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On-Demand Videos boomen

Der Videomarkt im Internet erlebt einen regelrechten Boom, wie der Bundesverband audiovisueller Medien aktuell meldet. Demnach nutzen immer mehr Menschen die Möglichkeit, Filme über das Internet nach Hause zu holen. Ein Marktzweig blüht nun endlich richtig auf.

Die Zahl der digitalen Filmkäufe ist wiederholt deutlich gestiegen. Egal ob Videoload, iTunes oder eines der vielen weiteren Online-Videoportale. Alle haben im Jahr 2011 einen kräftigen Zuwachs verzeichnet.

Rund 43 Prozent Wachstum

Lagen die Verkaufszahlen im Jahr 2010 noch bei 2,9 Millionen, stiegen sie 2011 auf satte 4,2 Millionen an. Prozentual ausgedrückt entspricht das einem Wachstum von 43 Prozent. Nicht minder erfolgreich war der digitale Filmverleih. Hier betrug das Wachstum sogar 55 Prozent. Insgesamt wurden 9,4 Millionen Filme "vermittelt".

Videotheken auf der Verliererseite

Während die Betreiber der Online-Plattformen einen beachtlichen Zuwachs verzeichnen konnten, gab es aber auch Verlierer. Konkret die unzähligen Betreiber von Videotheken. So wurden 95,5 Millionen physische "Bildtonträger" verliehen. Sechs Prozent weniger als noch 2010.

Den Schuldigen für diesen Trend hat man auch bereits auserkoren. Namentlich sollen es die abertausenden Nutzer illegaler Online-Streamingangebote sein. Dass das Wachstum der legalen Angebote damit zu tun haben könnte, verneint man.

Ende physischer Datenträger noch fern

Trotz des spürbaren Rückgangs bei den physischen Verleihmedien ist deren Ende noch lange nicht erreicht. Spezifische Datenträger wie etwa die Blu-Ray Disc konnten einen deutlichen Zuwachs von 41 Prozent verzeichnen.

Die DVD musste hingegen einige Prozentpunkte einbüßen. Sie fiel auf rund 101 Millionen verkaufte Einheiten. Von einem baldigen Ende kann also eigentlich keine Rede sein.

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