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Das Thema Elektromobilität als hochgradig verzweigter Industriezweig

Laut Statista ist seit dem Jahr 2003 die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos steigend. Während im Jahr 2003 nur 28 Elektroautos neu zugelassen wurden, sind es im Jahr 2018 bereits 42.023 Elektroautos. Besonders hervorzuheben ist, dass die Zahl von 8.522 Fahrzeugen im Jahr 2014 in den weiteren vier Jahren um ungefähr 33.500 Fahrzeuge anstieg. Neben der Möglichkeit sich ein eigenes Elektroauto anzuschaffen, nutzen immer mehr Menschen die Option des Elektroauto Leasing. Zusammenfassend gewann das Thema Elektromobilität in den vergangenen Jahren in Deutschland immer mehr an Bedeutung.

Heutzutage kann die Elektromobilität als hochgradig verzweigter Industriezweig bezeichnet werden. Besonders hervorzuheben ist, dass durch die Elektromobilität Mobilitätsbedürfnisse mit der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten befriedigt werden können. Bis zu dem Jahr 2050 soll in Deutschland die Verkehrswende vollzogen werden. Die Verkehrswende stellt die Klimaneutralität des Verkehrs sicher. Die Elektromobilität kann als zentraler Baustein der Verkehrswende bezeichnet werden, weil mit elektronisch fahrenden Fahrzeugen das Klima geschont wird.

Wie funktioniert ein Elektromotor?

Im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren, sind Elektromotoren kompakter und leichter. Die zentralen Bauteile eines Elektromotos sind Stator und Rotor. Der Stator ist ein Feldmagnet und befindet sich am Motorgehäuse. Er erzeugt mithilfe von Gleichstrom ein konstantes Magnetfeld mit zwei Polen. Der Rotor schwebt im Stator und dreht sich auf einer Lagerwelle.
Im Gegensatz zum Stator, durch den Gleichstrom fließt, fließt im Rotor Wechselstrom. Dieser wechselt pro Sekunde ungefähr 50 Mal seine Richtung und damit auch seine Pole. Im Folgenden wirken im Wechsel anziehende und abstoßende Kräfte. Die Kräfte erzeugen eine Drehbewegung, die auf eine Achse übertragen wird und folgend in mechanische Energie umgewandelt wird. Zusammenfassend wird Kraft durch Elektromagnetismus erzeugt und in eine Drehbewegung umgesetzt.

Smarte Funktionen im Auto

Neben dem Thema der Elektromobilität gewinnt das Thema der intelligenten Fahrzeugsysteme immer mehr an Bedeutung. Je smarter die Funktionen im Auto sind, desto komplexere Aufgaben können diese übernehmen. Spracherkennung und Sprachsteuerung im Fahrzeug werden dabei immer essentieller. Neben dem Zugriff auf Verkehr, Wetter ist insbesondere die Messung der Motorleistung von großer Bedeutung.
Diese ermöglicht es dem Auto auf seine Umgebung zu reagieren. Die Fahrzeuge erhalten die notwendige Konnektivität für smarte Funktionen entweder über das Smartphone des Nutzers oder durch das Onboard-System. Smarte Fahrzeugsysteme sorgen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und steigern gleichzeitig die Energieeffizienz.
Neue und intelligente Technologien sind beispielsweise die „Adaptive Cruise Control“. Die Aufgabe der ACC ist eine intelligente Steuerung der Fahrtgeschwindigkeit in Abhängigkeit vom Verkehrsfluss. Neben der ACC hat sich auch das „Blind Spot Information System“ durchgesetzt. Das System hilft dem Fahrer bei der Überwachung des toten Winkels der Rückspiegel. „Curve Speed Warning“ soll verhindern, dass der Fahrer mit zu hoher Geschwindigkeit in die Kurven geht. Weitere Funktionen smarter Fahrzeuge sind die Warnung vor zu dichtem Auffahren und ein Spurhaltassistent.