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Verwirrungen um das StudiVZ

Immer wieder hörte man negative Schlagzeilen in den Medien. Regelrechte Skandale sollten angeblich in der Geschichte des StudiVZ aufgetreten sein. Einem Medienbericht zufolge wollten die Betreiber des Social Networks StudiVZ persönliche Daten an Dritte verkaufen und somit einen enormen Gewinn erwirtschaften. Anlass für diese immer wieder kursierenden Gerüchte sind die geänderten Geschäftsbedingungen, denen alle StudiVZ-Mitglieder zustimmen mussten.

Die Aufregung sei vollkommen grundlos, meinte ehemaliger StudiVZ-CEO Marcus Riecke. Er behauptete, dass die Benutzerdaten auf keinen Fall an Dritte verkauft wurden oder jemals verkauft werden. Alle persönlichen Daten sind absolut sicher, jeder sollte sich jedoch im Klaren sein, dass theoretisch jeder angemeldete Nutzer sich die Bilder ansehen kann, wenn man dies nicht wünscht, kann man dies einfach abstellen.

Wie wird das StudiVZ eigentlich finanziert? Natürlich gibt es zum einen Sponsoren und Partnerprogramme, die das Online-Netzwerk am Leben halten. Sicherlich ist jedem auch die Werbung aufgefallen, die oben und rechts angezeigt wird. Komisch nur, dass diese Werbung genau den persönlichen Interessen entspricht. Diese Art von Werbung nennt sich zielgerichtete Werbung. Das heißt, dass alle Angaben wie Alter, Geschlecht, Wohn- und Studienort sowie Studienfach automatisch analysiert werden und für die Werbung auf StudiVZ eingesetzt werden.

Wie sicher ist das StudiVZ eigentlich? Natürlich ist man nirgendwo sicher, das mann man knallhart sagen. Wer im Internet etwas Preis gibt, der muss immer damit rechnen, dass andere Zugriff auf diese Dateien haben. Natürlich sind die Passwörter und die E-Mail Adresse geschützt und nicht von anderen Nutzern sichtbar, aber ob diese nicht wirklich an andere Unternehmen weitergegeben werden, weiß ich nicht. Ich persönlich habe jeden Tag mehr als 50 Spam-Mails, die ich vor der Anmeldung mit Sicherheit nicht in dieser Menge in meinem Spam-Ordner vorfand. Ganz sicher kann man sich eben nicht sein.

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