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Fotos wie vom Profi-Fotografen: So klappt es!

Die Kameras der neuesten Smartphones bringen nicht nur eine Menge Features mit, sondern haben auch eine beachtliche Bildqualität. Sie können in vielen Fällen sogar mit Spiegelreflexkameras mithalten und verfügen über mehrere Linsen. Weil man das Smartphone in der Regel immer dabei hat, werden auch Schnappschüsse zu echten Meisterwerken.

Smartphones mit unendlichen Möglichkeiten

Eigentlich lassen die Smartphones der neuesten Generation keine Wünsche mehr offen. Sie verfügen über eine enorme Auflösung und zahlreiche Funktionen. So hat das Huawei P30 Pro eine Vierfach-Kamera und einen 40 Megapixel-Hauptsensor. Das neue iPhone 11 Pro und Pro Max hat immerhin drei Linsen, wovon eine Tele-Linse ist. Dank der Multi-Linsen ergeben sich völlig neue Möglichkeiten und der Begriff Zoom bekommt eine ganz neue Definition. Außerdem wird die Qualität der Bilder deutlich verbessert, da mehrere Aufnahmen übereinander gelegt werden. Durch diesen Trick sind sogar Aufnahmen bei Nacht noch sehr detailliert – eine Möglichkeit, die selbst Spiegelreflexkameras nicht leisten können.

Bewerbungsfotos wie aus dem Studio

Dank der mehrfachen Linsen ergeben sich für mobile Portraits ebenfalls ganz neue Möglichkeiten. Denn die neuen Smartphones arbeiten mit dem sogenannten Bokeh-Effekt. Mit jeder Linse wird ein separates Bild geschossen. Vorder- und Hintergrund werden übereinander gelegt, können dank der gespeicherten Informationen aber voneinander getrennt werden, sodass der Hintergrund künstlich unscharf gemacht werden kann.

Dadurch ergibt sich eine Tiefenschärfe, wie sie sonst nur mit Hilfe des Portraitprogramms einer Profi-Kamera oder durch Nachbearbeitung gelingt. Sie lässt sich außerdem manuell verändern, wenn ein anderer Effekt gewünscht ist. Smartphones für schöne Fotos sind gar nicht schwer zu finden – die meisten aktuellen Modelle sind zu Höchstleistungen fähig.

Hilfreiche Gadgets zum Fotografieren

Wenn man an Profi-Fotografen denkt, schießt direkt das Bild einer Kamera mit riesigem Objektiv in den Kopf. Und tatsächlich ist es mit einer Profi-Kamera nicht getan: Die meisten Fotografen verfügen über eine umfangreiche Ausstattung und haben für jede Aufnahme das passende Zubehör im Repertoire. So gibt es Objektive mit flexibler Brennweite oder Festbrennweite, Weitwinkelobjektive, Normalobjektive, Teleobjektive und Makroobjektive für verschiedene Effekte. Aber auch hier stehen die Smartphones den Kameras in nichts nach. Denn auch für Handys gibt es mittlerweile verschiedene Objektive. Diese sind in unterschiedlichen Qualitäten entweder einzeln oder im Set erhältlich und lassen sich auf die Kamera des Smartphones aufstecken.

Natürlich handelt es sich bei den Smartphone-Objektiven eher um ein witziges Gadget, als um eine professionelle Ergänzung – aber einen Effekt sieht man schon. Und es gibt noch weitere Möglichkeiten, die Leistung der Handykamera durch Gadgets zu ergänzen. Denn bei der Bildqualität kommt es darauf an, das Smartphone möglichst still zu halten.

Dazu kann man verschiedene Stative nutzen. Um Fotos nicht zu verwackeln, eignen sich Ein- oder Dreibein-Stative. Wer gerne Selfies macht, kann einen Selfie-Stick nutzen. Zur Herstellung hochwertiger Videos eignen sich Stative mit eingebautem Bildstabilisator, die automatisch das Handy ausbalancieren und so die Bilder bei Bewegungen nicht verwackeln.

Mit Nachbearbeitung noch mehr Qualität rauskitzeln

In der Regel verfügt jedes Smartphone über ein internes Bildbearbeitungsprogramm. Verschiedene Filter und Optionen stehen zur Auswahl und können entweder direkt genutzt oder nachträglich über das Bild gelegt werden.

So kann man den Kontrast, die Schärfe und die Helligkeit bearbeiten und zum Beispiel Farb-Weiß-Bilder oder Sepia-Effekte erstellen. Außerdem sind in den App Stores zahlreiche Softwares zur Bildbearbeitung erhältlich.

Mit Hilfe der App Snapseed lassen sich Bilder in kürzester Zeit mit verschiedenen Effekten belegen. Du kannst den Filter und dessen Intensität mit wenigen Klicks ändern und so das beste Ergebnis auswählen.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, das bekannte Programm Adobe Photoshop in einer Express-Version herunterzuladen. Hier lassen sich verschiedene Änderungen vornehmen: Schnitt, Ausrichtung, Belichtung, Effekte und Filter können ausgewählt werden.

Das beliebte Adobe Lightroom ist ebenfalls für Smartphone erhältlich und bietet die Funktionen, die dir auch von der Version auf dem Computer bekannt sind. Noch unterwegs kannst du also deine Bilder bearbeiten und perfekte Ergebnisse erzielen.

Smartphone-Bilder zur weiteren Bearbeitung nutzen

Seit Android Lollipop 5.0 und iOS 10 ist die Speicherung von Fotos auf dem Smartphone auch im Raw-Format möglich. Dabei handelt es sich um das gängige Rohformat, dass die Profis für ihre Aufnahmen verwenden. Raw-Dateien können mit Bildbearbeitungsprogrammen in allen Details bearbeitet werden und optimieren die Bildqualität. Sie brauchen zwar deutlich mehr Speicherplatz, erzielen aber auch die besten Ergebnisse.

Zur Bearbeitung von Raw-Dateien werden spezielle Apps zur Bearbeitung benötigt. Das Format eignet sich aber besonders gut, um die Aufnahmen im Nachhinein auf dem Computer zu bearbeiten. Mit Adobe Photoshop, Lightroom, Magix und anderen Produkten lassen sich Ergebnisse erzielen, die von einer professionellen Fotografen-Aufnahme nicht mehr zu unterscheiden sind.

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