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Warum ein Speicherkartenslot bei Smartphones Vorteile hat

Ein Smartphone ist vom Prinzip her wie ein Computer aufgebaut. So verfügt dieses unter anderem über einen Prozessor, über einen Arbeitsspeicher und über einen internen Speicher. Auf diesen landen sowohl das Betriebssystem als auch die persönlichen Daten (wie zum Beispiel Bilder und Apps). Die Technik hinter diesem Speicher ist aber eine andere, so haben PCs eine Festplatte/SSD und Smartphones einen Flashspeicher. Ein Unterschied ist auch, dass man den Computer mit nur wenigen Handgriffen mit einer größeren Festplatte/SSD aufrüsten kann, beim Handy gelingt dies nicht. Der interne Speicher ist fest verbaut und lässt keinen Austausch seitens des Nutzers zu. Dafür besteht aber eine andere Möglichkeit, nämlich die Aufrüstung mittels Speicherkarte. Doch Vorsicht, nicht jedes Handymodell hat einen entsprechenden Slot, man muss sich also vor dem Kauf darüber informieren. Die besten Beispiele bieten die Platzhirsche Apple und Samsung. Während kein einziges iPhone über einen SD-Kartenslot verfügt, ist es bei den meisten Smartphones aus dem Hause Samsung der Fall. In der Praxis hat die Speicherergänzung mittels Speicherkarte definitiv Vorteile, doch man muss auch auf bestimmte Punkte achten.

Die richtige Karte wählen

Heutzutage kommen ausschließlich microSD-Speicherkarten zum Einsatz. Dabei handelt es sich um den kleinsten Formfaktor, den es in verschiedenen Größen gibt. So hat der Käufer unter anderem die Wahl zwischen 8, 16 oder auch 32 GB. Die kleinen Chips werden dabei in Leistungsklassen unterteilt, diese sollten auch nicht unterschätzt werden. Arbeitet nämlich eine Karte zu langsam, dann beeinträchtigt es die Performance und es kommt zu Leistungseinbrüchen. Vor allem bei teuren Handymodellen sollte man auch zu einer entsprechend schnellen Karte greifen. Alles andere wäre eine unkluge Investition, auf Dauer gesehen hätte man auch keine Freude damit.

Die Vorteile

Der größte Vorteil liegt darin, dass sich die Karte jederzeit entfernen und wieder einsetzen lässt. Natürlich nicht zum Spaß, sondern wenn das Smartphone einen Schaden aufweist. Beispiel: Das Gerät fällt einem auf den Boden und der Bildschirm wird beschädigt. Dieser lässt sich nicht mehr bedienen und es müsste eine teure Reparatur erfolgen. Die Entscheidung darüber ist erst mal nicht so wichtig, mehr Bedeutung haben in so einer Situation die persönlichen Daten, die sich nicht mehr sichern beziehungsweise auf den PC übertragen lassen. Das heißt, sie sind entweder verloren oder man nimmt die kostspielige Reparatur in Kauf. Bei einer eingesetzten microSD-Karte sieht es anders aus, sie kann einfach herausgenommen und in den PC oder in das neue Handy eingesetzt werden. Die Daten sind da und es geht nichts verloren. Voraussetzung ist natürlich, dass man die Daten (wie Bilder und Songs) von Haus auf der Speicherkarte lagert.

Ein weiterer Vorteil ist die bequeme Speichererweiterung. Bei Smartphones mit 8 oder 16 GB kann es unter Umständen schon mal knapp werden, schließlich braucht nicht nur das Betriebssystem Platz, auch die Apps erhalten Updates und benötigen mehr Speicher. Man muss allerdings darauf achten, mit welchen Kapazitäten das Handy zurechtkommt. Grundsätzlich sollte es aber bei 32 oder 64 GB keine Probleme geben.

Zu guter Letzt ist auch noch die weite Verbreitung ein Vorteil. Alle Hersteller nutzen den gleichen Typ (microSD), man muss sich also keine Gedanken über die Kompatibilität machen. In der Regel passt jede Karte in ein anderes Gerät mit einem microSD-Slot.

Fazit

Wer auf seinem Smartphone wichtige Daten hat, der sollte ganz klar eine Speicherkarte verwenden. Sollte es nämlich wirklich zu einem Sturz kommen und es lässt sich nicht mehr bedienen, dann sind zumindest die Daten nicht verloren. Eine Alternative wäre die Cloud, doch diese Methode erfordert eine Internetverbindung und man muss seine Daten einem Hersteller wie Microsoft, Google oder Apple anvertrauen.