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iPhone 11 vs Samsung Galaxy S20 im Vergleich

Apple und Samsung sind seit dem Marktstart des ersten iPhones im Jahre 2007 Konkurrenten. Das hat sich bis heute nicht geändert, was zu regelmäßigen Vergleichen von Smartphones zwischen den beiden führt. Davon bleiben auch das iPhone 11 – ist bei 1&1 mit attraktiven Angeboten zu haben – und das Galaxy S20 nicht ausgenommen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Sieht man sich nur das Datenblatt an, dann geht Samsung als Gewinner hervor. Die wichtigere Frage ist daher, welches Ökosystem man bevorzugt. Ist es Android, dann sollte zum S20 gegriffen werden. Ist es wiederum iOS, dann geht nichts über das iPhone 11. Die Entscheidung sollte also nicht alleine über die Ausstattung, sondern über die Anforderungen und Wünsche getroffen werden.

Das Galaxy S20 hat das moderne Design

Das iPhone 11 hat auf der Vorderseite ein 6,1 Zoll großes LCD-Display mit einer Auflösung von 1.792 x 828 Pixeln zu bieten. Die Bildwiederholrate liegt bei 60 Hz, das Design ist nahezu randlos. Man sieht drumherum also zwar noch Rahmen, dieser stört aber nicht. Deutlicher sticht da schon die Notch am oberen Rand hervor, in die nicht nur die Frontkamera (12 Megapixel), sondern auch die Sensoren für die Gesichtsentsperrung (Face ID) untergebracht sind.

Im direkten Vergleich hat das Galaxy S20 einen wesentlich moderneren Look. Die Ränder sind sichtbar kleiner und es gibt auch keine Notch. Stattdessen haben sich die Südkoreaner für ein Punch-Hole (Loch im Display) entschieden, welches die 10-Megapixel-Kamera beherbergt. Man kann das Gerät zwar auch per Gesicht entsperren, doch an Face ID und deren Sicherheit kommt es nicht heran. Der Platz im iPhone 11 beziehungsweise in der Notch ist also sinnvoll genutzt worden. Der OLED-Bildschirm vom S20 misst 6,2 Zoll, löst mit 3.200 x 1.440 Pixeln auf, kann mit 120 Hz umgehen und hat einen Fingerabdrucksensor auf Ultraschall-Basis inkludiert.

Die Leistung ist bei beiden gewaltig

Sowohl das iPhone 11 als auch das Galaxy S20 haben Leistung satt. Bei Apple ist es der A13 Bionic, der auf 4 GB RAM und auf eine Apple 4 core A13 GPU zurückgreifen kann. Der interne Speicher ist 64, 128 oder 256 GB groß und lässt sich nicht erweitern. Selbst die anspruchsvollsten Apps bringen das Paket nicht an ihre Grenzen, wobei aber auch die optimale Abstimmung zwischen der Hardware und iOS 13 nicht unerwähnt bleiben darf.

Beim S20 kommt der ebenfalls hauseigene Exynos 990 zum Einsatz, dem sogar 8 GB Arbeitsspeicher und eine Mali-G77 MP11 als GPU zur Seite stehen. Persönliche Daten lassen sich im 128 GB großen internen Speicher ablegen, der sich bei Bedarf noch erweitern lässt. Das 120-Hz-Display sorgt für ein weiches Bedienerlebnis, die Abstimmung zu Android 10 ist gut (für Apple-Niveau wird es aber wohl nie reichen).

Eine Linse weniger fürs iPhone 11

Im 75,7 x 150,9 x 8,3 mm großen und 194 g schweren iPhone 11 macht es sich auf der Rückseite eine Dual-Kamera mit je 12 Megapixeln gemütlich (Weitwinkel und Ultraweitwinkel). Das ist zwar kein Rekord, dank stimmiger Software lässt die Qualität aber keine Wünsche übrig. Mit 4K-Videos gibt es auch keine Probleme.

Das gilt auch fürs S20, das Abmessungen von 69,1 x 151,7 x 7,9 mm und ein Gewicht von 163 g aufweist. Die Anzahl der Linsen auf der Rückseite beträgt drei Stück, los geht es mit einer Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixel, einer Telekamera mit 64 Megapixel und einer Weitwinkelkamera mit 12 Megapixel. Auch hier sind 4K-Videos drinnen und in beiden Fällen gibt es eine optische Stabilisierung.