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Den Beruf als E-Sportler unter die Lupe genommen

Die meiste Zeit am Tag mit Zocken verbringen und dabei auch noch das Geld für den Lebensunterhalt verdienen, eine echte Traumvorstellung oder? Dank E-Sport ist es aber kein Wunschdenken mehr, sondern man kann tatsächlich E-Sportler werden. Man spielt also online gegen andere und benötigt dafür „nur“ eine passende Gaming-Ausstattung. Bei einem PC muss dieser natürlich genug Leistung aufweisen, es geht aber natürlich auch mit einer Spielkonsole (PlayStation und Xbox). Auch steht es einem frei, ob eine Karriere alleine oder im Team angestrebt wird. An der Auswahl an Spielen wird es nicht scheitern, so stehen unter anderem „Dota 2, „League of Legends“ und „Call of Duty“ zur Auswahl.

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Es finden auch Turniere statt

Zunächst sei erwähnt, dass sich der E-Sport ständig weiterentwickelt. Wird zum Beispiel im Internet nach Begriffen wie „Online Poker Deutschland E-Sport“ gesucht, dann werden einige Artikel sichtbar, die über Poker als E-Sport schreiben. Sollte es tatsächlich dazu kommen, dann wird es auch dafür Turniere geben. Diese sind für einen E-Sportler auch immer das Highlight im Jahr, denn diese finden in der Regel nicht zu Hause beziehungsweise über das Internet statt, sondern man trifft sich vor Ort auf einem dafür ausgelegten Gaming-Event. Es klingt vielleicht komisch, doch es handelt sich dann um ein Großereignis. Die Veranstaltung wird von Moderatoren begleitet und auch diverse Lichteffekte und ein lautstarkes Publikum dürfen nicht fehlen.

Erfolgreiche E-Sportler stehen außerdem finanziell nicht unbedingt schlecht da. Ein Turniersieg in „Dota“ (ein Action-Strategiespiel) kann ein paar Millionen Dollar bedeuten, es ist auch kein Schreibfehler. Natürlich muss für so einen Erfolg hart trainiert werden, es kann jedoch klappen. Vor allem darauf bezogen, weil viele nichts mit dem E-Sport anfangen können und es für eine Zeitverschwendung halten. Doch so ist es nicht, da es von Jahr zu Jahr zu einem immer größeren Trend geworden ist.

Wie wird man E-Sportler?

Eine klassische Ausbildung gibt es dafür nicht. Theoretisch kann jeder E-Sportler werden, wenn er einen Gaming-PC, eine Spielkonsole und ein schnelles Internet besitzt. Die Praxis schaut dann aber doch ein wenig anders aus, denn der Begriff spiegelt keinesfalls den Aufwand dahinter wieder. Um Erfolg in dieser Branche zu haben, muss zum Beispiel jeden Tag trainiert werden und man muss das Spiel auswendig kennen. Alleine dieser Punkt ist für viele ein Ausstiegsgrund, da sie es gar nicht so lange vor einem Bildschirm aushalten (rund 8 bis 12 Stunden am Tag).

„Nach oben“ geht es dann, wenn man sich einen Namen in der Szene gemacht hat. Man tritt in so einem Fall beispielsweise einem Profiteam bei und erhält dann auch einen festen Gehalt. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass man mit der Zeit zu einem Star wird, der bei Turnieren Autogramme usw. geben muss.

E-Sportler zu werden ist also vergleichsweise einfach, ohne Analysefähigkeiten, Motivation und einem generellen Interesse für Spiele ist eine erfolgreiche Karriere aber äußerst unwahrscheinlich.

Die Vor- und Nachteile für den Beruf als E-Sportler

Ein Vorteil ist, dass das Hobby zum Beruf gemacht werden kann. Außerdem werden bei Turnieren hohe Preisgelder verteilt und die Events sind sehr aufwendig. Des Weiteren gibt es unterstützende Fangemeinden und es ist keine besondere Aus- oder Vorbildung erforderlich.

Ein Nachteil ist die nicht vorhersehbare Karrieredauer, berufsqualifizierende Erfahrungen sind kein Thema und es kann zu langen Arbeitstagen kommen.

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