Die heutige Gesellschaft ist mobiler denn je und will zudem überall Informationen sowie Nachrichten in sich aufsaugen. Wer nicht informiert ist, nimmt auch nicht am gesellschaftlichen Leben teil. Mit einem so genannten "FeedReader" bleibt der Nutzer immer auf dem Laufenden ohne ständig das Netz nach News zu durchstöbern. Mit den kleinen, meist kostenlosen Programmen, lädt der Anwender aktuelle Schlagzeilen unterschiedlicher Medienseiten auf den Rechner.
Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 18.03.2012
Aufstellung gängiger RSS-Reader
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Quelle:Depositphotos
| Website | rss-verzeichnis.de |
Der FeedReader sammelt Nachrichten in den Formaten RSS- oder Atom-Feeds. Die elektronischen Nachrichten aus dem Internet werden von den Betreibern der News-Portale, wie beispielsweise Spiegel Online oder Zeit-Online, kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie verstecken sich hinter URLs, die von der jeweiligen Software dann ausgelesen und im Reader angezeigt werden. Oft wird ein Bild und die Einleitung angezeigt, hin und wieder auch der gesamte Artikel. Der Sammel-Pool gibt meist einen schnellen Überblick zu den abonnierten News und in den meisten Fällen kann der User auch nach Begriffen suchen und filtern. Die besten RSS-FeedReader haben wir für Sie zusammengestellt.
Windows
FeedReader
| Download | feedreader.com |
Der bekannteste RSS-Reader ist der "FeedReader". Der Benutzer muss nach dem abonnieren der Feeds nicht mehr auf die Seiten selbst surfen. Diese werden komplett im Programm angezeigt. Darüber hinaus kann die Software auch mit Podcasts umgehen. Natürlich ist die Software in der ausreichenden Standard-Version kostenlos.
NewsBee
| Download | pcfreunde.de |
Ein weiterer guter Kandidat ist der NewsBee. Auch wenn die Seite des Entwicklers zurzeit nicht erreichbar ist, gibt es genug Seiten, die den vielseitigen Reader als Download anbieten. Der Clou: Lässt man die Nachrichten via Push auf den Rechner kommen, wird durch ein Blinken im Systemtray auf die Neuigkeiten hingewiesen.
Newz Crawler
| Download | newzcrawler.com |
Etwas Umfangreicher gestaltet sich das Arbeiten mit dem Feed- und Blog-Client "Newz Crawler". Er sammelt wie es sich gehört Nachrichten-Content aus jeder RSS-Quelle und besitzt zusätzlich einen WYSIWYG-Editor. Damit kann der Nutzer die Nachrichten editieren und auf das eigene Blog stellen. Sogar eine LiveJournal-API wird unterstützt.
Mozilla Thunderbird
| Download | mozilla.org |
Was viele nicht wissen: Auch der E-Mail-Client Thunderbird, aus dem Hause Mozilla, kann mit den RSS-Formaten sowie Atom umgehen. Dort werden aber die Nachrichten als E-Mails gesammelt. Es könnte also bei einem großen Abonnement sein, dass das Postfach recht schnell zumüllt. Ein richtiges managen der Feeds schafft aber übersichtliche Abhilfe. Nachteil: Das Programm wird mit zunehmenden Add-ons langsamer.
FeedDemon
| Download | feeddemon.com |
Auf dem Markt machen sich aber immer mehr kostenpflichtige Programme breit. Auch weil die Ansprüche der Nutzer stetig steigen und sich damit der Programmieraufwand verstärkt - das kostet halt. Der FeedDemon ist der zurzeit beliebteste Reader unter den kostenpflichtigen. Mit nur einem Klick wird die komplette Seite angezeigt. Nutzt man das Programm auf mehreren Rechnern, synchronisiert sich die Software auf jeden Rechner automatisch. Die Software kosten dafür aber auch 19,99 Dollar.
