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Welches Mobilfunknetz ist das beste?

Das Handy ist der treue Begleiter von einer Menge Menschen. Allein in Deutschland besaßen 2018 rund 57 Millionen Menschen ein Smartphone – Tendenz steigend. Jedes Jahr werden hierzulande mehr als 22 Millionen neue Exemplare der vielseitigen Geräte verkauft. Es ist aber auch kein Wunder, dass sich die handlichen Teile einer so enormen Beliebtheit erfreuen. Sie sind nun mal extrem vielseitig und fungieren nicht nur als Mobiltelefone, sondern auch als Kameras, Spielekonsolen und GPS-Gerät – von dem Browser und den diversen Messenger-Apps mal ganz abgesehen. Um aus dem Smartphone das Optimum herauszuholen, benötigt man jedoch ein schnelles und verlässliches Mobilfunknetz. Weil es in Deutschland gleich drei davon gibt, stellen sich viele Nutzer die große Frage: Welches ist eigentlich das beste?

Zwar gibt es weit mehr als drei Anbieter von Mobilfunk, aber tatsächlich greifen sie alle auf eines der drei folgenden Netze zurück: das D1-Netz der Telekom, das D2-Netz von Vodafone und das O2-Netz von Telefónica Deutschland. Die Netze unterscheiden sich sehr wesentlich, was sich in verschiedenen Faktoren niederschlägt. Ein sehr wichtiger Punkt ist die Netzabdeckung, also die Verfügbarkeit des Netzes in den einzelnen Regionen Deutschlands. Während es in den meisten Städten damit keinerlei Probleme gibt, kann es in ländlichen Gegenden durchaus passieren, dass eines oder mehrere Netze sehr langsam oder gar nicht verfügbar sind. Es wäre sehr ärgerlich, einen Mobilfunkvertrag über 24 Monate abzuschließen und dann festzustellen, dass das Netz des Anbieters in der eigenen Wohnregion keine zufriedenstellende Bandbreite hat.

Im Jahr 2017 verglich die Stiftung Warentest die drei deutschen Mobilfunknetze und versuchte herauszufinden, welches das beste von ihnen ist. Dafür besuchten Tester Großstädte und fuhren mit Autos und Eisenbahnen durchs ganze Land. Zur Überprüfung der Leistungsfähigkeit der Netze luden sie eine Datei runter sowie eine hoch, schauten sich ein YouTube-Video in maximaler Auflösung an und führten Telefongespräche. Es stellte sich heraus, dass das D1-Netz der Telekom das beste war, wurde es doch mit einer 1,9 benotet. Dahinter lag das D2-Netz von Vodafone mit einer 2,2, während sich das O2-Netz von Telefónica Deutschland mit einer 2,6 und damit dem letzten Platz zufrieden geben musste. Zu ähnlichen Ergebnissen kommen auch die Tests, die Fachzeitschriften wie „Chip“ und „Connect“ regelmäßig durchführen. Zu beachten gilt jedoch, dass die Telekom die höchsten Gebühren für die Nutzung ihres Netzes verlangt. Vodafone und Telefónica Deutschland bieten im Vergleich dazu hingegen moderate Tarife. Es ist also eine Abwägungssache, ob man für das beste Netz viel zahlen will oder bereit ist, bei einem günstigeren Preis Abstriche bei der Netzqualität zu machen.

Wer mit dem Netz seines Mobilfunkanbieters nicht mehr zufrieden ist und wechseln will, der muss zunächst seinen bestehenden Vertrag kündigen. Dafür muss man die Laufzeit des Vertrags sowie die Kündigungsfrist kennen und einhalten. Das notwendige Schreiben muss verschiedene Informationen beinhalten, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Mobilfunkanbieters aufgeführt sind. Man kann aber einen Online-Service nutzen, und den Vertrag fürs Smartphone kündigen. Dort kann man das Schreiben aus einer Reihe von Vorlagen erstellen und anschließend verschicken lassen. Man kann auch angeben, dass man vor Ablauf der Kündigungsfrist eine Erinnerung erhalten möchte, damit man den Termin nicht verpasst und weitere 24 Monate das schlechtere Netz nutzen muss.

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