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Das iPhone 14 Pro mit Dynamic Island

iPhone mit bisheriger Notch

Auf seiner traditionellen September Keynote hat Apple 2022 neben den neuen iPhones, den neuen AirPods Pro 2 und neuen Apple Watch Modellen auch die nächste Reihe der Pro iPhones vorgestellt. Während die Basismodelle lediglich leicht überarbeitet wurden, haben das iPhone 14 Pro und das iPhone 14 Pro Max eine große Neuerung auf der Vorderseite des Geräts erhalten: Dynamic Island.

Dynamic Island – Was ist das?

Als Apple die Bezeichnung Dynamic Island zum ersten Mal erwähnt hat, haben viele wahrscheinlich an Urlaub auf einer sonnigen Insel gedacht. Aber nein, Dynamic Island ist nicht die Südseeinsel für den nächsten Aktivurlaub und auch nicht ein Ort irgendwo in Kalifornien, nach dem das für Herbst erwartete nächste Update von macOS benannt wird. Dynamic Island ist die neue Bezeichnung der Notch in Apples Pro iPhones.

Die Geschichte der Notch

2017 hat Apple zum ersten Mal ein Smartphone vorgestellt, welches zum einen ohne den typischen Home-Button auskommen musste und zum anderen ein edge-to-edge Design hatte, zu deutsch: Ein Display, welches sich über das komplette Gerät zieht. Das hatte zwei Folgen:

  • Der im Home Button integrierte Fingerabdrucksensor (TouchID) musste ersetzt werden.
  • Die Selfie-Kamera hatte keinen Platz mehr, da nun überall Display ist.

Apples Lösung? Sowohl die Sensoren für FaceID, dem Nachfolger von TouchID, um das iPhone sicher zu entsperren, als auch die Frontkamera haben einen Platz in einer Einkerbung am oberen Rand des Displays bekommen. Die Notch war geboren. Diese schwarze Ausbuchtung hatte von Beginn an Fans und Hater. Andere Hersteller zogen über die Notch her, nur um sie kurz darauf zu kopieren. Mittlerweile ist sie aus den meisten Smartphones wieder verschwunden, Fingerabdrucksensoren oder Kameras unter dem Display sei Dank. Nur bei Apple blieb sie nahezu unverändert genau 5 Jahre, bis man jetzt also Dynamic Island vorstellte.

Wie funktioniert Dynamic Island?

Dynamic Island ist eine Kombination aus Hardware und Software. Eine schwarze Ausbuchtung haben die iPhone Pro Modelle nach wie vor, irgendwo müssen Kamera und FaceID ja unterkommen und die „Unter-dem-Display-Technologie“ ist noch nicht weit genug, um Apples Ansprüchen zu genügen. Diese schließt nun aber nicht mehr am oberen Displayrand ab, sondern liegt wie eine Pille darunter. Darum herum kreiert Apple nun mittels Software ein Erlebnis, welches aus der lästigen Notch ein Feature macht. Links und rechts neben der pillenförmigen Dynamic Island können Symbole angezeigt werden. So werden Navigationsansagen, laufende Timer, Musik und Anrufe sowie Benachrichtigungen diverser Modi oder verbundener AirPods um die pillenförmige Dynamic Island herum platziert. Der Platz, der vorher als verschwendet angesehen wurde, ist nun eine Mischung aus Anzeige und App-Switcher geworden, denn durch Antippen oder langes gedrückt halten lassen sich die Apps hinter den genannten Funktionen öffnen und wechseln – und das jederzeit, egal in welcher App man sich gerade befindet. Das funktioniert nicht nur mit hauseigenen Apps wie Apple Music, sondern auch mit Drittanbieter-Apps wie Spotify und in Zukunft hoffentlich noch vielen weiteren.

Dieses Feature wird nicht der einzige Grund sein, warum das neue iPhone 14 Pro und das iPhone 14 Pro Max derart bei uns im Preis gestiegen sind. Inflation, Rohstoffmangel und der schwache Euro tragen dazu bei, dass die Basisausstattung statt 1.150€ beim Vorgänger nun 1.299€ kostet. Um das bezahlen zu können muss man entweder gut verdienen, geerbt oder im Online Casino ohne deutsche Lizenz ordentlich abgeräumt haben.

Vorläufiges Fazit zur Dynamic Island

Bis man das Gerät selbst in der Hand gehalten hat oder Reviews den Eindruck bestätigen können, wirkt die Dynamic Island wie der nächste große Wurf Apples, den andere Hersteller sicherlich nachahmen werden. Die Verbindung aus Hard- und Software ist in dieser Form einzigartig und bietet Spielraum für jede Menge Innovationen.