Zitat:
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[...] Vergleicht man die deutsche Version von Windows 7 x64 mit dem Vorgänger Windows Vista SP2 x64, sind nahezu alle Fehler des alten Betriebssystems entfernt. Dennoch könne man es nicht einfach als Service-Pack abtun. [...]
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Windows 7 ist in erster Linie ein optimales Vista, das aufgrund hoher Unkompatibilität, üblen Hardwarevorraussetzungen und erst im Laufe der Zeit und durch die Service Packs endlich vertretbar wurde.
Es gibt viele Benchmarks, die zeigen, dass die eigentliche Leistung nur minimal angestiegen ist.
Einerseits ist es in allen Bereichen minimal angestiegen, was als Summe ein deutlich besseres Ergebnis zeigt, und zweitens ist es auch die Hardware, auf die es eben ankommt. Doch selbst auf Mainstream-Rechnern zeigt sich Windows 7 genauso schnell wie eben auf den HighEnd-Kisten, was vor allem an der Ressourcenoptimierung etc. liegt.
Mein persönlicher Eindruck ist es, dass alles viel schneller und kaum mit großartigen Ladezeiten vonstatten geht, und egal was die Benchmarks sagen, es ist wirklich schneller.
Ich habe das auch schon auf einem etwas älteren Laptop gesehen, auf dem zuerst XP installiert war.
Mit dem Umstieg auf Vista wurde es nicht besser, es gab eigentlich nur featurebedingte Vorteile, mit dem Beginn von Windows 7, war aber der Rechner in Sachen Hochfahren, Kopieren, Arbeiten, Programme starten grundlegend eigentlich schon flotter als bei XP.
Klar, Windows 7 mag nun zwar nur minimal besser sein als Vista.
Niemand behauptet ja, dass es das beste sei, dass es jemals geben wird, aber es ist eben das beste, was es bisher gibt.
Und je schlechter die Hardware, desto mehr merkt man den Unterschied von Vista zu Seven.
Die Verkaufszahlen ... darüber lässt sich streiten.
Denn ich persönlich kenne keine einzige Firma, die es ernsthaft geplant hat, von XP auf Vista umzusteigen.
Denn in Sachen Sicherheit, Struktur und Aufbau war Vista weder für große Unternehmen, noch für kleiner Betriebe wirklich lohnend, bzw. teilweise (was ich gehört hab war z.B. Siemens) sogar nicht akzeptabel.
Deshalb hat Microsoft nun bei Windows 7 auch wieder mit den großen Firmen zusammengearbeitet, um weitere Optimierungen und Verbesserungen vorzunehmen. Allein schon durch die guten Beta-Versionen und das MIteinbeziehen der allgemeinen Kritik hat es MS geschafft, mehr zu erfahren, was genau besser und schlechter ist.
Jetzt aber ist es doch schon im Umlauf, die Betriebsysteme auf Seven zu aktualisieren.
Es sind also nicht nur die sichtbaren Dinge wie Optik usw., die ein Betriebsystem als gut oder schlecht festlegen, auch nichtsichtbare Sachen sind entscheidend.
Und ob man jetzt das viele Geld für einen Umstieg von Vista auf Windows 7 hinlegen sollte, ist auch eher eine Glaubensfrage.
Was ich allerdings denke ist, dass ein Umstieg von Windows XP oder früher auf Window 7 einem Umstieg auf Vista deutlich vorgezogen werden sollte, da die Windows 7 Versionen wirklich einen guten Preis haben, und man damit einfach gleich besser gerüstet ist.
Aufgrund des Preisverfalls bei Vista merkt man nämlich schon deutlich, wie es zurückgeht. Denn wie es die Wirtschaft will, bedeutet ein geringerer Preis eine geringere Nachfrage.
Was gefällt mir an Windows 7 besser als an Vista?
- Es lässt sich wesentlich besser mit der Taskbar arbeiten, da sie komplett überarbeitet wurde und die neue Möglichkeit des Gruppierens die Produktivität deutlich steigert. Eine ewig lange Schnellstartliste hat früher immer die Geöffnete-Programme-Liste zusammengequetscht, das ewige Suchen im Startmenü kostete Zeit, eine Gruppierung mit Kompitabilität zu Browser-Tabs-Gruppierung etc. erleichtert die Arbeit und verbessert den Workflow.
- Die Ressourcen werden geschont, die Ladezeiten sind minimal. Das Öffnen und Schließen von Programmen geht sehr schnell, die Speicherverwaltung wurde sehr optimiert. Alles kommt einem viel schneller vor.
- Das Starten von einer virtuellen Festplatte (VHD, Festplatte als Datei) in der Ultimateversion.
Fazit:
Es geht kein Hass gegen Vista, es geht ein Lob an Windows 7.