Empfehlung
Der FeedReader ist in der Welt der RSS- und Atom-Feeds der König. Die Software ist nicht nur leicht zu bedienen, sie läuft auch auf minimalistischen Systemen. Ein einfacher und schnörkelloser Feedreader, der alle üblichen Feed-Formate problemlos auf den eigenen Desktop zaubert. Das Besondere ist zweifelsohne die Unterstützung von Podcasts. Sie werden, wie die Nachrichten selbst, heruntergeladen und dann im Programm selbst gestreamt. Die Software ist für Windows XP, Windows Vista und Windows 7 geeignet. Das Programm unterstützt zudem die Sprachen Englisch, Deutsch sowie Französisch und Spanisch. Das Interface hat gewisse Ähnlichkeit mit dem E-Mail-Client Outlook-Express.
Mac
Gruml
| Download | grumlapp.de |
Der FeedReader Gruml ist nicht nur kostenlos. Der News-Aggregator ist ein unglaublich schlichter Reader mit nur einer Funktion: News-Feeds sauber und zügig anzuzeigen. Kein langes Warten oder lange Startzeiten des Programms selbst. Viele der speziellen Funktionen verstecken sich im Detail und sorgen dafür, dass selbst Anfänger nicht gleich überfordert sind.
Shrook
| Download | downloads.utsire.com |
Auch der Shrook setzt auf ein schlichtes Design. Er hat von allen Readern am meisten vom metallischen Apple-Design. Der Reader unterstützt neben herkömmlichen NewsFeeds auch Social Media wie Twitter und hat eine Schnittstelle für ein Scrapbook-Feature. Er ist zweifelsohne der umfangreichste Reader für den Mac und kann auch mit kostenpflichtigen Programmen mithalten.
NetNewsWire
| Download | netnewswireapp.com |
Für den Mac gibt es leider nicht viele gute kostenlose Programme, die mit RSS und Atom umgehen können. Aber für knapp zehn Euro kann der NetNewsWire aufgespielt werden. Auch er kann auf mehreren Rechnern installiert werden. Über ein eigenes Konto synchronisiert sich die Software dann selbst und übernimmt in Echtzeit die Änderungen. Das klappte im Test allerdings nicht immer zu unserer Befriedigung. Das Besondere: Den reader gibt es auch für das iPhone und das iPad.
Newsfan
| Download | makienterprise.com |
Ebenfalls kostenpflichtig ist der Newsfan. Für den smarten Reader müssen allerdings schon fast 20 Euro hingeblättert werden. Dafür bekommt der User allerdings einiges geboten. Der Aggregator für Mac OS X bietet zum Beispiel eine Watchlist, eine Kategoriensortierung und das Highlight: einen Übersetzer. Dieser übernimmt auf Wunsch die Übersetzung von ausländischen Seiten.
Empfehlung
Für uns ist der Reader Gruml die Nummer 1 unter den Mac-Aggregatoren - auch wenn es sich bei dem Programm noch um eine Beta-Version handelt. Gruml entfaltet seine Stärken gerade mit dem Google Reader. Die dort hinterlegten Feeds werden in Echtzeit aktualisiert. Ebenfalls ist eine Schnittstelle integriert, die es ermöglicht, heruntergeladene News auf den eigenen Blog zu posten. Was ebenfalls gefällt sind die News-Ordner. Anwender entscheiden, ob sie den Nachrichten noch zusätzlich Tags anheften wollen. Diese werden dann zusätzlich gefiltert.
Linux
Liferea
| Download | liferea.sourceforge.net |
Das Schöne am Betriebssystem Linux ist, dass die Gemeinde den Open-Source-Gedanken verfolgt. Kostenlos ist Trumpf - spenden erlaubt. Den Anfang macht der Reader Liferea. Der Unterschied zu vielen anderen Linux-Varianten: Es werden nach der Installation keine zusätzlichen Bibliotheken benötigt. Letztere sind ohne Fachwissen nicht ins System zu integrieren. Wie es sich für Linux gehört kann die Software via Paketmanager oder über die Konsole (Kommandozeile) installiert werden.
