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S Pen – was steckt dahinter und wer braucht ihn?

Smartphones beziehungsweise Phablets haben ein berührungsempfindliches Display verbaut. Tippt man also mit dem Finger auf eine bestimmte Stelle, dann erkennt die Hardware das und führt den Befehl aus. In diesem Zusammenhang ist dann auch klar: Die Geräte werden in erster Linie mit unseren Fingerspitzen bedient. Dies hat und wird sich wohl so schnell auch nicht ändern, doch trotzdem gibt es Alternativen. Eine davon ist der sogenannte S Pen. Dabei handelt es sich um einen Stift, welcher von Samsung produziert wird. Dieser liegt aber nicht allen Modellen bei, dies sollte man wissen. Der S Pen wurde mit der Zeit zu einem Markenzeichen des koreanischen Konzerns, außerdem klingt der Name interessanter als die herkömmliche Bezeichnung „Stift“. Doch damit nicht genug, der kleine „Stab“ ermöglicht nicht nur die Steuerung des Geräts, dem Nutzer stehen noch weitere Optionen offen.

Samsung Galaxy Note

Wer einen S Pen haben möchte, der muss zu einem Note-Modell von Samsung greifen. Sei es das Note 8, das Note 5 oder das Note 4. Das Unternehmen beschränkt sich bislang auch ausschließlich auf diese Serie, und das hat seinen Grund. In den Anfangszeiten der Note-Reihe waren die Modelle im Vergleich zur Konkurrenz überdurchschnittlich groß. Ein Note-Gerät stand also in erster Linie für ein großes Display und für einen starken Akku. Mit dabei war außerdem immer der S Pen, welcher sich direkt ins Gehäuse einstecken lässt. Dies ist auch heute noch der Fall und eine kleine Besonderheit. Wollte man also damals einen riesigen Bildschirm haben, dann kam man um die Note-Serie nicht herum. Und da die Bedienung auf einer „großen“ Fläche mit einem Stift Sinn machte, hat Samsung es mit dem integrierten Stift probiert. Dies war am Ende erfolgreich und man hat dieses Prinzip beibehalten. Bis heute hat somit jedes Note-Gerät eine große Front und einen S Pen.

Die Details zum kleinen „Stab“

Optisch gesehen gibt es keine großen Unterschiede zu einem normalen Stift. Lediglich der Durchmesser ist kleiner, sodass dieser noch ins Gehäuse passt und nicht zu viel Platz wegnimmt. Die Spitze vorne besteht aus Kunststoff und Samsung liefert in der Regel auch direkt Ersatzminen mit. Sie kann man selbst wechseln und bei Bedarf noch weitere kaufen. Mit jedem neuen Note-Phablet veränderte sich auch der Stift ein wenig, so wurde dieser griffiger oder er arbeitete noch präziser. Der integrierte Button wiederum ist immer geblieben und für die Bedienung unverzichtbar. So lässt sich damit zum Beispiel das Menü vom S Pen aufrufen.

Diese Möglichkeiten hat der Nutzer

Mit dem Stift kann man natürlich in erster Linie sein Phablet bedienen. Man muss also nicht unbedingt den Finger nehmen, sondern kann darauf zurückgreifen. Des Weiteren lassen sich damit beispielsweise auch Notizen in Handschrift erstellen, oder man zeigt auf ein einzelnes Wort und bekommt sofort die passende Übersetzung eingeblendet. Malen ist ebenfalls ein großes Thema, vor allem dank der Präzision und der umfangreichen App sind unter Umständen beeindruckende Ergebnisse möglich. Man sieht also unterm Strich eindeutig: Der S Pen bietet für die richtige Zielgruppe einen echten Mehrwert.

Nicht jeder braucht ihn

Wer sein Gerät beruflich und eventuell kreativ nutzt, der wird den aus Kunststoff bestehenden Stift sicherlich begrüßen. Damit kann man nämlich präziser und zum Teil auch schneller arbeiten. Pflicht ist er aber nicht, vor allem, weil zum Beispiel nicht jeder auf seinem Smartphone/Phablet malt. Pauschal lässt sich nur sagen, dass man vor dem Kauf eines Galaxy Note in einen Shop gehen und selbst testen sollte, ob einem der S Pen zusagt oder nicht. Und selbst wenn es eine Fehlentscheidung war, niemand muss den Stift im Alltag auch tatsächlich verwenden.

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