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Erfolg mit dem YouTube-Kanal: Ein Ratgeber für Einsteiger

Immer mehr junge Menschen tun sich schwer damit, sich für einen Beruf zu entscheiden. Eigentlich seltsam, denn die Berufsauswahl wird immer größer und mit einer speziellen Ausbildung oder einem bestimmten Studium sind einem viele Arbeitsplätze sogar so gut wie sicher. Aber vielleicht ist es gerade diese riesige Auswahl, die es Schulabgängern schwerfallen lässt, sich für einen einzigen Job zu entscheiden. Viele gehen dann erst einmal wieder in sich und überlegen sich, was sie eigentlich machen möchten. 


Eine gute Kamera ist schon mal einmal die beste Voraussetzung für Videos in hoher Qualität. Damit ist es allerdings noch lange nicht getan, um auf YouTube erfolgreich zu sein.

Die „Generation Y“, auch die Millenials oder Generation Facebook genannt, gelten als die Digital Natives. Viele aus dieser Generation spüren das Bedürfnis, beruflich etwas mit den Medien zu machen, mit denen sie aufgewachsen sind und die sie tagtäglich umgeben. Um nebenher dann noch etwas Geld zu verdienen, fällt die Wahl schnell auf YouTube. Denn Größen der YouTube-Szene machen es vor und prahlen in ihren Videos nicht selten mit ihren Häusern und Autos, die sie sich von ihrem YouTube-Geld finanziert haben. Wer mit seinem eigenen Channel nicht nur ein wenig experimentieren möchte, sondern von Anfang an versuchen will, Abonnenten zu gewinnen und vielleicht sogar erfolgreich zu sein, sollte noch bevor er die ersten Videos aufnimmt und hochlädt einiges beachten.

Die ersten Schritte

1. Die richtige Idee 

Alles beginnt mit der richtigen Idee. Wer sich einfach nur vor die Kamera setzen möchte und denkt, es interessiere alle anderen, was man so zu erzählen hat, liegt in der Regel falsch. Egal, wie toll die Bildqualität und wie professionell die Schnitte und Bearbeitungen sein mögen, wenn die Idee langweilig ist, klickt und schaut niemand die Videos. Ausnahmen bilden natürlich enorm begabte und charismatische Menschen, denen man einfach gerne zuhört. Aber – ohne es böse zu meinen – damit sind die meisten einfach nicht gesegnet. Viel entscheidender ist also, dass mit der Idee eine ganz bestimmte Nische bedient wird. 

Ähnlich, wie bei Blogs oder Websites im Internet, lassen sich die schnellsten Erfolge mit Ideen erzielen, die noch kein anderer vorher hatte und die deshalb für viele YouTube-Zuschauer interessant sind. Auch die Weiterentwicklung von Ideen anderer YouTuber sind erlaubt, solange sie nicht einfach Kopien sind und eine eigene Note beinhalten. Inspiration bei anderen Kanälen darf sich also durchaus geholt werden.

Natürlich darf bei aller Ideen- und Nischensuche nicht vergessen werden, dass die ganze Sache einem selbst auch noch Spaß machen und einen irgendwie interessieren muss. Wer einen YouTube-Kanal über das „Angeln für junge Leute und Kinder“ eröffnet, aber absolut keinen Schimmer hat, wie man eine Angel bedient, wo man angeln darf usw., der wird es schwer haben, sich selbst und andere von seinen YouTube-Videos zu überzeugen.

2. Aus Überzeugung handeln

Es ist also entscheidend, auch selbst Interesse an der eigenen Idee zu haben und aus Überzeugung zu handeln. Nicht ist fataler, als nach einiger Zeit zu merken, dass die Produktplatzierungen, die man vielleicht einige Zeit aus leichter Geldgier in den Videos vorgenommen hat, nun moralisch nicht länger vertretbar sind. Denn dann wird ein Channel schnell unauthentisch und muss künstlich verändert oder umgestellt werden. Dabei gehen in der Regel einige Abonnenten verloren.

Um eine Idee zu finden, die sich gut in Videos umsetzen lässt, die wiederum authentisch bleiben und bei denen aus Überzeugung und nicht aus reiner Geldgier oder sonstigen Gründen gehandelt wird, ist es am besten, sich an alltäglichen Situationen inspirieren zu lassen. Wer sich fragt, was einen selbst im Alltag interessiert und was einfach noch niemand ausgesprochen hat oder welche Situationen beispielsweise in der Straßenbahn urkomisch sind, die aber dennoch nie auf Kamera zu sehen gewesen sind, findet in der Regel schnell seine Nische. 