Snownews
| Download | kiza.kcore.de |
Für Profis mit der Kommandozeile und für die Nutzer, die es schnell und "sehr" einfach mögen ist der Snownews genau das Richtige. Der minimalistische Text-Reader macht nicht viel her, kann mit keinen Grafiken umgehen - was zählt sind die reinen Fakten der News selbst. Dennoch kann der Reader technisch mehr, als jeder andere hier vorgestellte FeedReader. Wie "fast" alle textbasierten Reader kann auch Snownews auf eigene Server umgeleitet werden. Fehlermeldung werden anhand der Nummer von der Konsole interpretiert und selbst Proxies sind für den kleinen Racker kein Problem. Anfänger werden ihn allerdings nicht bedienen können.
Straw
| Download | freshmeat.net |
Straw ist ein FeedReader für Nutzer mit dem GNOME-Desktop. User abonnieren ihre gewünschten Nachrichten, Blogs und Podcast-Feeds kinderleicht. Der Anwender kann dabei entscheiden, ob er die News online oder lieber offline lesen möchte. Seine Stärken liegen eindeutig in der Usability, die leider bei vielen Linux-RSS-Readern fehlt. Die Software ist in Python geschrieben.
Syndigator
| Download | sourceforge.net |
Syndigator ist ein RSS-FeedReader der auf GTK2 basiert. Er integriert ein wenig das, was die meisten Reader vermissen lassen: Das Gefühl durch ein Magazin zu blättern. Mit einem Klick blättert der Nutzer von einer News zur nächsten. Auch der Syndigator verfügt über das Feature Srapbook. Damit ist eine langfristige Speicherung der Seiten möglich - "alle" Inhalte werden dabei heruntergeladen, inklusive Bilder.
Empfehlung
| Download | rssowl.org |
Die Redaktion empfiehlt RSSOwl. Es handelt sich dabei um einen freien und mächtigen Newsfeed-Reader. Mit RSSOwl kann der Anwender Nachrichten sammeln, organisieren und im Nachhinein durchsuchen. Das Interface ist dank der breiten OS-Aufstellung (Windows, Mac, Linux) sehr schön gelungen. User können den Reader gleichzeitig als Browser nutzen, mit Tabs arbeiten, Nachrichten in Gruppen einteilen, den News Keywords anheften und das Beste: Über den integrierten Filter kann jeder Regeln erstellen und so unerwünschte Themen in den Papierkorb verschieben. Aber auch Social Media darf nicht fehlen. SSOwl kennt eine Reihe von Communities wie Delicious und Technorati.
Mobil/iPad
Für den Mobilen Einsatz empfiehlt es sich den Google Reader zu wählen. Dieser ist gerade über die unterschiedlichsten Apps und im Browser selbst sehr einfach zu bedienen und zu integrieren. Man gibt meist nur die Account-Daten von Google an, die Synchronisation der jeweiligen App passiert automatisch. Der Google Reader ist recht einfach zu handhaben. Auch dort sind Gruppierungen, Filtermöglichkeiten und andere Features möglich und natürlich ist die Anwendung kostenlos. Der Anwender benötigt lediglich eine Google-E-Mail. In Sachen Apps gibt es mehrere gute Applikationen, die gerade durch die Schlichtheit überzeugen können. Das Prinzip: Am Rechner werden die Feeds in den Google Reader eingegeben, die App braucht über die Synchronisation die Nachrichten nur noch abzurufen. Für das iPhone und Android gibt es sogar eine App von Google. Doch richtig lesen kann man auf den Smartphones nicht wirklich lange. Ein Tablet ist da schon besser für geeignet.
| Download | ax.itunes.apple.com |
Der RSS-Reader vereinigt Eleganz mit Nutzen auf eine Art, die es kein zweites Mal gibt. Er passt einfach zum iPad. Die App ist kostenlos und das Blättern macht einfach nur Spaß. Neben Google, kann der Anwender natürlich auch andere Feeds einbinden. Die Übersicht ist über die Einteilung in Quadraten immer gegeben. Twitter ist selbstverständlich integriert - aber auch Notizen direkt in den Google Reader sind kein Problem. So macht Lesen auf dem iPad Spaß und hat zudem auch noch Stil.












