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Betrug bei Immoscout und Immowelt verhindern

Auch bei der Immobiliensuche gibt es inzwischen viele Fälle von Betrug. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Betrüger und Kriminelle bereits vorab erkennen, bevor Sie um Ihr schwer erspartes Geld gebracht werden.

Aktuelle Betrugsmaschen

Betrugsmaschen gibt es nicht nur beim Online-Banking. Auch bei der Immobiliensuche tummeln sich immer mehr schwarze Schafe. Deshalb ist es wichtig, diese zu erkennen, bevor der Betrug überhaupt stattfindet. Dazu müssen Sie nicht nur die aktuellen Betrugsmaschen sondern auch typische Merkmale von Betrügern erkennen. Nachfolgend haben wir einige der gegenwärtig häufigsten Betrugsmaschen bei der Immobiliensuche zusammengefasst und erklärt.

Rabatte bei Vorab-Miete

Ein angeblicher Vermieter bietet eine günstige Wohnung an, die angeblich sofort bezugsfertig ist. Aufgrund einer Scheidung, eines Todesfalls oder ähnlicher Szenarien ist jedoch eine Vorab-Besichtigung nicht möglich, da der Vermieter im Ausland verweilt.

Man bietet eine Rabatt-Staffelung an. Wer die Miete für 6 bzw. 12 Monate im Vorfeld bezahlt, soll eine bzw. drei Monatsmieten erlassen bekommen. Natürlich ist das Geld unverzüglich zu überweisen. Sehen werden Sie davon aber nichts mehr. Das Geld ist weg. Die Wohnung gab es nie.

Teure Wohnungs-Listen

Die angeblich freie Wohnung ist bereits vermietet. Man könne aber eine "Geheim-Liste" aushändigen. Für 150 bis 200 Euro. Sparen Sie sich das Geld. Auf dieser Liste finden Sie nämlich keine Wohnung, die wirklich attraktiv oder überhaupt existent ist.

Besichtigung nur gegen Vorkasse

Der angebliche Vermieter verlangt von Ihnen die Hinterlegung einer "Sicherheit", um die Wohnung zu besichtigen. Angeblich befindet sich der Vermieter nämlich im Ausland, so dass er Ihnen direkt den Schlüssel übersenden würde. Es gibt weder die Wohnung, noch werden Sie einen Schlüssel erhalten. Das Geld ist dafür garantiert für immer verloren.

Ferienhaus-Betrug

Sie besitzen ein Ferienhaus und möchten diese zeitweise an Dritte vermieten? Auch Kriminelle haben hier eine besondere Methode entdeckt, um Sie zu betrügen. Sobald der potenzielle Mieter das Geld per Scheck übergeben möchte, sollten Sie hellhörig werden.

Dabei besteht das Risiko nicht in geplatzten Schecks. Vielmehr wird Ihnen ein Scheck mit einem überhöhten Betrag zugeschickt. Der potenzielle Mieter bittet Sie nun um Rücküberweisung des überschüssigen (meist dreistelligen) Betrags. Sobald Sie das Geld überweisen, ist es Weg. Platzt dann danach der Scheck, ist der Schaden nur noch größer.

Betrüger erkennen und melden

Aufgrund der Masse an Wohnungsinseraten, Mietern sowie Vermietern ist es kaum möglich, alle Anzeigen nach Betrügern zu durchforsten. Dementsprechend finden sich immer wieder schwarze Schafe unter den Angeboten. Umso wichtiger ist es, diese zu erkennen und auch zu melden.

Sofern Sie auch nur den geringsten Verdacht hegen, dass ein Angebot unseriös sein könnte, sollten Sie deshalb aktiv werden. Falls Sie primär online suchen, wenden Sie sich an die Betreiber der Immobilienportale. Diese haben ein sehr großes Interesse daran, keine betrügerischen Wohnungsanzeigen zu offerieren. Dementsprechend wird bei einer Meldung schnell und energisch vorgegangen.

Nutzen Sie also ruhig die E-Mail-Adresse oder ein Kontaktformular, um den Portalbetreiber über unseriöse Angebote zu informieren.

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