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Sind YouTube-Converter legal?

Wer auf der Suche nach einem aktuellen Musikvideo ist, wird bei YouTube meist schnell fündig. Nicht minder groß ist dabei auch die Versuchung, doch einfach das Video herunterzuladen oder wenigstens die Tonspur zu rippen. Doch darf man das überhaupt oder begeht man hier eine Straftat?

Milliarden von Videos lassen sich bei YouTube finden. Viele davon hätte man sicherlich gerne als fixe Datei auf der Festplatte. Bei Musikvideos wiederum liegt das Interesse eher an der Tonspur, damit man eine MP3 erhält. Das Herunterladen ist also geradezu verlockend. Doch darf man das eigentlich?

So kompliziert ist die Situation

Bevor man sich mit der Frage auseinandersetzt, ob das Herunterladen von YouTube Videos legal ist, sollte man sich erst einmal den Aufbau des Portals verdeutlichen. YouTube ist ein Anbieter von Inhalten, die man nicht selbst erstellt hat. Dritte können dort Videos hochladen und verfügbar machen. Daraus resultiert, dass nicht unbedingt der Rechteinhaber der Videos immer das Video hochlädt.

Gerade der Rechteinhaber entscheidet jedoch im Regelfall darüber, wie Sie das Werk erhalten sollen. Hätte man die Bereitstellung als MP3 geplant, wäre dies sicherlich geschehen. Stattdessen greift man jedoch auf ein Streaming-Angebot zurück.

Verstoße ich mit YouTube Convertern gegen Gesetze?

Eine strafrechtlich relevante Handlung ist bei der Nutzung von YouTube Convertern nicht anzutreffen. Ausschließlich von dieser Seite betrachtet müssen Sie als Endanwender also nichts befürchten. Doch die strafrechtliche Seite bildet nur einen Teilaspekt der Problematik ab. Denn darüber hinaus existieren beispielsweise noch Nutzungsbedingungen von YouTube.

Verbietet YouTube das Herunterladen von Videos?

In der Tat ist YouTube respektive Google nicht begeistert von Nutzern, die Videos herunterladen. So hält YouTube in den Nutzungsbedingungen ganz konkret fest, dass das Herunterladen der YouTube Videos untersagt ist. Der Missbrauch der Google Produkte wird vehement bekämpft.

In erster Linie sind damit zwar Portale, die das Herunterladen von Videos ermöglichen, das Ziel. Doch auch der Endnutzer kann in den Fokus geraten, sollte Google bekannt werden, dass man derartige Dienste nutzt.

Was kann passieren?

Google vertritt die Position, dass das Herunterladen der Videos eine Urheberrechtsverletzung darstellt. Dementsprechend hartnäckig geht man gegen Portale vor, die einen entsprechenden Service bereitstellen. In den meisten Fällen versucht YouTube den Zugriff über diese Portale zu unterbinden, sodass das Herunterladen nicht mehr möglich ist.

Ein aktives Vorgehen gegen einzelne Nutzer ist uns nicht bekannt. Details zu YouTube Convertern sieht Google jedoch nicht gerne. Wer auf seiner privaten Website zu YouTube Convertern verweist und dort darüber hinaus weitere Google-Dienste nutzt, gerät schnell in den Fokus.

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