Egal ob beim Einkaufen, beim Sport, in der Schule oder der Universität, Freunde oder sogar Fremde können auch einfach einmal befragt werden: „Was für einen YouTube-Kanal wünschst Du Dir schon lange?; Welchen Kanal könntest Du Dir für mich vorstellen?; Was wolltest Du schon immer wissen, was Dir aber niemand erklären, zeigen oder beibringen kann?“. Mit etwas Glück findet sich bei der Recherche sogar jemand, der Interesse daran hat, beim YouTube-Kanal mitzuwirken. Sei es als technischer Helfer oder sogar als Schauspieler oder sonstiger Akteur vor der Kamera.

3. Den Auftritt vor der Kamera üben


Der Auftritt vor der Kamera muss immer wieder geübt werden. Wichtig ist vor allem, authentisch und locker zu bleiben.

Steht die Idee fest und sind die ersten Videos vielleicht schon in Planung, sollte ein weiterer wichtiger Schritt gegangen werden, bevor mit dem Filmen losgelegt wird: das Auftreten vor der Kamera. In den meisten Videos erfolgreicher YouTuber sind ein oder mehrere „Hauptpersonen“ zu sehen, die immer wieder auftreten.

Das können Reporter sein, Schauspieler oder einfach nur der „normale“ Mensch, der über sein Leben und was er täglich so erlebt berichtet, ganz egal. Wichtig ist aber, dass immer wieder jemand zu sehen ist, an den sich die Zuschauer gewöhnen und mit dem sie sich in gewisser Weise identifizieren können. Genau wie dieser Punkt bei guten Filmen wichtig ist, so zählt er eben auch auf YouTube.

Am besten identifizieren Zuschauer sich mit jemanden, der vor einer Kamera nicht vollkommen unbeholfen wirkt. Wer ständig künstlich seine Mimik ändert, nicht weiß, wie und warum er sich auf eine bestimmte Weise zur Kamera positionieren muss oder wem es vielleicht sogar generell schwerfällt, vor laufender Kamera natürlich zu sprechen, der wird auch kaum Zuschauer ansprechen. Es ist also wichtig, das Sprechen vor der Kamera immer wieder zu üben und sich die Videos danach selbst anzuschauen, um zu sehen, was sich verbessern lässt. Erst, wenn das Ganze wirklich locker und natürlich wirkt und man sich auf Band selbst gefällt, sollte darüber nachgedacht werden, das Video auch ins Netz zu stellen. Denn das darf niemals vergessen werden: Was einmal im Netz landet, ist für immer gespeichert und kann auch immer wieder auftauchen.

Wichtiges Wissen und technische Voraussetzungen

YouTube optimal nutzen

Im Grunde kann jeder Mensch YouTube ohne großes Vorwissen nutzen. Nicht nur erklärt sich das Hochladen von Videos und deren Bearbeitung auf der Plattform im Grunde von alleine, es finden sich auf YouTube selbst auch einige Tutorials, die das ganze Vorgehen erklären. Allerdings sagt einem kaum jemand, wie sich die Plattform optimal nutzen lässt. Natürlich sieht das Ganze von Kanal zu Kanal auch unterschiedlich aus und das eine Vorgehen, um erfolgreich zu werden, lässt sich nicht definieren. Dennoch sind einige grundsätzliche Dinge einzuhalten:

