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Bezahlen per Handy

Bezahlen mit dem Handy ist schon seit einiger Zeit möglich. Das Handypayment, Mobile-Payment oder auch mpass genannte Verfahren ist jedoch nicht ganz einfach und erntet deshalb immer wieder Kritik. Wir stellen Ihnen mpass vor und schätzen das Potenzial ein.

Was versteht man unter Handypayment?

Handypayment bezeichnet Bezahlsysteme, die auf Mobiltelefonen basieren. Bekannt sind solche Bezahlmethoden vor allem im Bereich Klingeltöne. Die Vorgehensweise ist dabei häufig identisch.

Eine Kurznachricht muss an eine bestimmte Nummer geschickt und verifiziert werden. Sobald dies geschehen ist, wird das Kaufobjekt freigegeben. Die Abrechnung erfolgt somit über die Rechnung des Mobilfunk-Providers.

Ist mpass umständlich?

Häufig wird bemängelt, dass das mpass Verfahren äußerst umständlich ist. Dies ist aufgrund der mehrfachen Absicherung auch nachvollziehbar. Wer per mpass bezahlen will, wählt beispielsweise in einem Online-Shop diese Möglichkeit. Im Anschluss daran muss die eigene Handynummer sowie mpass-PIN eingegeben werden. Letztere erhält man erst nach einer Registrierung von mpass.

Sobald der Kaufvorgang abgeschlossen ist, wird eine SMS an das Handy geschickt. Diese beinhaltet den Namen und den Betrag der gekauften Produkte im Shop. Nun muss diese Nachricht mit einer Antwort bestätigt werden. Im Anschluss daran ist der Kaufvorgang abgeschlossen.

Zusätzlich stehen auch Near-Field-Communication (NFC) Varianten dieser Methode zur Verfügung. Diese sind deutlich schneller und einfacher, da Sie hierzu im Wesentlichen Ihr Smartphone nur an das Terminal halten müssen.

Ist mpass sicher?

Ja, durch die an sich umständliche Bestätigung einer jeden einzelnen Transaktion erhöht sich die Sicherheit drastisch. Datendiebstahl ist praktisch ausgeschlossen. Unberechtigte Zahlvorgänge können durch die Einzelbestätigung ebenfalls nicht auftauchen.

Auch bei der NFC-Variante der Bezahlung müssen Sie selbst aktiv werden, weshalb auch hier die Sicherheit sehr hoch ist.

Hat mpass Chancen sich zu etablieren?

Zahlreiche Smartphones unterstützen bereits die Near-Field-Communication. Auch die Online-Bezahlung via mpass wird von immer mehr Shops unterstützt, obwohl deren Zahl in der Startphase noch überschaubar war.

Aufgrund der enormen Sicherheit und vor allem wegen der mobilen Bezahlung, die jederzeit und überall zur Verfügung steht, hat mpass sehr gute Chancen sich über einen mittelfristigen Zeitraum als bargeldlose Zahlungsalternative zu etablieren.

Wie üblich hängt dies jedoch von der Nutzung sowie den teilnehmenden Shops ab. Wenn Sie sich für mpass interessieren, können Sie sich bereits jetzt kostenlos registrieren und es nutzen.

Wie etabliert ist mpass in Deutschland?

Sämtliche großen Mobilfunkprovider bieten bereits die Unterstützung von mpass an, sodass Sie den Dienst ohne größere Probleme dort registrieren und nutzen können. Lediglich bei kleinen Providern oder Resellern müssen Sie auf diesen Service bisher verzichten.

Hinsichtlich der Nutzungsmöglichkeiten hat sich der Markt in den vergangenen Jahre drastisch verändert. Bereits heute können Sie in zahlreichen Webshops ohne Probleme mit mpass bezahlen. Zumindest wenn es sich um die großen Shops im Netz handelt. Kleine Nischen-Stores unterstützen den Dienst meist noch nicht.

Die Bezahlung mit dem Smartphone vor Ort, also direkt an der Kasse, ist leider noch nicht etabliert. Dies liegt aber unter anderem daran, dass nur wenige Smartphones entsprechend mit einem NFC-Chip ausgestattet sind. Deshalb ist die Verbreitung dieser Zahlungsvariante noch zurückhaltend.

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