Der Surfstick ähnelt in Form und Anschluss einem handelsüblichen USB-Stick. Jedoch enthält das Gerät nur selten eingebauten Speicher. In einigen Fällen bietet der UMTS-Stick allerdings einen Steckplatz für SD-Karten. Damit Sie sich mit einem Surfstick in das Internet einwählen können, ist er mit einem UMTS-Modul ausgestattet.
Mobiles Internet via UMTS oder GSM
Die SIM-Karte zur Identifikation des Mobilfunkteilnehmers ist in einigen Fällen fest eingebaut. Oft kann der Nutzer sie allerdings auch über einen Einschub austauschen. Einige Mobilfunkanbieter beschränken jedoch den Surfstick mithilfe von SIM-Lock oder Netlock auf das eigene Netz. Aktuelle Surfsticks unterstützen die Mobilfunkstandards UMTS mit den Erweiterungen HSDPA und HSUPA sowie die langsameren Datenstandards GPRS und EDGE. Ist das UMTS-Netz in der aktuellen Region einmal zu schwach, schaltet der Surfstick automatisch auf die langsamere Verbindung um.
Damit Sie das mobile Internet über einen Surfstick auf dem Mac oder PC nutzen können, liegt eine Software vom Anbieter bei. Nach der Installation können Sie Ihren Computer über das Programm mit dem Internet verbinden. Einige Hersteller bieten außerdem einen speziell an den Mobilfunkanbieter optisch angepassten Browser. Die Wahl des Browsers liegt jedoch immer beim Nutzer.
In Verbindung mit Datenverträgen erhältlich
Surfsticks mit den passenden Datenverträgen verkaufen alle vier Mobilfunkanbieter sowie viele Provider wie BASE, 1&1, Blau, Congstar, Fonic oder Simyo. Einige Fernsehsender wie Sat1, ProSieben oder N24, Zeitungen wie die BILD und andere Unternehmen wie Aldi oder Medion bieten ebenfalls eigene Surfsticks an. Oftmals ist der Zugang zum eigenen Webauftritt sogar kostenlos.
Vielsurfer nutzen am besten einen Surfstick in Verbindung mit einer Flatrate, die den Internetzugang nahezu unbegrenzt bereitstellt. Wenn Sie nur gelegentlich Ihre E-Mails abrufen wollen, reicht ein Prepaid-Angebot mit einer Tagesflatrate oder einer Abrechnung nach Stundentakt vollkommen aus. Der UMTS-Stick kostet abhängig vom Anbieter und Vertrag zwischen einem und 50 Euro.












