NIX LINUX:
Mac OS X ist ein Nachfolger des von Apple aufgekauften NeXTStep-Systems. Die Entwicklung des Betriebssystems Darwin wurde unter die quelloffene Lizenz Apple Public Source License gestellt, welche erst in der späteren Version 2.0 als Lizenz freier Software von der Free Software Foundation anerkannt wurde. Um eine Veröffentlichung unter einer quelloffenen Lizenz auf legalem Wege zu ermöglichen, musste das System von allen Original-Unix-Codezeilen bereinigt werden, da der damalige Besitzer sämtlicher Rechte an AT&T Unix keine Veröffentlichung des Unix-Quellcodes gestattete. Da diese Aufgabe einige Jahre zuvor auch bei BSD vollzogen worden war, bot es sich an, die ursprünglich aus 4.4BSD stammenden, in NeXTStep enthaltenen Daemons und Server gegen ihre Nachfolger aus 4.4BSDlite (vollkommen von Unix-Code bereinigte Neuveröffentlichung von BSD, auf der alle modernen BSD-Derivate basieren) oder dessen mittlerweile erschienenen Nachfolgern NetBSD, OpenBSD und FreeBSD auszutauschen. Der Kernel wurde gegenüber NeXTStep vollkommen überarbeitet – während NeXtstep noch einen reinen Mach-Mikrokernel verwendete, setzt Mac OS X auf einen sogenannten Hybridkernel: Dabei werden einige Funktionen in den Kernel integriert, allerdings nicht so viele wie bei einem monolithischen Kernel. Als Basis für den XNU getauften Kernel wurde weiterhin Mach verwendet und mit Teilen des monolithischen FreeBSD-Kernels ergänzt. Das Basissystem enthält neben dem Kernel noch ein BSD-Userland und trägt den Projektnamen Darwin.
Darüber hinaus wurde die Programmierschnittstelle von OpenStep weiterentwickelt und durch Cocoa umgesetzt. Die Arbeitsumgebung Aqua wurde völlig neu entworfen. OS X besteht aus diesen unter proprietären Lizenzen veröffentlichten Systemteilen und dem als freie Software veröffentlichten Darwin.
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