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Ionisatoren für eine bessere Luft

Luftreiniger sind dazu gedacht, um Bakterien, Feinstaub, Staub, Viren, aber auch unangenehme Gerüche aus dem Wohnraum zu verbannen und für eine frische, reine Luft zu sorgen. Jedoch gibt es verschiedene Arten von Luftreinigern. Dabei handelt es sich um folgende:

  • Luftreiniger mit einem HEPA-Filter gelten als äußerst effektiv, wenn es darum geht, Schmutzpartikel aus der Luft zu entfernen, weshalb sie auch für Allergiker empfohlen werden.
  • Luftreiniger mit einem Aktivkohle-Filter gelten als äußerst effektiv, wenn es darum geht, gasförmige Schadstoffe und Gerüche aus der Luft zu entfernen.
  • Mit einem Luftreiniger mit Fotokatalysator-Filter lassen sich insbesondere Viren und Bakterien aus der Luft entfernen.
  • Luftreiniger mit einem Ionisator beeinflussen das Nervensystem sowie das Herz-Kreislaufsystem positiv, weshalb diese Modelle zu den besten Luftreinigern zählen.
  • Ozongeneratoren werden mit Vorliebe benutzt, wenn es darum geht, unangenehme Gerüche aus Räumen zu verbannen.

Was bedeutet Ionisation?

Als Ionisation wird der physikalische Vorgang beschrieben, dass aus einem Atom oder einem Molekül ein Elektron herausgelöst wird. Das hat zur Folge, dass das betreffende Atom oder Molekül als sogenanntes Ion, welches eine positive Ladung hat, zurückbleibt. Eine wichtige Rolle spielt dieser Vorgang bei zahlreichen physikalischen Prozessen, weshalb er auch für die Reinigung der Raumluft genutzt werden kann.

Welchen Effekt bewirken Luftreiniger mit einem Ionisator?

Verwendet der Besitzer einen Luftreiniger mit Ionisator in einem geschlossenen Raum, in welchem die Luft mit Schadstoffen oder schlechten Gerüchen belastet ist, verbinden sich die Ionen, die während des Ionisationsprozesses entstanden sind, mit den Schwebeteilchen, ganz gleich, ob es sich um Feinstaub, Pollen, Schmutzpartikel oder andere Schadstoffe handelt. Es entstehen also Moleküle mit mehr Gewicht, die leichter zu Boden sinken und belasten somit die Atemluft nicht mehr weiter. Diese schweren Moleküle lassen sich dann ganz einfach mit einem Reinigungstuch oder einem Staubsauger entfernen.

Allerdings haben Luftreiniger mit einem Ionisator einen kleinen Nachteil: Während der Ionisation entsteht das Nebenprodukt Ozon. Hierbei handelt es sich um Moleküle, die aus drei Sauerstoffatomen bestehen. Diese Moleküle sind äußerst aggressiv und können zu Reizungen der Augen und der Atemwege bei Mensch und Tier führen. Ab einer gewissen Konzentration ist Ozon sogar schädlich für die Gesundheit. Der Grund dafür liegt darin, dass Ozon sehr leicht mit Schadstoffen und anderen Molekülen reagiert, wodurch weitere schädliche Stoffe wie beispielsweise Stickstoffoxid oder Formaldehyd entstehen können. Als besonders gefährlich gilt Ozon in Verbindung mit Tabakrauch, weil in diesem Fall sogenannte Aerosole entstehen können, welche nicht nur in die Lunge, sondern sogar in die Blutbahn des Menschen gelangen können. Deshalb werden Ionisatoren bei modernen Luftreinigern nur noch in geschlossenen Systemen verwendet. Dadurch besteht keine Gefahr, dass die Raumluft mit Ozon verunreinigt wird.

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