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Das neue Surface Pro 9 von Microsoft: x86 oder ARM?

Microsoft Surface Pro

Microsoft hat das neue Surface Pro 9 vorgestellt. Das Pro 9 löst sowohl das Microsoft Surface Pro 8 als auch das Pro X ab. Ab dem 08.11.22 wird das Pro 9 erhältlich sein. Die Preise starten bei 1.299 Euro.

Das neue Surface Pro 9

Das Microsoft Surface Pro 9 ist das neueste Modell der Surface Reihe von Microsoft. Die Geräte zeichnen sich durch eine hohe Variabilität aus. Sie können sowohl als Tablet, als auch als Laptop verwendet werden. Im Tablet-Modus erfolgt die Eingabe dank des Touchscreens mit dem Finger oder einem Stift. Schließt man die Tastatur an, hat man im Handumdrehen einen vollwertigen Laptop.

Der Nachfolger des Pro 8 kommt in zwei Versionen. Einmal mit Intel-Prozessoren der 12. Generation auf Basis der x86-Architektur. Zum anderen mit ARM-Chips von Qualcomm. Die etwas in die Jahre gekommene x86-Architektur ist Intels Standard-CPU. Mittlerweile läuft ihr die modernere, stärkere und effizientere ARM-Plattform den Rang ab. Bei einem Kauf des neuen Surface Pro 9 müsst ihr aufpassen. Äußerlich sehen die Modelle gleich aus. Lediglich im Konfigurationsprozess könnt ihr zwischen alter und neuer Architektur auswählen.

Die Leistung des Surface Pro 9

Die Intel-Version kommt mit einer i5- oder i7-CPU der 12. Generation. Die Anzahl der CPU-Kerne wurde deutlich erhöht. Statt vorher 4, gibt es nun 10 Kerne. Davon sind zwei auf Performance und acht auf Effizienz ausgelegt. Beim Arbeitsspeicher wird ein breites Spektrum von 8 bis 32 GB LPDDR5-RAM angeboten. Die SSD-Speicherkarte lässt sich zwischen 128 GB und einem Terabyte in den gängigen Größen konfigurieren.

Das ARM-Surface trägt den Namenszusatz 5G. Auf Basis des Snapdragon 8cx Gen 3 von Qualcomm verbaut Microsoft die SQ3-CPU. Vier Cortex-X1 und weitere vier Cortex-A78-Kerne sorgen für eine deutliche Leistungssteigerung als noch beim Surface Pro X. Zudem hat das Surface Pro 9 mit ARM einen Mobilfunkchip. Über 5G lässt sich damit schnell unterwegs arbeiten. Der RAM beträgt maximal 16 GB, die SSD kommt in der höchsten Konfiguration auf 512 GB. Die Limitierung gegenüber der Intel Version wird durch den Speicher-Controller notwendig.

Preise und Verfügbarkeit

Die beiden Modelle kommen am 08. November auf den Markt. Das Intel-Modell wird bei 1.299 Euro starten, die ARM-Version bei deutlich teureren 1.659 Euro.