Ihre Experten für neue Medien

Bekannt ausBekannt aus dem ZDF, BR und Antenne Bayern

Google Bilder-Rückwärtssuche

Im Netz stößt man regelmäßig auf ansprechendes Bildmaterial, dessen Herkunft meist ein Geheimnis bleibt. Ist die Quelle nicht angegeben, führt eine normale Websuche meist ins Leere. Google Bilder bietet jedoch eine Rückwärtssuche für Bilder. Mit dieser ist es ganz einfach, Seiten mit dem entsprechenden Bild ausfindig zu machen.

Wer auf der Suche nach der Quelle eines bestimmten Bildes ist, beginnt mit der Suche häufig im Netz. Doch der Weg ein Bild zu finden, ist steinig und schwer. Zwar kann man manche Bilder in Worten beschreiben. Dies allein führt jedoch in den seltensten Fällen zu einem Treffer.

Zum Glück gibt es im Netz einige Suchmaschinen, die nicht nur nach Begriffen suchen, sondern auch Bilder erfassen können. Eine dieser Suchmaschinen ist Google. Der Suchmaschinengigant bietet nämlich nicht einfach nur eine Bildersuche nach Begriffen an. Auch ein bestimmtes Bild lässt sich hochladen und anschließend im Netz wiederfinden.

Wie nutze ich die Rückwärtssuche für Bilder?

Um Bilder in der Google Bildersuche wiederzufinden, gehen Sie wie folgt vor:

Rufen Sie als erstes Google auf. Im Menü oberhalb der Suchleiste finden Sie neben den Punkten Mail oder News auch den Menüpunkt Bilder. Klicken Sie diesen Punkt an. Nach einigen Augenblicken lädt die Google Bildersuche vollständig ein.

In das Textfeld können Sie nun einen oder mehrere Begriffe eingeben, die das Bild, das Sie suchen, beschreiben. In den seltensten Fällen führt dies jedoch nicht direkt zum Erfolg - außer Ihr gesuchtes Bild ist sehr bekannt oder gar von einem berühmten Künstler.

Eine alternative Möglichkeit die Ur-Quelle eines Bildes herauszufinden, besteht darin, dieses in die Google Bildersuche einzuspeisen. Dazu benötigen Sie lediglich das gesuchte Bild auf Ihrer Festplatte.

Innerhalb des Textfelds der Google Bildersuche sehen Sie ein kleines Kamera-Symbol. Klicken Sie dieses an. Sie können nun die URL des gesuchten Bildes eingeben oder es direkt von Ihrem PC aus hochladen. Alternativ ziehen Sie das Bild von Ihrem PC in das Suchformular, damit es automatisch übertragen wird. Nachdem das Bild hochgeladen ist, beginnt die Google Bildersuche damit, das Bild zu analysieren und gleiche Bilder auszugeben. Dieser Vorgang dauert nur einen Augenblick.

Abschließend erhalten Sie zahlreiche Suchtreffer, in denen das Bild - oder ein sehr ähnliches Bild - vorkommt. Sie können nun im besten Fall ermitteln, von wo das Bild eigentlich stammt. Beispielsweise wenn eine der hostenden Webseiten saubere Quellenangaben hinterlassen hat.

Wie funktioniert diese Google Bildersuche?

Die technische Funktionsweise der Rückwärtssuche von Bildern bei Google ist vergleichbar mit anderen Suchmaschinen. Vereinfacht ausgedrückt wird das eingescannte Bild erfasst und mit anderen Bildern im Netz, die dieselbe Struktur aufweisen, abgeglichen.

Alle Bilder die dem Original-Upload sehr nahe kommen beziehungsweise identisch sind, werden im Anschluss an die Rückwärtssuche ausgegeben und dargestellt. Natürlich kommt es dabei auch zu Anzeigen, die nicht mit dem Bild übereinstimmen. Dies hängt jedoch stark vom geprüften Bild ab.

Individuelle Bilder landen fast immer perfekte Treffer. Fotos von einem Sandstrand, wie es sie im Netz praktisch endlos gibt, sind da schon schwieriger.

Wofür brauche ich die Google Bildersuche?

Die Einsatzszenarien für die Google Bildersuche sind höchst unterschiedlich, lohnen sich aber in erster Linie primär für Urheber und Verwerter. Diesen ist es regelmäßig ein besonderes anliegen, dass Ihre Bilder im Netz nicht rechtswidrig kopiert werden. Die Rückwärtssuche der Google Bildersuche kann hier erste Anhaltspunkte liefern. Aber auch für Nutzer ist die Rückwärtssuche von Vorteil.

  • Lizenzprüfung: Mitunter findet man im Netz ein Bild, das angeblich unter einer Creative-Commons-Lizenz steht. Es kann jedoch sein, dass eine dritte Person sich dieses Bild lediglich angeeignet und erneut hochgeladen hat. Über den Bilderupload können Sie weitere Webseiten mit dem Bild herausfiltern und dadurch mitunter herausfinden, ob das Bild tatsächlich unter einer Creative Commons Lizenz steht.
  • Urheberrechtsverletzungen: Vor allem für Urheber ist die Rückwärtssuche der Google Bildersuche sehr hilfreich. So finden Sie schnell alle Webseiten, die Ihr Bild beinhalten. Dadurch lässt sich auch ermitteln, wer Ihr Bild ohne entsprechende Lizenz nutzt. Etwa weil es einfach im Netz kopiert worden ist.

Gibt es Alternativen zur Google Bildersuche?

Wenn Sie mit den Ergebnissen der Rückwärtssuche der Google Bildersuche unzufrieden sind oder diese gegenprüfen wollen, empfiehlt sich das Angebot von Tineye. Diese Suchmaschine bietet lediglich die Rückwärtssuche von Bildern an und ist dabei ebenfalls äußerst effektiv.

Was Sie auch zum Thema interessieren könnte

Ratgeber