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Die Top 5 Dropbox-Alternativen in 2019

Dropbox führt seit Jahren unangefochten die Charts der Filesharing-Dienste an und zieht einsam seine Kreise an der Spitze der Cloud. Aufgrund der kritisch beäugten Preispolitik und gelegentlichen Sicherheitslücken hat sich inzwischen jedoch eine Gemeinde an alternativen Plattformen versammeln, um den Klassenprimus vom Thron zu stürzen. Das sind die interessantesten Alternativen zu Dropbox – als Top 5 in aller Kürze für sie zusammengefasst.

pCloud

Pcloud ist recht neu auf dem Markt und bietet ein beliebtes Feature, auf das aktuell nur Business-User von Dropbox Zugang haben – und das kostenlos. Dateien, die einmal in der Cloud abgespeichert wurden, können dank pCloud nämlich jederzeit genutzt werden und das alles, ohne auch nur ein Byte Speicherplatz auf dem heimischen Rechner zu beanspruchen. Wichtige Präsentationen können so direkt aus der Cloud abgespielt und die Fotos vom letzten Urlaub bequem und ohne zusätzlichen Aufwand den neuen Nachbarn präsentiert werden. Pcloud funktioniert also als quasi als virtuelle Festplatte.

Kernfeatures

  • Zugang auf Cloud-Dateien ohne Rechnerbelastung
  • Sharing mit Passwörtern und Ablaufdaten
  • Remote Upload
  • Gleiche Geschwindigkeit für alle Nutzer
  • 10 GB Gratisvolumen

One Drive

One Drive, die smarte Alternative zu Dropbox von Microsoft. Von One Drive profitieren vor allem diejenigen, die regelmäßig Office Produkte wie Word, Power-Point oder Excel nutzen. Der Filehosting-Service des amerikanischen Konzerns ist schließlich mit sämtlichen Produkten der Office 365 Reihe kompatibel und verfügt zusätzlich über ein praktisches Feature für alle, die auch unterwegs mit ihren Dokumenten arbeiten wollen. Über einen simplen Scan mit dem Handy lassen sich Verträge, Visitenkarten und Co. Nämlich als solche in die Cloud laden und sofort verwenden.

Kernfeatures

  • Kompatibilität mit allen Office 365 Produkten
  • Automatisch auf Windows 10 Rechnern
  • Dokument-Scanner für Premium-User
  • 5 GB Gratisvolumen

Google Drive

Neben Dropbox ist Google Drive der größte Player auf dem Markt. Wer aktuell nicht auf Dropbox zugreift, nutzt mit hoher Wahrscheinlichkeit den Dienst des Branchenriesen. Und das nicht mit zu Unrecht, denn Google Drive verfügt im Grunde über die gleiche Funktionalität wie Dropbox, bietet jedoch einen essenziellen Vorteil gegenüber dem großen Konkurrenten: Simultanes Bearbeiten von Dokumenten. Sofern freigegeben, können nämlich gleich mehrere Nutzer gleichzeitig in Google Docs bzw. Sheets arbeiten und somit jederzeit den Status eines Projektes einsehen, Anmerkungen machen oder diese binnen Sekunden nachvollziehen. Im Gegenzug ist Google Drive allerdings auch einer der teuersten Dienste auf dem Markt.

Kernfeatures:

  • Simultanes Bearbeiten von Google Dokumenten
  • Kompatibilität mit anderen Google Produkten
  • 15 GB Gratisvolumen (aufgeteilt zwischen allen Google Diensten)

Mediafire

Vom File-Sharing zum File-Hosting. Die Entwickler von Mediafire haben Erfahrung mit ihren Nutzern und das merkt man auch im Portfolio. Im Fokus des Mediafire Dienstes steht nichts anderes als das Hoch- und herunterladen von Dateien in die Cloud. Es geht also um die einfachste Funktion, die ein solches Programm erfüllen kann. Dafür verfügt Mediafire jedoch über einige praktische Funktionen. Zum einen verfügt der Dienst über die wohl intuitivste Plattform, die innerhalb weniger Sekunden zu den wichtigsten Punkten leitet. Auch ein Limit der Bandbreite gibt es bei Mediafire nicht – egal wie gefordert die eigenen Links sind. Besonders praktisch sind auch die Einmal-Links, welche der Service anbietet. Diese ermöglichen, dass der Empfänger den eigenen Link nicht weiterleiten kann, was in Privatangelegenheiten besonders empfehlenswert ist.

Kernfeatures:

  • Übersichtliche Nutzeroberfläche
  • Kein Limit der Bandbreite
  • Einmal-Links
  • 10 GB Gratisvolumen

Box

Klingt nach dem kleinen Bruder von Dropbox, ist aber ein Konkurrent, der tatsächlich schon 2 Jahre länger am Markt ist als der Klassenprimus. Im Gegensatz dazu ist Box allerdings eher für den Business-Betrieb gemacht und weniger für den individuellen Nutzer. Dementsprechend gut fällt auch die Nutzbarkeit der Plattform aus. Selbst im schwachen Wifi-Netz bietet Box blitzschnelle Up- und Downloads und bleibt dabei stets übersichtlich. Ein großer Negativpunkt liegt allerdings in der maximalen Größe für Uploads. Lediglich 250MB groß dürfen Einzeldateien sein, um in der Cloud landen zu können – ein Graus für Videoproduzenten.

Kernfeatures:

  • Übersichtliche Nutzeroberfläche
  • Gute Geschwindigkeit bei Up- und Download
  • Maximalgröße: 250 MB pro Datei
  • 10 GB Gratisvolumen

Fazit

Wer aktuell nach einer praktikablen Alternative zu Dropbox sucht, dürfte im Netz zweifellos fündig werden. Neben den großen Playern wie Drive von Google oder One Note von Microsoft können jedoch ganz besonders kleinere Anbieter mit durchdachten Features und sinnvollen Abweichungen zum etablierten Konzept überzeugen. In puncto Gratisvolumen stehen Newcomer wie pCloud den großen Namen in Nichts nach und liefern obendrauf praktische Zusatzfunktionen wie Passwort-Management oder Ablaufdaten für freigegebene Ordner. Dropbox darf sich also warm anziehen, wenn es zukünftig den Status als Platzhirsch nicht verlieren will.

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