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Digitalisierung: Branchen, die es verstanden haben

Zahlreiche Branchen haben sich im Laufe der Jahre stark verändert. Die wesentlichste Veränderung von einer Vielzahl von ihnen trat allerdings mit der Verbreitung des Internets ein. Das Internet sorgte, das Dienstleistungen oder Waren einfach und schnell mit einem Mausklick zugänglich wurden. Branchen, welche vom Internet umgekrempelt wurden, verrät der nachfolgende Artikel.

Wir gehen vor allem auf Branchen ein, welche die Digitalisierung genutzt haben und als positives Beispiel vorangegangen sind.

Lebensmittel mit einem Mausklick

Seit Jahrzehnten stellen Supermärkte die Hauptverkaufsstelle von Lebensmitteln dar. Täglich strömt eine Vielzahl an Kunden in die Läden, um verschiedenste Lebensmittel und Alltagsprodukte zu erwerben. Im Laufe der Zeit hat sich jedoch das Kaufverhalten der Kunden stark verändert. Anstelle Einkäufe für den Alltag direkt im Laden zu tätigen, wird das Internet aufgesucht. Die Lebensmittelbranche hat auf die markante Veränderung zwar langsam, aber dennoch merkbar reagiert. Immer mehr Shops bieten eigene Internetplattformen zum Stöbern und Kaufen an. Neben Clubs oder Bonusaktionen können Lebensmittel heutzutage mit einem Mausklick direkt im Shop bestellt werden. Anschließend werden die Produkte entweder selbst abgeholt oder in der Regel gegen einen Aufpreis zugestellt. Neben Supermärkten und Discountern ermöglichen eigene Online-Marktplattformen ebenso den Kauf von unterschiedlichen Lebensmitteln, welche häufig nur über das Internet erhältlich sind.

Digital Health – Der „Netzdoktor“ auf Abruf

Die Digitalisierung macht selbst vor der Gesundheitsbranche keinen Halt. Die gesamte „Patientenreise“ kann heutzutage einfach im Netz getätigt werden. Beginnend bei der Prävention führt der Weg über die Diagnose bis hin zu verschiedensten Therapiemöglichkeiten. Obwohl die Informationen aus dem Internet nicht den „realen“ Besuch bei einem Arzt ersetzen, untersuchen zahlreiche Patienten zunächst ihre Symptome dort. Manche vertrauen den Internetergebnissen gar so weit, dass sie erst bei akuten Beschwerden den Arzt aufsuchen. Die Pharmaindustrie hat dennoch seit Jahren auf diese Veränderung reagiert. Da schließlich viele Patienten ihre Krankheiten selbst diagnostizieren oder Medikamente nicht mehr in der Apotheke kaufen wollen oder können, bieten verschiedenste Onlineshops und -apotheken Medikamente und Mittel für nahezu jede Erkrankung an. Der Markt ergänzt sich mit Fitness-Wearables oder Tele-Gesundheitsberatung. Somit scheint die Pharmabranche wesentlich verlockender als je zuvor.

Sportwetten

Man muss sich nur einmal ein Sportereignis heute zu Gemüte führen, und man weiß, wer hier vor allem digital geworden ist. Nämlich sieht man das Ganze in der Werbung. Und nein, wir meinen nicht die Autos mit Abstandssensoren. Sondern die ganzen Wettanbieter, die online auf Plattformen wie www.sportwettenbonus.de verglichen werden. Bwin, Tipico und wie sie alle heißen tummeln sich seit Jahren auf dem Markt, doch haben sie im Moment gerade einen Hype.

Die Branche boomt und hat es verstanden, dass heute kaum mehr jemand in die Kneipe geht, um dort einen Tipp abzusetzen. Viel eher trifft man sich zuhause und wettet auf der Couch. Und jetzt kommt es: Das Ganze hat nichts Asoziales an sich. Im Freundeskreis auf den Lieblingsverein zu wetten kann besser sein, als in der Kneipe als Einzelgänger.

Filme auf Abruf

Wer früher Filme sehen wollte, musste entweder im Besitz eines Fernsehers mit passendem Anschluss sein oder ins Kino gehen. Anhand der laufend steigenden Filmpreise und Fernsehgebühren verzichten aber immer mehr Seher auf das Unterhaltungsprogramm und wechseln auf digitale Varianten. Neben der Möglichkeit vieler Fernsehsender, verpassende Sendungen online abzurufen, stehen eigene TV Streamingdienste zur Verfügung. Streamingdienste bieten im Gegensatz zu Fernsehsendern den Vorteil, dass das Programm nicht nur zeitlich begrenzt ist. Der Seher kann seinen Lieblingsfilm oder seine Lieblingsserie jederzeit abrufen. Hierzu ist lediglich eine Internetverbindung erforderlich, sodass das Programm auch unterwegs schnell verfügbar ist. Das Streamingangebot ist zwar nicht gratis, kommt allerdings in der Regel in einem monatlichen Abo mit geringen Gebühren. Somit kann der Seher jederzeit entscheiden, wann und wie lang er das Angebot für sich beansprucht und es bei Nichtgebrauch jederzeit kündigen. Der Fernseher als Hauptunterhaltungsprogramm muss somit immer stärker dem digitalen Angebot weichen.

Digitalisierung in der Immobilienbranche

Die Digitalisierung macht selbst vor der Immobilienbranche keinen Halt. Inzwischen sehen mehr als 90 Prozent der typischen Immobilienunternehmen die Digitalisierung als relevantes Handlungsfeld. Vor allem sind dies dann Vermittler von Immobilien, die online tätig sind. Nahezu derselbe Prozentsatz setzt dabei auf innovative digitale Technologien wie beispielsweise Big Data und Big Mining. Auch mobile Arbeitsgeräte und Cloud-Technologien haben längst Einzug in die Immobilienbranche getätigt. Obwohl Zukunftsthemen wie beispielsweise Augmented Reality oder künstliche Intelligenz eher unwichtig für die altbackene Branche, zeigen sich aufkommende Start-Ups zuversichtlich. Damit allerdings die jungen Start-ups Unternehmen, welche bereits seit Jahren oder gar Jahrzehnten bestehen, nicht überrennen, müssen alle Immobilienunternehmen die Chance ergreifen und den Schritt zur Digitalisierung wählen. Dies geschieht unter anderem, indem die Geschäftsprozesse weiter angepasst werden und die Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleibt. Welche Schritte die Immobilienbranche dank des Internets weiter tätigen wird, wird sich anhand der verfügbaren Technologien schnell zeigen.