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Die digitale Revolution in der Zukunft der Medizin

Die Digitalisierung macht auch vor der Medizin keinen Halt. Mit diversen smarten Produkten sowie künstlichen Intelligenzen ist es den Ärzten möglich, Diagnosen, Behandlungen und Überwachungen detaillierter und genauer vorzunehmen. Viele Gene im menschlichen Körper sind noch unentdeckt. Mit Hilfe der KI ist es möglich, diese effizienter zu erforschen. Künstliche Intelligenzen werden mit jedem Durchlauf schlauer und können Diagnosen mit jedem einzelnen Durchlauf detaillierter und zuverlässiger darstellen.

Medizinische Geräte werden immer smarter

Nicht nur in den großen Universitäten und Krankenhäuser kommen smarte Produkte und künstliche Intelligenz zum Einsatz. Auch im privaten Haushalt finden immer mehr solcher Produkte Anwendung. Dies fängt mit einer einfachen Körperanalysewaage an, welche in der Lage ist, neben dem Gewicht auch diverse Parameter, wie dem Körperfettanteil (KFA), Muskelmasse und Wasseranteil zu analysieren. All diese Daten können dann mithilfe von Apps automatisiert an das Smartphone gesendet werden.

Ein weiteres beliebtes Produkt, welches primär für Sportler einen wahren Mehrwert bietet, sind die Activity Tracker. Dise sorgen dafür, dass sämtliche Daten sowohl beim Sport als auch beim Schlaf aufgezeichnet werden. Vom Kalorienverbrauch, über die Anzahl der Schritte, bis hin zur Aufzeichnung der Schlafqualität können vom Nutzer sämtliche Daten überwacht werden. Dies sorgt neben der Motivation zeitgleich für einen effizienteren Fortschritt beim Training, da das eigene Verhalten anhand der Daten angepasst werden kann.

Apple Watch: Die medizinische Revolution im privaten Gebrauch

Spätestens seitdem Apple bei der Apple Watch den Fokus auf das Gesundheitswesen gelegt hat, hat sich in diesem Segment vieles geändert. Connect Geräte wie die von Medisana in Verbindung mit der smarten Uhr sorgen für ein vielfältiges Rundum Paket.

Bereits einige Menschen in den USA wurden aufgrund neu implementierter Funktionen vor schwerwiegenden Schäden gerettet.

Der optische Herzsensor misst die Pulswellen über das Handgelenk. Dadurch ist es der Uhr möglich, Unregelmäßigkeiten beim Herzschlag zu erkennen, welche über diverse Algorithmen ausgewertet werden. Sollten diese Unregelmäßigkeiten auf Vorhofflimmern (AFib) hinweisen, erhält der Nutzer umgehend eine Benachrichtigung auf seiner Smartwatch.

Doch nicht nur Unregelmäßigkeiten kann die Uhr erkennen. Auch auf einen Puls, welcher nicht der Norm entspricht, kann die Uhr hinweisen. Diese Frequenz kann in den Einstellungen selbst festgelegt werden. Standardmäßig sind die Grenzen auf 40 und 120 festgelegt.

In der Version des letzten Jahres ist mit der Version 4 der Apple Watch das EKG für Jedermann erschienen. Diese Funktion wurde mit Ärzten sowie amerikanischen Universitäten entwickelt. Diese Funktion ersetzt selbstverständlich kein vollwertiges EKG eines Arztes, jedoch sind die Daten so detailliert und genau, dass sie als Hinweis aufgenommen werden können, um einen Arztbesuch zu planen. Die über das EKG erstellten Daten können zudem als PDF Datei ausgegeben werden, damit diese mit dem Arzt geteilt werden können. Dabei wird differenziert zwischen einem Sinusrythmus, Vorhofflimmern oder einem uneindeutigen Ergebnis.

Weitere medizinische Funktionen der Apple Watch sind die Sturzerkennung, der Notfallpass oder die Warnung bei zu lauten Umgebungsgeräuschen über einen längeren Zeitraum.

Schaut man sich die technische Revolution an, welche innerhalb der letzten Jahre in der Medizinbranche stattfand, kann man gespannt sein, welche technischen Neuerungen uns in den nächsten fünf bis zehn Jahren erwarten.