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Eigene Webseite erstellen – mögliche Fallstricke

Wer heutzutage mit seinem Unternehmen erfolgreich sein möchte, kommt an einer eigene Webseite nicht vorbei. Und auch wenn die Webgestaltung kein Hexenwerk ist, so gibt es doch diverse Fallstricke, über die man stolpern kann. Beispielsweise ist es wichtig, das Design der Seite auf den Kundenkreis abzustimmen, gleichzeitig aber die Suchmaschinen anzusprechen. Es kommt darauf an, die Ladezeiten zu optimieren und die Website auf verschiedene Endgeräte anzupassen. Nicht zuletzt müssen auch viele rechtliche Aspekte berücksichtigt werden.

Problem #1: Das Design nicht aus Kundensicht betrachten

Ein großes Problem vieler Webseiten ist, dass sie unübersichtlich oder überladen sind. Das liegt beispielsweise daran, dass Shops mit einem breiten Warenspektrum häufig schon auf der Startseite etliche unterschiedliche Dinge präsentieren,  sodass sich die Nutzer gar nicht orientieren können. Viel besser ist es, sich bei jeder Unterseite des Webauftritts einem Thema zu widmen und dieses ausführlich vorzustellen.

Hierfür ist es notwendig, die Navigation der Webseite zu optimieren. Es sollte eine Leiste geben, in der die verschiedenen Unterbereiche zu finden sind. Die einzelnen Produkte sollten übersichtlich und mit Bildern dargestellt und mit Produkttexten erläutert werden. Je intuitiver die Benutzerführung funktioniert und je schneller sich Besucher auf einer Webseite zurechtfinden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass aus ihnen Kunden werden. Am besten ist es, sich professionelle Hilfe ins Boot zu holen und mit einem WordPress Programmierer zusammenzuarbeiten.

Problem #2:Von den Suchmaschinen nicht gefunden werden

Der beste Webauftritt bringt nichts, wenn er von der Zielgruppe nicht gefunden wird. Deswegen muss eine Webseite nicht nur so gestaltet sein, dass sie den Besuchern gefällt, sondern sie muss auch von Suchmaschinen als relevant eingestuft werden. Deswegen ist es bei der Gestaltung einer Webseite unerlässlich, großen Wert auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu legen. Das bedeutet unter anderem, ansprechende Produktbilder zu wählen und Produktbeschreibungen keywordoptimiert zu gestalten. Der große Vorteil hierbei: Attraktive Bilder und Produkttexte sind auch für die Zielgruppe interessant.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um eine Webseite suchmaschinenoptimiert zu gestalten. Neben der Verwendung von Keywords ist es beispielsweise möglich, mit Backlinks zu arbeiten. Außerdem neigen die Suchmaschinen dazu, Kundenfeedback mit in die Bewertung einfließen zu lassen. Da es sich bei SEO um ein sehr breites und teilweise kompliziertes Feld handelt, sollten Webseitenbetreiber mit einem professionellen Anbieter zusammenarbeiten.

Problem #3: Die eigene Webseite ist zu wenig optimiert

Neben den inhaltlichen Aspekten gibt es noch viele weitere Dinge, die bei einer Website optimiert werden müssen. Hierzu gehören beispielsweise die Ladezeiten. Untersuchungen zeigen, dass Besucher einer Webseite schnell ungeduldig werden und diese verlassen, wenn sie lange darauf warten müssen, dass die einzelnen Seiten geladen werden. Deswegen besteht eine Aufgabe darin, eine gesunde Balance zwischen hochwertigen Inhalten und einer kurzen Ladezeit zu erreichen.

Ebenfalls wichtig ist es, die Webseite für mobile Endgeräte zu optimieren. Es ist schließlich längst nicht mehr so, dass Kunden vorrangig mit einem Desktop-PC im Internet unterwegs sind und nach Produkten suchen. Die meisten begeistern sich auch für den Mobile Commerce und shoppen beispielsweise mit Tablets und Smartphones. Eine Website muss daher so gestaltet sein, dass sie von den verschiedenen Endgeräten problemlos dargestellt werden kann, und dass sowohl die Navigation als auch der tatsächliche Kauf so einfach wie möglich gestaltet sind.

Problem #4: Rechtliche Hindernisse beim Erstellen einer Webseite

Der Gesetzgeber hat verschiedene Richtlinien vorgegeben, an die sich Webseitenbetreiber halten müssen. Hierzu gehört beispielsweise ein vollständiges Impressum. Alle vorgegebenen Angaben müssen hier zu finden sein, damit es keine rechtlichen Probleme und Abmahnungen gibt.

Des Weiteren müssen Betreiber darauf achten, dass Ihr Webauftritt der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gerecht wird. Außerdem sind sie verpflichtet, strenge Richtlinien einzuhalten, wenn sie mit Cookies, Tracking-Tools oder Social-Media-Plugins arbeiten wollen. Nicht zuletzt muss bei der Verwendung von Inhalten wie Texten oder Videos darauf geachtet werden, dass man im Besitz der notwendigen Rechte ist.