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Online-Trends für 2020 im Überblick

Die Gesundheitskrise rundum das Coronavirus 2020 stellt zum Zeitpunkt dieses Artikels viele Menschen vor große Herausforderungen: Die eigene Gesundheit ist in Gefahr, der Job unsicher, zuhause hocken auf einmal alle aufeinander und es kommt zu Streit. Doch die Situation hat nicht nur Nachteile – Kreative auf der ganzen Welt bekommen massig neuen Input und machen die Langeweile zuhause mit spannenden Konzepten und lustigen Ideen etwas erträglicher. Wir zeigen, welche Trends aus der Krise hervorgehen könnten und überlegen, was uns 2020 auf Social Media und im allgemeinen Online-Leben wohl erwarten wird.

Nummer 1: Stärkeres Gemeinschaftsbewusstsein und Dankbarkeit

Zahlreiche Bilder von herzerwärmenden Briefen zeigen: Nachbarn sind bereit, einander zu helfen, junge und gesunde Menschen bieten älteren oder immunschwachen Bekannten an, den wöchentlichen Einkauf oder das Spazieren gehen mit dem Hund zu übernehmen. Dazu kommen neu ins Leben gerufene Traditionen wie etwa das allabendliche Klatschen zur Würdigung all derjenigen, die aktuell im Gesundheitssektor, an Supermarktkassen, in der Abfallentsorgung und mehr dafür sorgen, dass das Leben weitergeht. Das schweißt zusammen und wird sich hoffentlich auch in unserem Online-Verhalten widerspiegeln.

Nummer 2: Mehr Interesse an Politik

Nicht nur in Deutschland sondern auch auf der ganzen Welt reagiert die Bevölkerung teils mit Lob, teils mit eiserner Entrüstung auf die Maßnahmen, die von den Regierungen rechtzeitig, zu spät oder aber gar nicht zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus getroffen werden. Zahlreiche neue Petitionen zu Themen wie Ausgangssperre oder Durchsetzung von Social Distancing erblicken das Licht der Welt und zeigen durch extrem hohe Unterschriftenzahlen, dass die Menschen ein Interesse daran haben, mitzubestimmen und die eigene Situation mit zu formen.

Nummer 3: Podcasts

Es bahnte sich schon seit einer Weile an, durch attraktive Angebote wie den NDR-Podcast mit Christian Drosten festigt sich diese Position noch mehr: Podcasts haben sich endlich eine feste Stellung in der Medienlandschaft erarbeitet! Nutzer schätzen hier die inhaltliche Vielfalt, die plattformübergreifende Verfügbarkeit und auch die Tatsache, dass auch kleinere Produzenten hier die Chance haben, ihre Werke auf einer großen digitalen Bühne zu präsentieren. Sowohl als Informationsmedium als auch im Dienste der reinen Unterhaltung wird die Nutzung von Podcasts daher auch im Jahr 2020 weiter zunehmen.

Nummer 4: Nischen-Plattformen werden wachsen

Wenn man sich die aktuelle Social-Media-Landschaft ansieht, kann man einen klaren Trend beobachten: Während Riesen wie Facebook, Instagram und Co. seit Jahren behäbig die ersten Plätze belegen, hat sich in den hinteren Rängen einiges getan. So konnten beispielsweise TikTok, Jodel, Reddit und mehr einen hohen Zuwachs verzeichnen, da sich die Nutzer hier in Gruppen organisieren, die für sie persönlich relevant sind – sei es aus thematischem Interesse oder wegen einer großen örtlichen Nähe. Es ist zu erwarten, dass sich diese Entwicklung auch im kommenden Jahr fortsetzen wird.

Nummer 5: Es wird mehr gespielt

Dass man in Zeiten von Corona mehr spielt, liegt irgendwie auf der Hand. Wir lesen so in der Zeit, dass die Nutzerzahlen von Online-Spielen und Multiplayer-Spielen auf Rekordniveau liegt. Und dies trifft leider auch die schwierige Branche des Glücksspiels. Da die Spielhallen ja auch geschlossen haben, navigieren viele in Richtung Online-Casino. Nicht einmal mehr die Sportwetten werden richtig abgehalten, sodass das Kasino im Internet noch mehr an Beliebtheit gewinnen kann. Beste Online Casinos in Deutschland werden jedoch immer auf seriösen, nicht auf den billigsten Plattformen gefunden! So etwa Vulkan Vegas und Co, die auch mit Lizenzen auftrumpfen können. Sucht vor dem Spielen immer kurz auch den Anbieter heraus, um diesen zu prüfen. Oder noch besser: Spielt einfach andere Spiele! Wir raten vom Kasino ab, wo es doch so viele andere Online-Spiele gibt.

Nummer 6: Likes könnten verschwinden

Bereits jetzt experimentiert Instagram in Kanada und Australien damit, die Anzahl der Likes unter einem Bild nicht mehr öffentlich darzustellen – während auf der einen Seite damit argumentiert wird, dass auf diese Weise ein psychisches Druckmittel entfernt wird, vermuten andere, dass der Konzern lediglich gegen gekaufte Likes und dubiose Geschäftsmodelle von Influencern vorgehen will. Alles in Allem könnte diese Maßnahme jedoch dazu führen, dass die psychische Gesundheit der Nutzer weniger gefährdet wird.