  • Wer einen erfolgreichen Kanal aufbauen möchte, ist auf seine Zuschauer, bzw. seine Fans angewiesen. Diese verlangen nicht nur nach einer kreativen und interessanten Idee, sie wünschen sich auch, dass die Videos in einer guten Qualität zur Verfügung stehen. Diese Qualität bezieht sich einerseits auf die Auflösung der Videos (die sich mit einer guten Kamera von alleine ergibt), als auch auf den Ort an dem die Videos aufgenommen werden und die Licht- sowie die Tonverhältnisse. Selbst wenn ein Video am Ende nur ein paar wenige Minuten lang ist, kann es daher durchaus auch einmal einige Stunden Drehzeit in Anspruch nehmen, um die optimalen äußeren Verhältnisse zu finden.
  • Steht die Idee fest, gilt es, einen passenden Namen für den Kanal zu finden. Nicht immer muss sich die Idee, also das Thema deiner Videos, auch im Namen widerfinden. Dennoch hilft ein bezeichnender Name dabei, Zuschauer die vielleicht nur zufällig über den Kanal stolpern, anzulocken und ihr Interesse zu wecken. Ein aussageloser Kanalname wird übersehen und prägt sich nicht ein. Gerade an Schulen aber wird beispielsweise viel über neue bekannte YouTube-Kanäle gesprochen. Es ist daher wichtig einen Namen zu wählen, den man sich auch nicht ausgeschrieben vorstellen und leicht merken kann. Findet sich ein ähnlicher Name bereits auf YouTube oder auf einem der vielen anderen Plattformen, wie Twitter oder Facebook, sollte er ebenfalls noch einmal überdacht werden.
  • Fast genauso wichtig, wie der Name und die dahinterstehende Idee, sind die sogenannten Thumbnails. Nur wer sie passend wählt und sich dazu etwas überlegt, nutzt seinen YouTube-Kanal wirklich optimal. Thumbnails sind kleine Vorschaubilder und -texte, die die Aufmerksamkeit steigern und die Klickzahlen dadurch erhöhen können. Da das Thumbnail der erste Eindruck ist, den die Zuschauer von einem Video haben, sollte sich genug Zeit genommen werden, dieses zu gestalten und sich zu überlegen, wie man Zuschauer auf das Video neugierig machen könnte.

Die richtige technische Ausrüstung

Ist das erste Know-How vorhanden, stehen der Dreh und das Bearbeiten sowie das Hochladen der Videos noch immer bevor. Bevor das alles getan werden kann, muss erst einmal die richtige technische Ausrüstung vorhanden sein. Denn ganz von alleine drehen sich keine Videos und mit der alten Digitalkamera von den Eltern wird es wohl auch recht schwierig. 

1. Zunächst einmal ist also die Kamera entscheidend. An jedem Laptop findet sich inzwischen eigentlich eine Webcam. Für die ersten Gehversuche mag das auch in Ordnung sein, für richtig hochwertige Videos ist die Bild- und Tonqualität bei ihr aber in der Regel zu gering. Stattdessen ist idealerweise eine Kamera zu verwenden, die Full HD ermöglicht und eine möglichst hohe Framerate aufweist. Diese beiden Eigenschaften garantieren, dass die Videos am Ende auch hochwertig aussehen und das Bild knackig scharf erscheint.


Wer sich ein gutes Mikrofon leisten kann, macht mit einem solchen Kauf garantiert nichts falsch.

2. Die Videoqualität wird einerseits über das Bild und andererseits über den Ton definiert. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass jede Tonquelle, die sich weiter als etwa einen halben Meter von der Kamera entfernt befindet, an Qualität verliert. Es sollte daher schon beim Kauf der Kamera oder des Camcorders darauf geachtet werden, dass das Modell über einen Audioausgang für externe Mikrofone verfügt. Bei etwas größerem Budget ist sogar zu einem professionellen drahtlosen Mikrofon zu raten.

3. Ohne eine geeignete und funktionsreiche Bearbeitungssoftware, mit der sich Videos schneiden und optisch aufbereiten lassen, wirken die meisten aufgenommenen Videos trotz hervorragender Bild- und Tonqualität einfach nur langweilig und unprofessionell. Einsteigern reicht meist bereits Movie Maker, eine Freeware von Windows oder iMovie von Apple, die sich bequem herunterladen und schnell installieren lassen. Wer dagegen mehr Bearbeitungsmöglichkeiten will, sollte sich eine kostenpflichtige Software zulegen. Mit 30 bis 60 Euro ist man hier in der Regel auch gut versorgt.

4. Letztlich geht natürlich auch nichts über einen guten Laptop oder Desktop-PC und vor allem über schnelles Internet. Gerade wer viele Videos auf seinen Kanal laden möchte, nebenher vielleicht noch im Internet recherchiert oder arbeitet und auf seiner Playstation ein Spiel herunterlädt, kommt nicht um einen guten Internetvertrag und im besten Fall ein starkes WLAN-Netz herum. Spezielle Kabel, wie Glasfaserkabel, sorgen außerdem für einen optimalen Datentransfer mit Lichtwellen, was das Highspeed-Surfen im Internet, die Übertragung von Fernsehprogrammen und das Streaming von 3D-Filmen sowie Filmen in 4K ermöglicht. So muss sich der Nutzer keine Gedanken mehr darum machen, wann ein Video hochgeladen wird, um in dieser Zeit nicht die ganze Internetleistung zu beanspruchen. Auch derlei Details können also zu einem dauerhaft erfolgreichen Kanal beitragen.

