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Wie sicher ist PayPal?

Das Online-Zahlungssystem PayPal wirbt mit dem Slogan „Sicherererer“. Das Prinzip ist denkbar einfach: PayPal fungiert als Schnittstelle, also als Treuhänder, zwischen einem Käufer und Verkäufer. Der Verkäufer kann sichergehen, sein Geld, der Käufer, seine Ware zu bekommen. Dennoch: Einige Regeln sollten eingehalten werden, damit PayPal tatsächlich „sicherererer“ ist.

Sicherheitssystem von PayPal: Geschützte Kontodaten

Zweifelsfreier Vorteil von PayPal ist: Ihre Kontodaten werden nicht an den Verkäufer übermittelt. Sie verzichten auf Lastschriften, Online-Überweisungen und Kreditkartenabrechnungen und der Verkäufer sieht nur Ihre bei PayPal registrierte E-Mail-Adresse. Ihre Kontodaten sind ausschließlich bei PayPal selbst hinterlegt.

PayPal-Käuferschutz

Im Rahmen des Käuferschutzes werden der volle Kaufpreis und die angefallenen Versandkosten zurückerstattet, falls die Ware fehlerhaft ist, nicht der Beschreibung entspricht oder nicht verschickt wurde. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie der PayPal-Käuferschutz funktioniert, hat PayPal auf seiner Website hinterlegt.

Sicherheitsschlüssel von PayPal

Neben dem Passwort empfiehlt PayPal den Sicherheitsschlüssel, der jedes Mal einen neuen Zahlencode mit sechs Stellen erzeugt, der beim Einloggen angegeben wird. Nur einmal gültig, kann sich kein Dritter ungewollt ins Konto einloggen.

Kundenservice-PIN fürs Telefon

Um Account-Detailfragen telefonisch zu klären, nutzen Sie eine PIN. Eine einmalige PIN können Sie in Ihrem Konto unter „Kontakt“ einsehen („Rufen Sie uns an“). Ihre persönliche Kundenservice-PIN rufen Sie unter „Mein Profil“ bei „Kundenservice-PIN“ auf.

Goldene Sicherheitsregeln für PayPal

Die Sicherheiten, die PayPal verwendet, entsprechen aktuellen Standards. Nichtsdestotrotz schadet es nicht, selbst einige Punkte zu beachten:

  • Nutzen Sie alle angebotenen Sicherheitstools wie auch den Sicherheitsschlüssel und die Kundenservice-PIN.
  • Bestätigen Sie Ihr Bankkonto nach Ihrer Kontoeröffnung bei PayPal, damit das Zahlsystem Ihre E-Mail-Adresse mit Ihrem Bankkonto verknüpfen kann.
  • Nutzen Sie den PayPal-Käuferschutz: Melden Sie Konflikte mit Verkäufern 45 Tage nach dem Kauf. Kann das Problem nicht geklärt werden, können Sie PayPal binnen 20 Tagen die Klärung überlassen.
  • Behandeln Sie Ihren Account-Zugang vertraulich: Geben Sie Ihr Kennwort nicht weiter.
  • Wählen Sie ein sicheres Passwort. Zahlreiche User neigen dazu, ein Masterpasswort für (fast) alle Online-Services zu verwenden – bei PayPal geht es um Ihr Geld. Denken Sie sich ein sicheres Passwort aus, das Sie nirgendwo anders nutzen.
  • Fallen Sie nicht auf gefälschte Mails rein: Phishing ist eine gängige Betrugsmethode geworden. Werden Sie aufgefordert, Passwort-, Kreditkarten- oder sonstige Daten irgendwo zu hinterlegen, gehen Sie nicht darauf ein. PayPal wird nie nach Ihren Daten und PINs fragen.
  • Surfen Sie sicher: Kontrollieren Sie in Online-Shops, ob diese seriös sind.
  • Waren Sie in einer Website eingeloggt, loggen Sie sich am Ende Ihres Besuchs wieder aus. Gerade an öffentlichen Rechnern, etwa wenn Sie in einem Internetcafé unterwegs sind, ist das wichtig.
  • Aktuelle Software schützt: Sowohl Ihr Browser als auch Ihr Virenschutzprogramm sollte immer auf dem neuesten Stand sein.