Hardware
SIM Karte

Die Abkürzung SIM bedeutet "Subscriber Identity Module". Mit der SIM-Karte wird das Mobiltelefon oder das UMTS-Modul einem Nutzer zugeordnet. Mithilfe einer veränderbaren PIN kann der Anwender das Gerät außerdem vor unbefugten Zugriff schützen. Der Chip ist ein kleiner Prozessor mit integriertem Speicher, der neben der Identifikation des Teilnehmers auch Daten zum Guthaben bei Prepaid-Karten und Telefonkontakte enthalten kann.
Im so genannten "SIM Toolkit" können auch Programme wie beispielsweise die Identifikation der Home Zone der Mobilfunkanbieter gespeichert werden. Anfangs hatten SIM-Karten mit etwa 85 mal 54 Millimetern die Größe einer Kreditkarte. Mit der Einführung des D-Netzes wurden die Karten auf 25 mal 15 Millimeter verkleinert. Mit der Einführung des Apple iPad und iPhone 4 hat es auch die microSIM nach Deutschland geschafft. Sie ist nur noch 15 mal 12 Millimeter groß und erhielt 50 Prozent mehr Speicherplatz.
Mobiles Internet nur mit SIM-Karte
Hauptsächlich findet die SIM-Karte ihren Einsatz in Mobiltelefonen und Smartphones. Für den Zugang zum mobilen Internet ist sie jedoch auch in Surfsticks, UMTS-Karten und UMTS-Router erforderlich. Einige Notebooks und viele Netbooks und Tablet-PCs verfügen zudem über ein eingebautes UMTS-Modul mit Steckplatz für eine SIM-Karte.
So können Sie mit vielen Netbooks der Marken Lenovo, Samsung, LG, MSI, Asus und Medion auch ohne einen zusätzlichen Surfstick im mobilen Internet surfen. Viele Hersteller von Notebooks und Subnotebooks sind ebenfalls dazu übergegangen, vereinzelte Modelle mit einem UMTS-Modul auszustatten. So unterstützt etwa das Lenovo ThinkPad X100e NZZ27GE und NTS5GGE sowie das Dell Vostro 3300 N33052 UMTS ein eingebautes UMTS-Modul.
Tablet-PCs nicht nur für unterwegs
Die Hersteller von Tablet-PCs stellen oftmals den Käufer vor die Wahl, ob er ein Gerät mit oder ohne UMTS-Unterstützung kaufen möchte. So gibt es das Apple iPad und das WeTab jeweils in einer WLAN- und einer UMTS-Ausführung. Das Samsung GalaxyTab ist hingegen nur in einer 3G-Ausführung erhältlich. Andere Hersteller wie zum Beispiel Archos verzichten vorerst noch auf UMTS.