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Wechsel: PC-Ware wird zu Comparex

Still und heimlich wurde aus dem Unternehmen PC-Ware das riesige Comparex. Der IT-Dienstleister hat sämtliche seiner Tochtergesellschaften in 28 Ländern unter den neuen Namen gesetzt. Laut des Unternehmens, folgt man dem Kundenwunsch: Dienstleistungen aus einer Hand, bei flexibler Infrastruktur.

Bereits im Mai wurde damit begonnen, das Unternehmen einem Facelifting zu unterziehen. Diese erste Umsetzung beinhaltet bis zum Herbst 2011 die Namensänderung aller Landesgesellschaften. Innerhalb der nächsten drei Jahre, soll das gesamte Portfolio auf das neue Unternehmen getrimmt sein. Der Dienstleister will in dieser Zeit ein großes Angebot stellen, welches unter anderem das Zusammenführen von Mainframe-Rechenzentren und allgemeinen Server-Clients beschreibt. "Die IT-Realität" soll auch bei Comparex eingeführt werden.

Rekordumsatz

Aber auch die Beschaffung von Software und ein Vertrieb dieser mit Lizenzmanagement soll im Angebot sein. Und damit man motiviert in die kommenden drei Jahre geht, veröffentlichte das Unternehmen die Zahlen des Geschäftsjahres 2010/2011. Der Gesamtumsatz stieg nach eigenen Angaben um 17,1 Prozent. Das sind mal eben 975 Millionen Euro. Die schon fast vollzogene Kapitalerhöhung wird auf 149 Millionen Euro geschätzt - also zusätzliches Geld für Investitionen. Das Eigenkapital liegt bei zirka 43,6 Prozent.

Zwei Milliarden-Marke angepeilt

Gegenüber Silicon sprach der Vorstandsvorsitzende, Klaus Elsbacher von einem Riesengewinn: "Unser Ziel ist es, unseren Umsatz in den nächsten drei Jahren auf 2 Milliarden Euro zu verdoppeln." Das Unternehmen will demnach weiter expandieren und gerade die Sparten Software, Consulting und Services ausbauen und international positionieren.