Ihre Experten für neue Medien

Bekannt ausBekannt aus dem ZDF, BR und Antenne Bayern

Was sind die häufigsten Smartphone-Defekte?

Smartphones sind überall, so gut wie jeder hat eines. Ist auch gar nicht mehr so einfach, ein „Feature Phone“ zu kaufen. Aber mit der schönen neuen Technik-Welt kommen auch neue Gefahren, denn Smartphones sind lange nicht mehr so robust wie die guten alten Handys, die vor über 10 Jahren noch absolut gängig waren. Viele Schwachstellen, die primär aber dem Design dienen, sind mittlerweile serienmäßig an Bord.

Der Klassiker: Defekter Bildschirm

Mit großem Abstand am häufigsten ist der Bildschirm kaputt. Das geschieht in der Regel durch einen Sturz auf den Boden, oftmals auf Asphalt oder Steinplatten. Der Smartphone-Bildschirm ist dabei besonders anfällig, weil die gesamte Front aus Glas besteht und das ist spröde. Außerdem steht es unter Spannung. Es genügt also schon, wenn das Smartphone auf die Seite kracht, die die Spannung erhöht, das Glas gibt nach und das „Spinnennetz“ ist perfekt.

Andererseits hat man kaum eine andere Wahl als Glas. Denn Glas ist hart genug, um nicht in der Tasche zu zerkratzen, was bei den hohen Bildschirmauflösungen wichtig ist. Außerdem werden Smartphones per Toucheingabe verwendet, d.h. das Glas sollte sich glatt anfühlen.

Dicht gefolgt vom Glas folgt der Bildschirm an sich. Die meisten basieren auf LCD oder OLED und sind per se nicht sehr sturzempfindlich, aber die Verbindungen können es sein. Auch hier ist ein Sturz also eine häufige Ursache, wenn der Bildschirm nichts mehr zeigt.

Akku defekt

Auf Platz 3 folgt der Akku. Hier gibt es kaum einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Aufkommen von Smartphones und einer schlechteren Qualität. Wohl aber war es bei so gut wie allen klassischen Handys (und frühen Smartphones) möglich, den Akku selbst zu wechseln. Das ist heute nur noch selten der Fall. Der Akku stellt dem Gerät Strom über chemische Reaktionen bereit und verschleißt mit der Zeit, d.h. die Stromversorgung wird schlechter. Früher oder später steht man also vor der Wahl, sich ein neues Smartphone anzuschaffen oder den Akku zu tauschen. „Dank“ Spezialschrauben und dem nicht freien Verkauf von Ersatzteilen ist das aber gar nicht so einfach.

Wie läuft eine Reparatur ab?

In jedem Fall kann man das Smartphone reparieren lassen und zwar nicht unbedingt beim Hersteller. Es gibt verschiedene Werkstätten, etwa die Smartphone Reparatur doc-phone.de. Dort wird das Smartphone zunächst einmal untersucht, was tatsächlich kaputt ist. Denn das ist nicht immer so offensichtlich wie bei einem gesprungenen Glas. Anschließend folgt ein Kostenvoranschlag und wenn der Auftrag zur Reparatur erteilt ist, beginnt die Verarztung.

Die Preise dafür variieren je nach Defekt. Ein Akku ist meist günstiger zu wechseln als ein ganzer Bildschirm. Ob sich das für das Smartphone lohnt, hängt stark vom Alter ab – aber das ist wie so häufig eine andere Frage.

Was Sie auch zum Thema interessieren könnte

Ratgeber