Wirksame Methoden für den erfolgreichen Aufbau des Kanals

Videos planen

  • Natürlich ist es möglich, auch aus dem Stehgreif und ohne große Vorarbeit Videos zu produzieren, die erfolgreich werden. In der Regel allerdings lohnt es sich, die Videos zu planen und mit einer Art Drehbuch anzufangen. Es hilft einem dabei, das Grundthema beizubehalten und nicht zu sehr abzuweichen. Außerdem lässt sich hier der wichtigste Inhalt, der in den Videos definitiv vorkommen soll, bündeln und festhalten.
  • Bei jedem Video sollte sich von Neuem gesagt werden, dass es darum geht, kreative und interessante Inhalte zu vermitteln. Dinge, die gerade in den Trends sind oder die von anderen thematisiert werden, sollten nicht nachgeahmt werden. Wer eigene Interessen thematisiert und darauf achtet, den Videos eine eigene Note zu verpassen, steht meist deutlich besser da.
  • Wie auch bei einem guten Aufsatz oder einem guten Text, sollte die Einleitung eines Videos das Interesse der Zuschauer wecken und Lust auf das machen, was noch alles kommen wird. Daher sollte gerade für die Planung der ersten Bilder und Worte einiges an Zeit investiert werden. Ein Einspieler mit einer Länge von 10 bis 15 Sekunden übrigens, der zwar jedes Mal ähnlich gestaltet ist, aber dennoch Inhalte des jeweiligen neuen Videos zusammenfasst, sorgt für Wiedererkennungswert und hilft somit dabei, bei Zuschauern ein Routinebedürfnis zu befriedigen. Wer es geschickt angeht, gewinnt schon über ein oder zwei gute Einspieler ein paar Abonnenten.
  • Der Inhalt eines Videos sollte bereits in der Planung gut eingeteilt werden. Zum einen sind zu langsame Schnitte und zu wenige Informationen schlecht, weil die Zuschauer sich dann eventuell schnell langweilen. Zum anderen könnten zu viele Informationen für eine leichte Überforderung sorgen. Das „Tempo“ der Videos muss also immer im Auge behalten werden.
  • Am Ende jedes Videos sollte hin und wieder ein Aufruf stehen. Verabschiedet man seine Zuschauer einfach nur, folgt selten eine Interaktion. Stattdessen sollten sie aufgerufen werden, einen Kommentar zu hinterlassen, damit man sich in Zukunft durch deren Meinung verbessern kann. Auch die Bitte, um ein Abonnement oder darum, das Video bei Gefallen auf sozialen Plattformen zu verbreiten, ist in Ordnung und mehr als üblich.

Eigene hochwertige Videoclips produzieren


Die Nachbearbeitung der Videos nimmt in der Regel noch deutlich mehr Zeit in Anspruch, als der eigentliche Dreh.

  • Hochwertige Videoclips entstehen zwar schon beim Filmen mit einer guten Kamera, vor allem aber in der Nachbearbeitung. Für das Erlernen des Umgangs mit der Nachbearbeitungssoftware ist also genug Zeit einzuplanen. Wer sich schließlich damit auskennt, kann bei jedem neuen Video die langweiligen Teile herausschneiden und sonstige Missgeschicke vermeiden.
  • Wer eine Serie von Videos erstellt, sollte darauf achten, dass sie auch formal auf einem Konzept basieren. Mit Übergängen oder Effekten, die in allen Videos verwendet werden, lässt sich schnell der Eindruck vermitteln, es handele sich um ein gut durchdachtes Gesamtpaket.
  • Nicht nur die Kamera, sondern auch die Art und Weise, wie mit ihr umgegangen wird, sorgen für das optimale Bild. Generell sollte sie nicht zu sehr herumbewegt werden. Schließlich steht das Gefilmte meist im Vordergrund und nicht die künstlerische Kamerabewegung. Dennoch sollte mit Schwenks, Winkeln, Einstellungen usw. experimentiert werden.

