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Logo-Erstellung online: Tipps und Anleitung

Dieser Artikel klärt euch über aktuelle Logo Trends auf und zeigt dann noch ein sehr spannendes Tool, um Logos ganz einfach selber zu machen oder machen zu lassen. Viel Spaß!

Das Logo ist in vielen Fällen der erste Berührungspunkt eines potenziellen Kunden mit einem Unternehmen - ob auf der Visitenkarte eines Mitarbeiters, im Falle des lokalen Einzelhandels auf dem Schild vor dem Ladengeschäft, in einer Werbeanzeige oder auf der Website der Firma. Hierbei erfüllt das Logo einen ganz bestimmten Zweck: Es vermittelt den Charakter der Marke und bleibt im Idealfall lange Zeit im Gedächtnis des Kunden. Damit dieses Ziel jedoch auch erreicht werden kann, gibt es bei der Erstellung des eigenen Logos so einige wichtige Hinweise und Tipps, welche am Ende im Idealfall für ein besseres Ergebnis sorgen können um den Zweck des Logos auch nicht zu verfehlen.

Ganz wichtig: Für wen macht ihr das Logo?

Der erste Schritt ist jedoch eine Definition der Zielgruppe bzw. eine Charakterisierung der möglicherweise bereits bestehenden Kunden, denn um diese optimal zu erreichen soll das Markensymbol schließlich gestaltet werden. So sieht man beispielsweise vielen im Premiumsegment angesiedelten Modemarken schon anhand eines stilvoll und schlicht gestalteten Logos an auf welche Kundengruppe sie sich fokussieren. Aber auch das Gegenteil kann anhand des Logos ausgedrückt werden - das beste Beispiel hierfür ist der kunstvoll und teilweise verspielt gestaltete Schriftzug des US-amerikanischen Medienunternehmens “The Walt Disney Company”. Die Zielgruppe dieses Konzerns, der unter anderem Zeichentrick- und Unterhaltungsfilme produziert, besteht in erster Linie aus Kindern und Jugendlichen. Und genau diese dürften sich durch das Logo angesprochen fühlen.

Der neue Trend: Schlicht

Grundsätzlich hat sich im digitalen Zeitalter jedoch ein klarer Trend herauskristallisiert. Statt aufwendige und mit vielen Details ausgeschmückte Logos verwenden vor allem Internetkonzerne in den meisten Fällen simple Symbole und greifen lediglich auf wenige Farben zurück. Bestes Beispiel und Ausnahme zugleich ist in diesem Fall Google. Während die Schriftart erst vor wenigen Jahren modernisiert wurde, verzichtet der Konzern weiterhin nicht auf eine bunte Mischung von verschiedenen Farben. So setzt sich allein das typische “G” mit Rot, Gelb, Grün und Blau aus vier verschiedenen Farben zusammen.

Und auch die Online-Handelsplattform “Ebay” wirbt nach wie vor mit einem bunt gestalteten Schriftzug. Doch in anderen Branchen scheint dieser Trend der Vereinfachung weniger relevant zu sein. Blickt man auf die Getränkeindustrie, in der es in den letzten Jahren immer mehr kleine Anbieter gibt, findet man durchaus desöfteren auch aufwendigere Logos mit mehr Details. Eine allgemeingültige Antwort auf die Frage nach dem idealen Stil für das perfekte Logo kann es somit nicht geben. Stattdessen gilt es die eigene Zielgruppe möglichst genau zu studieren und je nach Branche abzuwägen, in welcher Stilrichtung man sich orientieren möchte.

Logo selber machen: Was kann Logaster?

Zum Ende wollen wir wie versprochen noch kurz darauf eingehen, wie das geht, selber ein Logo zu gestalten. Und da gibt es ja diesen berühmten Dienst Logaster. Nun, er taugt tatsächlich was. In unserem Test konnte er aus einem bloßen Namen oder einem Slogan oder einem Firmennamen ziemlich ansehnliche Ergebnisse basteln. Man muss lediglich seinen Branding Namen eingeben und eventuell eine bevorzugte Farbe. Auch ein Genre oder eine Branche sowie einen Slogan kann man angeben.

Anschließend hat man mit einem Knopfdruck Zugriff auf etliche Logos, die vom Computer mittels künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Man kann diese dann auf verschiedenen Gegenständen wie einem Brief oder aufgedruckt auf Visitenkarten und Anstecker betrachten. Wenn euch eines gefällt? Einfach herunterladen. Ein ziemlich cooler Dienst.