anzeigen in der Zeitung etc. es werden oft Flyer und Broschüren erstellt (für Printdesign gibts evtl noch ne andere Abteilung)
usw usw usw in vielen Fällen gibts dann noch ne Finanzielle Verwaltung, die Werbeplätze auf der Seite verkauft, darüber rechnungen schreibt, die buchhaltung übernimmt und anfallende kosten mangaged usw usw
die oberste instanz ist dann der manager der dann oft auch als webmaster auftritt wenn sich das ganze nur als onlinemagazin abspielt.
In einigen Fällen werden auch mehere Webmaster eingesetzt oder die höchste Instanz ist noch jemand der dem Webmaster übergeordnet ist.
Ich gebe zu das Beispiel ist etwas komplex. Aber ich wollte damit folgendes verdeutlichen:
Jemand der mit Photoshop und PHP umgehen kann ist nicht automatisch ein guter Webmaster!
Jemand der schöne Webseiten macht, die auch noch toll funktionieren ist auch nicht unbedingt ein guter Webdesigner.
Es gibt noch massig Punkte die schnell übersehen werden.
Die Typografie von Webseiten zum Beispiel!
Der Inhalt!
Suchmaschinenoptimierung
Werbung etc etc etc
Ein bisschen was zusammenprogrammieren reicht nunmal nicht um gut zu sein. Auch wenn die Seite im Prinzip potenzial hat. Wer wirklich 2000 Besucher am Tag haben will, muss über längeren Zeitraum immer wieder neuen content bringen, die funktionalität beachten, dafür sorgen, dass er in suchmaschinen gut gelistet wird etc.
Darüberhinaus bedeutet suchmaschinenoptimierung auch dass man bei allgemeinen Begriffen gut rauskommt wenn jemand den exakten Namen einer webseite eingibt, dann ist es kein Kunststück dass die seite weit oben gelistet wird.
Aber wenn die Besucher euren namen schon kennen, dann wissen sie wohl auch eure Adresse
also bringt das nicht viel
Die Kunst ist, dass die Leute euch finden, ohne dass sie wissen dass es euch gibt
So ich hoffe ich habe hier ein bisschen was verdeutlicht und uach dem ein oder anderen Mut gemacht!
Nur weil man mit Photoshop etc noch kein Profi ist, ist man kein schlechter Webmaster!
Und an Leute, die sich aufspielen weil sie mehr Erfahrung mit Programmiersprachen und Bildbearbeitungsprogrammen haben als andere: das allein macht auch keinen guten Webmaster aus.