Regelmäßig Videos hochladen

  • Das regelmäßige Erstellen neuer Inhalte ist entscheidend, um Abonnenten zu gewinnen. Wenn nicht mindestens ein Mal in der Woche ein neues Video hochgeladen wird, vergessen viele den Kanal wieder oder werden ungeduldig. Erfolgreiche Kanäle müssen betrieben werden, wie ein Job – mit Disziplin und Fleiß.
  • Mit einem Zeitplan fällt es leichter, Videos zu geregelten Zeiten in der Woche hochzuladen. Indem man die eigenen Abonnenten wissen lässt, wann das neue Video eventuell kommt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass diese den Kanal wieder anklicken, da sie gespannt auf die angekündigten Inhalte warten.
  • Beim Hochladen der Videos ist stets darauf zu achten, die richtigen Tags zu wählen. Diese Schlagwörter sollten zum Inhalt der Videos passen, sodass die Videos all jenen vorgeschlagen werden, die nach einer bestimmten Sache suchen. Wer seine Tags falsch wählt, vergrault Zuschauer eventuell, die in einem Video nicht die Inhalte finden, die sie sich erwartet hatten.

Dem Kanal ein Gesicht geben

  • Die Inhalte jedes Videos sollten mit der grundsätzlichen Idee des Kanals übereinstimmen, bzw. nur leicht von der Grundthematik abweichen. Das ist wichtig, um dem Kanal ein Gesicht, also Individualität, zu verleihen. Ein Kanal, der sich dem veganen Kochen widmet, sollte selbstverständlich nicht irgendwann zu einem Kanal für Fleischfreunde werden. Wer bekannter ist, kann natürlich ein wenig mehr variieren, da treue Fans irgendwann oftmals mehr an der Person, als am Kanal an sich interessiert sind. Gerade am Anfang aber ist Einheitlichkeit wichtig.
  • Wer auf Kommentare von Zuschauern eingeht und ihnen antwortet, stellt sich mit ihnen auf eine Stufe. Das sorgt für Sympathiepunkte und stärkt die Bindung zwischen Fans und Kanalbetreiber.
  • Indem man andere YouTube-Kanäle abonniert und selbst fleißig in der Community unterwegs ist, sorgt man dafür, dass diese anderen aktiven Kanalbetreiber eventuell aufmerksam auf einen werden und mit etwas Glück kostenlos Werbung für einen machen. Wer sich immer nur aus allem raushält, wird es schwerer haben.

Weitere wertvolle Tipps


Natürlich entscheidet vor allem der Inhalt: Wer vor der Kamera aber auch noch gut aussieht und sich sympathisch präsentiert, sichert sich zusätzliche Zuschauer.

  • YouTube hält vor allem Ausschau nach Partnern, die etwas wirklich Außergewöhnliches haben. Wer mit seinem Kanal Geld verdienen will, sollte also in die Ideenentwicklung wirklich viel Energie und Kreativität stecken.
  • Zwar ist guter Inhalt wichtiger, als ein hübsches Gesicht vor der Kamera, wer sich aber trotzdem pflegt und auf ein nettes Äußeres und vielleicht ein cooles Outfit achtet, zieht generell mehr Zuschauer an. Gleiches gilt für den Hintergrund. Eine weiße Wand macht weniger her, als ein passend zum Kanal gestaltetes Regal oder einige Bilder im Hintergrund.
  • Professionell sein heißt nicht, dass einem in den Videos selbst keine Versprecher oder Ähnliches unterlaufen dürfen. Gerade diese Aussetzer machen einen authentisch, was dafür sorgt, dass Zuschauer sich mit einem schneller identifizieren können.
  • Erst ab etwa 100.000 Videoaufrufen lohnt es sich, Werbung vor einem Video zu schalten. Da Zuschauer ein Video aufgrund der Werbung oftmals wegklicken, sollte damit generell sparsam umgegangen werden.
  • Zwar helfen Abonnenten und andere YouTuber einem mit etwas Glück dabei, den Kanal zu bewerben, jedoch sollte jeder Kanalbetreiber auch selbst aktiv werden. Facebook, Instagram, Twitter & Co. bieten sich zum Teilen der Videos wunderbar an.

Abbildung 1: fotolia.de ©fizkes (#167550674)
Abbildung 2: fotolia.de ©ilovemayorova (#127546419)
Abbildung 3: fotolia.de ©Raman (#167271689)
Abbildung 4: fotolia.de ©Jacob Lund (#143035671)
Abbildung 5: fotolia.de ©Drobot Dean (#182414038)

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