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Wie sicher sind öffentliche WLAN-Netzwerke?

In Deutschland erfreuen sich öffentliche WLAN-Netzwerke einer steigenden Beliebtheit und wie sicher diese drahtlosen Internetzugänge sind können Sie hier nachlesen. Bei einem fremden öffentlich zugänglichen Netzwerk bestehen gewisse Risiken, die einen Datendiebstahl, die Einschleusung von Schadsoftware oder Hackerangriff verursachen können, wenn das Netz nicht sicher ist.

Wir fragen uns heute einmal: Wie sicher sind öffentliche Netzwerke wirklich?

Sicher in ein freies WLAN-Netz

Unterwegs sich in ein öffentliches WLAN-Netzwerk einloggen bringt Vorteile, da überwiegend keine Registrierung erforderlich ist und das Surfen im Netz enorm vereinfacht. Zur Sicherheit sollte WLAN am Smartphone nur aktiv sein, wenn ein Hotspot genutzt wird und niemals sollten vertrauliche Daten in einem fremden WLAN abgerufen werden.

Sensible Daten lassen sich nur mit einer SSL-Verschlüsselung oder einem VPN übertragen. Bei einem VPN besteht eine verschlüsselte Verbindung in einem vertrauenswürdigen Netzwerk und verhindert den Einblick in private Daten durch Hacker, Cyberkriminelle oder andere fremde Personen. Im Vorfeld ist es ratsam den Sicherheitslevel des Hotspots zu kennen und darüber informiert am besten das Angebot des Betreibers selbst. Sollte die Information nicht in der Beschreibung stehen, so hilft es in diesem Fall den Besitzer zu fragen wie hoch die Sicherheit des WLAN-Zugangs ist.

Schwachstelle zahlreicher Hotspots

Ein Großteil der heutigen Hotspots leidet unter einer gravierenden Schwachstelle, die in einer fehlenden Verschlüsselung resultiert und dies können unlautere Personen ausnutzen. Als Nutzer eines öffentlichen WiFi-Netzwerks trägt man selbst die Verantwortung bezüglich der Vertraulichkeit der Datenübertragung. Vor der Nutzung immer das VPN einschalten, die Datei-, und Verzeichnisfreigaben abschalten.

Entsprechend der Hotspot-Konfiguration könnte das eigene Smartphone für Mitmenschen, die das Netzwerk ebenfalls nutzen sichtbar sein.

Die automatische Anmeldung an Hotspots unbedingt deaktivieren, weil dies einer technisch erfahrenen Person die Möglichkeit bieten könnte die Logindaten abzufangen oder mit einem falschen WLAN-Namen einen seriösen Hotspot-Betreiber vortäuschen.

Kriminelle Mitmenschen wie Betrüger oder Cybergangster verwenden gerne Namen für ihre Hotspots, die vertrauenswürdig klingen. Zum Beispiel “Free WiFi” oder “Vodafone”, um sich das Vertrauen eines Nutzers zu erschleichen. Loggt sich jetzt jemand automatisch in das vermeintliche echte WLAN-Netzwerk ein, landen die Zugangsdaten bei dem Betrüger.

Cybergangster lesen mit

Der Cyberkriminelle kann außerdem alle übertragenen Daten mitlesen und so mitunter in den Besitz wertvoller Informationen wie etwa Bankdaten gelangen, die er für seine Zwecke nutzen kann. Leider können Onlinegangster mittlerweile verschlüsselte Verbindungen fingieren und aus diesem Grund sollte neben öffentlichen WLAN-Hotspots auch Webseiten mit SSL-Verschlüsselung eine gewisse Skepsis gegenüber gebracht werden.



Wer diese Tipps und Ratschläge befolgt, befindet sich bei der Nutzung freier Hotspots auf der sicheren Seite, ohne Gefahr zu laufen seine Daten an einen Cyber-Kriminellen oder Hacker zu verlieren.

Quellenverzeichnis:

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