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Web Patrol – Die Polizei kommt ins Internet

Die Erfindung des Internets kann sicherlich nicht hochgenug gelobt werden, denn die heutige Gesellschaft kommt ohne E-Mail Kommunikation, schnelle Informationsbeschaffung und einfachen Datenaustausch nicht mehr aus. Trotz vieler positiver Aspekte wird das weltweit verfügbare Netz aber auch immer mehr für kriminelle Handlungen benutzt. Ob pornographische, pädophile, islamistische oder extremistische Inhalte, in Deutschland wird der Zugang ins Internet nicht gefiltert. So kann es kommen, dass Personen ein leichtes Opfer für Internetkriminelle werden.

Den deutschen Behörden ist klar, in der heutigen Immer-Online-Gesellschaft muss für Sicherheit im Netz gesorgt werden. "Um die Internet-Kriminalität in den Griff zu bekommen und die Sicherheit für die Nutzer zu erhöhen, schlagen wir ein Notrufsystem im Internet, eine 110 im Netz, vor", sagte Klaus Jansen, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Kriminalbeamter, der Rheinischen Post. (Quelle: internetworld.de)

Dieses System sieht eine zusätzliche Schaltfläche im Browser vor. Sollte man beim Surfen nun auf kriminelle Inhalte, Suizid/Amoklauf Ankündigungen oder sexuelle Belästigungen stoßen, kann man den 110-Knopf drücken. Automatisch wird ein Screenshot der Seite erstellt und zusammen mit der Internetadresse an die Clearingstelle der Polizei übermittelt. Hier werden weitere, notwenige Schritte in die Wege geleitet. Zusätzlich soll ein Web-Portal für Fragen rund um die Sicherheit im Internet geschaffen werden.

Das Konzept von Web Patrol ist sofort umsetzbar, nun muss die Bundesregierung entscheiden. Das Projekt wird unter anderem vom Fraunhofer-Institut, der Deutschen-Hochschule der Polizei, sowie Microsoft und vielen mehr unterstützt.