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Sonnenstürme 2012: Mit welchen Ausfällen sind zu rechnen?

In regelmäßigen Abständen kommt es auf der Sonne zu geomagnetischen Stürmen. In deren Folge werden verschiedene Strahlungen ausgestoßen, die bis zur Erde gelangen. Hier können sie Störungen an elektronischen Geräten verursachen. Techfacts erklärt, wie Sonnenstürme entstehen und was sie auf der Erde bewirken.

Seit 2010 nimmt die Zahl der Aktivitäten auf der Sonne wieder zu. Im Jahr 2013 soll das Maximum erreicht werden. Aktivität bedeutet hier, dass Gaswolken von der Außenschicht der Sonne ins All geschleudert werden.

Die drei Phasen eines Sonnensturms

Grundsätzlich gilt es drei Phasen eines Sonnensturms zu unterscheiden. In der ersten Phase schwächt sich das Magnetfeld der Erde vorübergehend ab. Dies ist nicht immer der Fall.

In der zweiten Phase beginnt dann der Sturm, der im Regelfall durch eine deutliche Beeinflussung des Magnetfelds auszeichnet. Er kann mehrere Stunden andauern. In der dritten und letzten Phase erholt sich das Magnetfeld und kehrt zum Normalzustand zurück.

Auswirkungen auf die Erde

Bei einem Sonnensturm gelangen positiv geladene Teilchen in die Magnetosphäre der Erde. Dies kann mehrere Auswirkungen haben. Die bekannteste sind wohl Nordlichter.

Normalerweise treten diese nur in sehr nördlichen Regionen nahe dem Polarkreis auf. Im Falle eines Sonnensturms gelangen sie aber auch in weiter südlich gelegene Gebiete.

Störungen elektrischer Geräte

Der Sturm beeinflusst darüber hinaus die Ionosphäre. Dadurch entstehen Störungen im Rund- sowie Mobilfunk. Darüber hinaus kann es zur Induzierung von Strom in langgestreckten Leitungen gelangen. Hierzu zählen beispielsweise Überlandleitungen oder Pipelines.

Hier können dauerhafte Schäden an den Leitungen sowie an verbundenen Geräten entstehen. Noch bevor der Sonnensturm die Erde trifft, beeinflusst er bereits Satelliten. Dies kann zu Ausfällen von GPS-Systemen führen.

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